Das unveränderte Gehäuse des Mac Pro
Das unveränderte Gehäuse des Mac Pro (Bild: Apple)

Apple Kein Macbook Pro 17 mehr, aber schnellerer Mac Pro

Ohne Ankündigungen auf der WWDC bietet Apple den Mac Pro mit neuen Konfigurationen an. Es gibt nun etwas schnellere CPUs mit bis zu insgesamt zwölf Kernen, aber weiterhin veraltete Grafikkarten. Ganz verschwunden ist das Macbook Pro mit 17-Zoll-Display.

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Bei der Vorstellung neuer Produktlinien der Macbooks und des Macbook Pro mit Retina-Display erwähnte Apple das Notebook mit 17-Zoll-Display nicht, das bis vor kurzem angeboten wurde. Nun ist auch klar, warum das der Fall ist: Das Gerät wird nicht mehr hergestellt, wie Apple Deutschland Golem.de sagte. Es ist bereits von der Produktseite gelöscht, manche Händler bieten es weiterhin als Restposten an.

Laut Apple ist kein Nachfolgemodell geplant. Damit verschwindet eines der letzten Notebooks mit der seltenen Auflösung von 1.920 x 1.200 Pixeln vom Markt. Apple hatte das Gerät auf seinen Webseiten zuletzt als "mobiles Studio" für den Einsatz mit Bild- und Videobearbeitung beworben. Gründe für die Abkündigung nannte das Unternehmen nicht, vermutlich hat sich das größte Macbook mit Preisen von bis zu 2.300 Euro zu schlecht verkauft.

Immerhin ein sogenanntes stilles Update gibt es für Apples letzten Desktoprechner, den Mac Pro. Fans des im Gegensatz zu den iMacs leicht intern erweiterbaren Macs, der seit zwei Jahren nicht aktualisiert wurde, hatten bereits über eine Facebook-Seite ein neues Modell gefordert.

Mac Pro mit schnelleren CPUs und veralteten Grafikkarten

Das bekommen sie nun auch, aber wohl nicht so, wie die Anwender sich das vorgestellt haben. Statt vollständig überarbeiteter Hardware gibt es nur schnellere Prozessoren und weiterhin Grafikkarten der Serie Radeon HD 5000, die im Herbst 2009 vorgestellt wurde. Apple bietet dabei wahlweise eine Karte vom Typ Radeon HD 5870 an sowie ein oder zwei Radeon HD 5770.

Nur mit letzterer Kombination lassen sich sechs Monitore gleichzeitig nutzen, jede einzelne der beiden Grafikkarten besitzt nur drei Displayausgänge (1x DVI, 2x Mini-DP). Bei für Windows-PCs vorgesehenen AMD-Grafikkarten gibt es längst auch günstigere Modelle mit moderneren GPUs der Serien 6000 und 7000, die auf einer Karte bis zu sechs Monitorports anbieten.

Bei den Prozessoren hat Apple in den neuen Mac Pros auch nur das verbaut, was der Sockel LGA1366 noch verträgt. Statt der bisherigen sehr stromhungrigen Nehalem-Xeons werden nun Xeons der Serie Westmere-EP mit 32 Nanometern Strukturbreite verbaut. Die Standard-CPU, die Apple einsetzt, ist der Xeon E5645 (2,4 bis 2,67 GHz) mit sechs Kernen. Zwei davon sind im teuersten Modell verbaut, das zusammen mit einer einzelnen Radeon HD 5770 und 12 GByte ECC-RAM schon 3.899 Euro kostet. Gegen 2.400 Euro Aufpreis gibt es auch zwei Xeon X5675 mit 3,06 bis 3,46 GHz.

Der günstigste Mac Pro ist mit einem einzelnen Quad-Core vom Typ Xeon X5672 (3,2 bis 3,6 GHz) bestückt, er kostet mit 12 GByte ECC-RAM und einer Radeon HD 5770 bereits 2.599 Euro. Der Aufpreis für eine Radeon HD 5870 beträgt 200 Euro. Wie üblich lassen sich die Mac Pro im Onlineshop von Apple mit verschiedenen CPUs, Speichermodulen und Laufwerken ausstatten. Zur Wahl stehen aber immer nur die beiden AMD-Grafikkarten.

Neue Schnittstellen wie das auch bei den Macbooks inzwischen standardmäßig vorhandene USB 3.0 und insbesondere Thunderbolt bringen die überarbeiteten Mac Pro nicht mit. Ob es eine Möglichkeit geben wird, Thunderbolt per Steckkarte nachzurüsten, wie das beispielsweise Asus für seine Mainboards anbietet, ist laut Apple noch nicht entschieden.


Himmerlarschund... 13. Jun 2012

Richtig, aber das hab ich mal ausgeschlossen, da es solche Teile ja kaum noch gibt und...

Thaodan 13. Jun 2012

Ja es gibt immer noch aktuelle Nvidia Treiber für Mac OS X.

redmord 12. Jun 2012

Insiderinformationen kommen bei Apple immer aus der PR-Abteilung. Würde Apple an einer...

hotzenklotz 12. Jun 2012

Nen ordentlicher Dell kostet weniger als 600 in 27 Zoll, ist kein Schminkspiegel und...

Fizze 12. Jun 2012

1920x1200 Pixel. Sexy. Schade.

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