Apple "Dafür geben wir 100 Milliarden US-Dollar aus"

Apple wird heute eine wichtige Ankündigung zur Verwendung seiner gewaltigen Finanzreserven machen.

Anzeige

Apple hat am Sonntagabend in New York eine Pressekonferenz für den 19. März 2012 um 9 Uhr morgens Ortszeit angesetzt. Der Computerkonzern will das "Ergebnis der Beratungen über die Finanzreserven" von rund 100 Milliarden US-Dollar bekanntgeben.

Apple-Chef Tim Cook hat sich auf der Aktionärshauptversammlung im Februar 2012 mit der Forderung einiger Investoren nach einer Dividendenzahlung oder einen Aktienrückkauf beschäftigt, was wie die Ausschüttung einer Sonderdividende wirken kann: "Der Aufsichtsrat und das Management denken darüber sehr intensiv nach." Apple besitzt 97,6 Milliarden US-Dollar, dies sei "mehr als wir brauchen, um das Unternehmen zu führen", sagte Cook. Der Konzern hatte zum letzten Mal im Jahr 1995, vor der Rückkehr von Steve Jobs zu dem damals schwer angeschlagenen Unternehmen, eine Dividende an die Aktionäre gezahlt.

Tim Cook und Apples Finanzchef sprechen

Vor einem Jahr lagen Apples Finanzreserven noch bei 59,7 Milliarden US-Dollar. Wie das Wall Street Journal berichtet, erwarten einige Investoren, dass eine Dividende ausgeschüttet wird. Apple hat einen weiteren Kommentar dazu abgelehnt. Es würde nur Ankündigungen zum Thema Finanzen geben, erklärte das Unternehmen. Anders als sein Vorgänger Jobs sei Cook für Dividendenzahlung oder einen Aktienrückkauf offen, so die Informationen des Wall Street Journals.

Die Ankündigung wird von Cook und Apple-Finanzchef Peter Oppenheimer gemacht.

Am vergangenen Freitag schloss die Aktie bei 585,57 US-Dollar. Damit stieg der Börsenkurs in einem Jahr um 45 Prozent. Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg könnte Apple eine jährliche Dividende von zwei Prozent bis drei Prozent auszahlen. Basierend auf dem Börsenkurs von 585,57 US-Dollar wären dies 11,71 US-Dollar bis 17,57 US-Dollar. Pro Quartal würden demnach 2 US-Dollar pro Aktie gezahlt. Die Dividende, die Apple 1995 ausschüttete, betrug 12 Cent pro Aktie.

Nachtrag vom 19. März 2012, 14:15 Uhr

Apple wird über drei Jahre hinweg insgesamt 45 Milliarden US-Dollar für Dividenden und den Rückkauf eigener Aktien aufwenden. Details finden sich in einer aktuellen Meldung.


samy 22. Mär 2012

Ja, andere machen es auch nicht besser. Aber Apple ist Hipp, Apple will allen sagen wo...

Hecky 21. Mär 2012

Nur weil das in Deuschland so besteuert ist, muss das noch lange nicht woanders auch so...

omo 19. Mär 2012

Läuft alles freiwillig ab, niemand wird gezwungen, man kann sich raushalten. Zudem darf...

Yeeeeeeeeha 19. Mär 2012

Man könnte es auch von der anderen Seite her sagen: Samsung ist fast wie ein souveräner...

ozelot012 19. Mär 2012

Warum auszahlen? Warum Aktien zurückkaufen, wo sie doch so teuer geworden sind? Lieber in...

Kommentieren



Anzeige

  1. Microsoft Dynamics CRM Architect & Developer (m/w)
    DVB Bank SE, Frankfurt
  2. Ingenieur (m/w) Materialflusssimulation / Intralogistiksysteme
    BEUMER Maschinenfabrik GmbH & Co. KG, Beckum (Raum Münster, Dortmund, Bielefeld)
  3. Entwickler (m/w) SAP WM / LES (Warehouse Management)
    PAUL HARTMANN AG, Heidenheim
  4. Mitarbeiter/in im Bereich Informationstechnologie/IT Service
    Toho Tenax Europe GmbH, Heinsberg-Oberbruch und Wuppertal

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Finanzierungsrunde

    Startup Airbnb ist zehn Milliarden US-Dollar wert

  2. Spähaffäre

    Snowden erklärt seine Frage an Putin

  3. CSA-Verträge

    Microsoft senkt Preise für Support von Windows XP

  4. Test Wyse Cloud Connect

    Dells mobiles Büro

  5. Globalfoundries-Kooperation mit Samsung

    AMDs Konsolengeschäft kompensiert schwache CPU-Sparte

  6. Verband

    "Uber-Verbot ruiniert Ruf der Startup-Stadt Berlin"

  7. Kabel Deutschland

    2.000 Haushalte zwei Tage von Kabelschaden betroffen

  8. Cridex-Trojaner

    Hamburger Senat bestätigt großen Schaden durch Malware

  9. Ubuntu 14.04 LTS im Test

    Canonical in der Konvergenz-Falle

  10. Überwachung

    Snowden befragt Putin in Fernsehinterview



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Test Fifa Fußball-WM Brasilien 2014: Unkomplizierter Kick ins WM-Finale
Test Fifa Fußball-WM Brasilien 2014
Unkomplizierter Kick ins WM-Finale

Am 8. Juni 2014 bezieht die deutsche Nationalmannschaft ihr Trainingslager "Campo Bahia" in Brasilien, um einen Anlauf auf den Gewinn des WM-Pokals zu nehmen. Wer sichergehen will, dass es diesmal mit dem Titel klappt, kann zu Fifa Fußball-WM Brasilien 2014 greifen.

  1. Fifa WM 2014 Brasilien angespielt Mit Schweini & Co. nach Südamerika
  2. EA Sports Fifa kickt in Brasilien 2014

OpenSSL: Wichtige Fragen und Antworten zu Heartbleed
OpenSSL
Wichtige Fragen und Antworten zu Heartbleed

Der Heartbleed-Bug in OpenSSL dürfte wohl als eine der gravierendsten Sicherheitslücken aller Zeiten in die Geschichte eingehen. Wir haben die wichtigsten Infos zusammengefasst.

  1. OpenSSL OpenBSD mistet Code aus
  2. OpenSSL-Lücke Programmierer bezeichnet Heartbleed als Versehen
  3. OpenSSL-Bug Spuren von Heartbleed schon im November 2013

A Maze 2014: Tanzen mit der Perfect Woman
A Maze 2014
Tanzen mit der Perfect Woman

Viele Spiele auf dem Indiegames-Festival A Maze 2014 wirkten auf den ersten Blick abwegig. Doch die kuriosen Konzepte ergeben Sinn. Denn hinter Storydruckern, Schlafsäcken und virtuellen Fingerfallen versteckten sich erstaunlich plausible Spielideen.

  1. Festival A Maze Ist das noch Indie?
  2. Test Cut The Rope 2 für Android Grün, knuddlig und hungrig nach Geld
  3. Indie-Game NaissanceE Wenn der Ton das Spiel macht

    •  / 
    Zum Artikel