Anzeige
Apple hat die Bezeichnung "Gratis" ersetzt".
Apple hat die Bezeichnung "Gratis" ersetzt". (Bild: Screenshot Golem.de)

App Store: Apple verbannt "Gratis"

Apple hat die Bezeichnung "Gratis" ersetzt".
Apple hat die Bezeichnung "Gratis" ersetzt". (Bild: Screenshot Golem.de)

Im App Store bezeichnet Apple kostenlose Anwendungen jetzt nicht mehr als "Gratis". Grund sind die bei vielen Spielen vorhandenen versteckten Kosten durch In-App-Käufe - die ein kostenloses Spiel letztlich sehr teuer machen können.

Anzeige

Apple hat in seinem App Store die Bezeichnung der Download-Schaltfläche geändert. Anstatt "Gratis" steht dort jetzt nur noch "Laden". Apple reagiert damit auf die Kritik der EU-Kommission, die die Bezeichnung im Juli 2014 bemängelte. Hintergrund sind die in vielen zunächst kostenlosen Apps vorhandenen In-App-Käufe, deretwegen die Anwendung letztlich doch Geld kostet.

"Gratis" ist häufig irreführend

Die EU-Kommission empfand daher die Bezeichnung "Gratis" als irreführend. Insbesondere bei Käufen durch Kinder besteht die Gefahr, dass sich ungewollt Kosten anhäufen, die dann auf die Eltern zurückfallen können. Apps mit In-App-Käufen sind meistens bei der Installation kostenlos, bieten aber mehr oder weniger aufdringlich im Laufe des Spiels kostenpflichtige Inhalte an.

Dazu gehören beispielsweise zusätzliche Levels oder Ausrüstungsgegenstände, wie etwa Autos bei einem Rennspiel oder Waffen bei einem Shooter. Zudem können in vielen Spielen Wartezeiten durch Bezahlung mit einer imaginären Währung beschleunigt werden; diese Währung kann durch Zahlung von echtem Geld aufgestockt werden. Auf diese Weise kann aus einem kostenlosen Spiel schnell ein sehr teures werden.

Google hat in der Vergangenheit auf die Kritik der Kommission bereits reagiert. Bezeichnungen wie "kostenlos" oder "gratis" gibt es nicht mehr, zudem werden Käufer explizit auf In-App-Käufe hingewiesen. Diesen Hinweis gibt es auch in Apples App Store.

EU-Länder haben sich beschwert

Hintergrund der EU-Kritik sind zahlreiche Beschwerden verschiedener EU-Länder über In-App-Käufe in Onlinespielen, die besonders von Kindern häufig versehentlich getätigt werden. Die nationalen Verbraucherschutzbehörden hatten im Dezember 2013 ein gemeinsames Positionspapier entworfen, das Apple, Google und der Interactive Software Federation of Europe übergeben wurde.


eye home zur Startseite
JensM 25. Nov 2014

Ich glaube es sollte ein Appell sein!

Spaghetticode 20. Nov 2014

Ich frage mich nur, wie man es sonst nennen kann: 680 g zum Preis von 500 g...

Its_Me 20. Nov 2014

Ich habe absolut nichts dagegen für Spiele zu bezahlen. In meinem Leben habe ich für PC...

ChMu 20. Nov 2014

Das ist sogar die standard Einstellung. Wer seinem Kind das KK Passwort fuer den iTunes...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Camelot ITLab GmbH, Mannheim
  2. über Robert Half Technology, Puchheim
  3. GfE Metalle und Materialien GmbH, Nürnberg
  4. HOBART GmbH, Offenburg


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 349,00€

Folgen Sie uns
       


  1. Netzausbau

    Telekom will ihre Mobilfunkmasten verkaufen

  2. Bruno Kahl

    Neuer BND-Chef soll den Dienst reformieren

  3. Onlinehandel

    Amazon sperrt Konten angeblich nur in seltenen Fällen

  4. The Assembly angespielt

    Verschwörung im Labor

  5. Kreditkarten

    Number26 wird Betrug mit Standortdaten verhindern

  6. Dobrindt

    1,3 Milliarden Euro mehr für Breitbandausbau in Deutschland

  7. Mini ITX OC

    Gigabyte bringt eine 17 cm kurze Geforce GTX 1070

  8. Autonomes Fahren

    Teslas Autopilot war an tödlichem Unfall beteiligt

  9. Tolino Page

    Günstiger Kindle-Konkurrent hat eine bessere Ausstattung

  10. Nexus

    Erste Nougat-Smartphones sollen von HTC kommen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Rust: Ist die neue Programmiersprache besser?
Rust
Ist die neue Programmiersprache besser?
  1. Fraunhofer SIT Volksverschlüsselung startet ohne Quellcode
  2. Microsoft Plattformübergreifendes .Net Core erscheint in Version 1.0
  3. Oracle-Anwältin nach Niederlage "Google hat die GPL getötet"

Mikko Hypponen: "Microsoft ist nicht mehr scheiße"
Mikko Hypponen
"Microsoft ist nicht mehr scheiße"

Zelda Breath of the Wild angespielt: Das Versprechen von 1986 wird eingelöst
Zelda Breath of the Wild angespielt
Das Versprechen von 1986 wird eingelöst

  1. VT: Wie wäre es mit telekom-mesh-netzweken über...

    jude | 07:24

  2. Re: Mal ein paar Infos von einem FBA Verkäufer.

    thesmann | 07:20

  3. Re: Keine Probleme mit Rücksendungen

    thesmann | 07:13

  4. Re: ist dass nicht der sackstandverein, der...

    Fairlane | 07:01

  5. Re: Aus diesem Grund keine Klamotten mehr bei Amazon

    Moe479 | 06:46


  1. 20:04

  2. 17:04

  3. 16:53

  4. 16:22

  5. 14:58

  6. 14:33

  7. 14:22

  8. 13:56


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel