App Normalize Das Anti-Instagram

Instagram verschönert die Fotos, die Anwender mit ihrem Smartphone machen, mit allerlei Retrofiltern. Das gefällt nicht jedem. Den Künstler Joe Macirowski störten die Digitalfilter so sehr, dass er eine App schrieb, mit der der Effekt wieder herausgerechnet wird.

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Die Ani-Instagram-App von Joe Macirowski heißt Normalize und läuft unter iOS. Damit kann der Benutzer mit wenigen Handgriffen die Ergebnisse, die von den Digitalfiltern der Instagram-App in die Bilder hineingerechnet wurden, wieder entfernen. Das Ergebnis sind Fotos, die so aussehen, als wären sie direkt aus der Digitalkamera gekommen. Die App unterstützt Copy-and-Paste, so dass auch problemlos Bilder von Webseiten damit behandelt werden können, ohne dass sie erst mühsam gespeichert werden müssen.

  • Normalize (Bild: Joe Macirowski)
  • Mit Instagram (l.) und Normalize (r.) (Bild: Joe Macirowski)
  • Mit Instagram (l.) und Normalize (r.) (Bild: Joe Macirowski)
  • Mit Instagram (o.) und Normalize (u.) (Bild: Joe Macirowski)
  • Mit Instagram (l.) und Normalize (r.) (Bild: Joe Macirowski)
Mit Instagram (l.) und Normalize (r.) (Bild: Joe Macirowski)

Normalize verwendet nach Angaben des Entwicklers nicht einfach eine automatische Anpassungsfunktion, wie sie in vielen Bildbearbeitungsprogrammen enthalten ist, oder eine Kontrastanpassung. Vielmehr wurden Algorithmen entwickelt, mit denen die Farbe und die Helligkeitsverteilung korrigiert werden, die Instagram veränderte. Vollständig wiederherstellen lassen sich die durch Instagram vernichteten Lichter und Schatten nicht, muss Macirowski zugeben.

Photoshop versagt bei Autokorrektur

Auf seiner Website zeigt der Künstler, dass seine App bessere Ergebnisse als die Auto-Farbton- und Auto-Kontrastfunktionen von Adobe Photoshop erzielt. Und noch einen Vorteil hat Normalize gegenüber Photoshop: Die App kostet nur 0,79 Euro in Apples App Store.


thecrew 22. Aug 2012

"Wenn man aber zig tausend Dinge fotografiert, einen Filter raufrotzt und seine Freunde...

YoungManKlaus 21. Aug 2012

sondern in javascript damit man browser-plugins draus basteln kann :P

YoungManKlaus 21. Aug 2012

da wär er auch ein magier wenn er ins bild wieder informationen reinkriegt die (wodurch...

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