Abo
  • Services:
Anzeige
Mastercard will Transaktionen biometrisch absichern.
Mastercard will Transaktionen biometrisch absichern. (Bild: frankieleon/CC BY 2.0)

App: Mastercard will Gesichtsscans durchführen

Mastercard will Transaktionen biometrisch absichern.
Mastercard will Transaktionen biometrisch absichern. (Bild: frankieleon/CC BY 2.0)

Mastercard experimentiert mit einer besseren Absicherung von Kreditkartenzahlungen und will ab Herbst mittels Smartphone Gesichtsscans durchführen. Das soll Betrügern das Handwerk legen. Die Selfie-Begeisterung soll dabei helfen.

Anzeige

Mastercard will in einem Pilotversuch unterschiedliche biometrische Verfahren testen, um Kreditkartentransaktionen besser abzusichern. Der Dieb hätte mit der gestohlenen Kreditkarte allein dann keine Chance mehr, online oder im Laden etwas einzukaufen.

Neben dem Einsatz von Fingerabdruckscannern, die einige moderne Smartphones mitbringen, soll es auch eine Gesichtserkennung geben, schreibt CNN Money. Am Pilotprogramm sollen nur 500 Kunden teilnehmen. Ist es erfolgreich, dürfte die Einführung jedoch nicht lange auf sich warten lassen.

Ajay Bhalla, Forschungsleiter bei Mastercard, erwartet wenig Akzeptanzprobleme. Gegenüber CNN Money sagte Bhalla: "Die junge Generation, die Selfies liebt ... Ich denke sie werden es cool finden und annehmen."

Fingerabdruck oder Gesichtserkennung - dem Kunden bleibt die Wahl

Der Kunde kann in seiner Mastercard-App dann offenbar wählen, ob er lieber einen Fingerabdruckscan zur Bestätigung der Transaktion durchführen möchte, oder ob er sich selbst fotografieren will. Dazu muss der Benutzer einmal in die Kamera blinzeln - was sicherstellen soll, dass nicht ein Betrüger einfach ein Foto vor das Objektiv hält, heißt es bei CNN Money. Die US-Kollegen konnten das System allerdings nicht testen.

Der Kunde muss sein Foto vorab bei Mastercard hinterlegen, um den Abgleich zu ermöglichen. Beim Fingerabdruckscan verbleiben die Daten auf dem Smartphone des Anwenders.

Das dürfte Datenschützern sauer aufstoßen, denn diese Daten dürften ein lohnenswertes Ziel für Angreifer darstellen. Die Erbeutung der biometrischen Identifikationsmerkmale dürfte Kriminellen einen umfassenden Identitätsraub ermöglichen, und auch an anderer Stelle könnte das Datenmaterial Begehrlichkeiten wecken.

Ob und wie Mastercard letztlich biometrische Funktionen in seine Bezahl-App integriert, bleibt offen. Laut CNN Money experimentiert das Unternehmen auch mit einer Spracherkennung. Dazu müsste der Anwender einfach einen Satz auf dem Display laut vorlesen.

Mastercard setzt bisher beim Bestätigen von Online-Bezahlvorgängen teilweise auf das Secure-Code-System mit einer Passworteingabe. In vielen Ländern werden normale Kreditkartentransaktionen im Laden mit einer PIN-Eingabe verifiziert.


eye home zur Startseite
-eichi- 03. Jul 2015

Glaub sogar das es mit Pin günstig er ist , weil bei Unterschriften das Risiko...

derdiedas 03. Jul 2015

VISA verliert durch gestohlene Kreditkarten nur dann Geld, wenn das betroffene...

ChMu 03. Jul 2015

Wobei das Teil fuer Deutschland eh unwichtig ist, wozu eine Gesichtserkennung fuer die...

AllAgainstAds 03. Jul 2015

immer irgendwie eine Camera mit einbinden. Aber die Idee ist so nicht schlecht...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. LogControl GmbH, Karlsruhe und Pforzheim
  2. Robert Bosch GmbH, Schwieberdingen
  3. über Robert Half Technology, Raum Krefeld
  4. Dr. Oetker Tiefkühlprodukte KG, Wittlich


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 599,00€
  2. 699,00€

Folgen Sie uns
       

Anzeige
Whitepaper
  1. Tipps für IT-Engagement in Fernost
  2. Sicherheitskonzeption für das App-getriebene Geschäft
  3. Mehr dazu im aktuellen Whitepaper von IBM


  1. Apple

    iPhone-Event findet am 7. September 2016 statt

  2. Fitbit

    Ausatmen mit dem Charge 2

  3. Sony

    Playstation 4 Slim bietet 5-GHz-WLAN

  4. Exploits

    Treiber der Android-Hersteller verursachen Kernel-Lücken

  5. Nike+

    Social-Media-Wirrwarr statt "Just do it"

  6. OxygenOS vs. Cyanogenmod im Test

    Ein Oneplus Three, zwei Systeme

  7. ProSiebenSat.1

    Sechs neue Apps mit kostenlosem Live-Streaming

  8. Raumfahrt

    Juno überfliegt Jupiter in geringer Distanz

  9. Epic Loot

    Ubisoft schließt sechs größere Free-to-Play-Spiele

  10. Smart Home

    Philips-Hue-Bewegungsmelder und neue Leuchten angekündigt



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Avegant Glyph aufgesetzt: Echtes Kopfkino
Avegant Glyph aufgesetzt
Echtes Kopfkino

Next Gen Memory: So soll der Speicher der nahen Zukunft aussehen
Next Gen Memory
So soll der Speicher der nahen Zukunft aussehen
  1. Arbeitsspeicher DDR5 nähert sich langsam der Marktreife
  2. SK Hynix HBM2-Stacks mit 4 GByte ab dem dritten Quartal verfügbar
  3. Arbeitsspeicher Crucial liefert erste NVDIMMs mit DDR4 aus

Wiper Blitz 2.0 im Test: Kein spießiges Rasenmähen mehr am Samstag (Teil 2)
Wiper Blitz 2.0 im Test
Kein spießiges Rasenmähen mehr am Samstag (Teil 2)
  1. Softrobotik Oktopus-Roboter wird mit Gas angetrieben
  2. Warenzustellung Schweizer Post testet autonome Lieferroboter
  3. Lockheed Martin Roboter Spider repariert Luftschiffe

  1. Re: Mit eingeschaltetem Hirn ist die Suite ganz gut

    dura | 02:26

  2. Re: Das war's dann mit Adblock-Nutzung

    ClausWARE | 02:09

  3. Re: Wer gegen F2P-Games und InGame-Käufe ist, ...

    jacki | 02:06

  4. Re: Darf Russland den Dotcom auch verhaften?

    piratentölpel | 01:40

  5. Re: Kodi Plugin..

    korona | 01:02


  1. 22:34

  2. 18:16

  3. 16:26

  4. 14:08

  5. 12:30

  6. 12:02

  7. 12:00

  8. 11:39


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel