Apache: Openoffice 4.0 erscheint mit Symphony-Funktionen
Apache Openoffice 4.0 veröffentlicht (Bild: Apache Software Foundation)

Apache Openoffice 4.0 erscheint mit Symphony-Funktionen

Die erste große Veröffentlichung von Apache Openoffice seit der Code-Spende von Oracle enthält viele Teile aus IBMs Openoffice-Fork Symphony. Diesen gab IBM zugunsten des Apache-Projektes auf.

Anzeige

Etwa ein Jahr lang haben die Openoffice-Entwickler daran gearbeitet, Funktionen aus IBMs Fork Symphony in die eigene Office-Version zu integrieren. Mit der Veröffentlichung von Apache Openoffice 4.0 stehen Nutzern diese zur Verfügung. Die auffälligste Neuerung ist die neue Werkzeugleiste am Seitenrand der Anwendungen, von der Nutzer mit breiten Bildschirmen besonders profitieren sollen.

  • Die neue Seitenleiste in Openoffice 4.0 (Bild: Apache.org)
  • Die neue Seitenleiste in Openoffice 4.0 (Bild: Apache.org)
  • Die neue Seitenleiste in Openoffice 4.0 (Bild: Apache.org)
  • Die neue Seitenleiste in Openoffice 4.0 (Bild: Apache.org)
  • Die neue Seitenleiste in Openoffice 4.0 (Bild: Apache.org)
  • Die neue Seitenleiste in Openoffice 4.0 (Bild: Apache.org)
  • Die neue Seitenleiste in Openoffice 4.0 (Bild: Apache.org)
Die neue Seitenleiste in Openoffice 4.0 (Bild: Apache.org)

Die Seitenleiste ist kontextsensitiv und soll nur die am häufigsten verwendeten Editierfunktionen für das jeweilige Dokument anzeigen. Weitere Optionen, die nicht in dem Panel angezeigt werden, lassen sich über einen Menüpunkt aufrufen. Die nach Bereichen gegliederten Menüs der Leiste lassen sich ein- und ausklappen. Das gesamte Panel lässt sich auch von der eigentlichen Anwendung lösen, um es zum Beispiel auf einen zweiten Monitor zu verschieben.

Zahlreiche Korrekturen in der freien Office-Lösung sorgen für eine höhere Kompatibilität zu Dateien von Microsoft Office, was insbesondere für Aufzählungen in Word-Dateien oder grafische Elemente in Power-Point-Präsentationen und Excel-Tabellen gilt. Der Microsoft-Standard OOXML soll ebenfalls besser unterstützt werden.

Bessere Grafik, 500 behobene Fehler

Das Entwicklerteam hat verschiedene grafische Objekte überarbeitet. So stehen eine größere Farbpalette, mehr Farbverläufe und einige neue Galerie-Themes bereit, Letztere sind auch aus Symphony übernommen worden. Die Darstellung der Druckvorschau unterstützt nun Antialiasing und die Konvertierung diverser "gezeichneter" Objekte in Bitmaps wurde verbessert.

Entwickler von Erweiterungen sollten die neue Verwaltung der Werkzeugleisten beachten, da für Openoffice 3.0 geschriebene Erweiterungen inkompatibel zur Version 4.0 sind. Ebenso verweist das Team darauf, dass nun das Menü-API vereinheitlicht wurde.

Für Apache Openoffice 4.0 haben die Beteiligten knapp 500 Fehler behoben. Der wichtigste war für die Entwickler die fehlende Unterstützung für Java 7. Bei einigen Windows-Anwendern kann dessen Nutzung aber zu Problemen führen, so dass die Java-Installation als nicht funktionsfähig gemeldet wird. Nutzer eines aktuellen OS X Mountain Lion sollten sich darauf gefasst machen, dass Openoffice 4.0 nicht für Gatekeeper signiert ist und die Installation zunächst verhindert wird.

Eine Übersicht über weitere Änderungen bieten die Release Notes. Die Office-Suite steht ab sofort für Windows, Mac OS X und Linux zum Download bereit. Das für diese Woche geplante Libreoffice 4.1 soll die neuen Seitenleisten aus Symphony ebenfalls benutzen.


Der Supporter 25. Jul 2013

Genau so etwas habe ich mir schon lange gewünscht. Und dazu noch kostenlos.

elgooG 24. Jul 2013

16:9 hat sich trotz vielem Protest der User ja durchgesetzt und 21:9 wird die Sache noch...

Wombatz 24. Jul 2013

@Cloudius: Die "Oberfläche aus der Steinzeit" gefällt mir persönlich weit besser als die...

Sowasaberauch 23. Jul 2013

KDEs Calligra kanns auch länger, das mit dem verschieben der Optionsleiste. Oben, unten...

Thaodan 23. Jul 2013

Kann VCL auch irgendwann mal transparente Schaltflächen? Es stört das wenn man ein...

Kommentieren



Anzeige

  1. Senior Auditor IT (m/w)
    Bertelsmann SE & Co. KGaA, Gütersloh
  2. Data Miner / Data Analyst (m/w)
    über HRM CONSULTING GmbH, Wiesbaden
  3. Wissenschaftliche/-r Mitarbeiter/-in Operations Research im Bereich logistische Netzplanung
    Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS, Nürnberg
  4. Technical Consultant (m/w)
    GK SOFTWARE AG, Schöneck, Berlin, Köln und St. Ingbert

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Wissenschaft

    Wenn der Quantencomputer spazieren geht

  2. Cloud

    Erstmals betriebsbedingte Kündigungen bei SAP

  3. Microsoft

    Windows 10 Technical Preview ist da

  4. Omnicloud

    Fraunhofer-Institut verschlüsselt Daten für die Cloud

  5. Anonymisierung

    Tor könnte bald in jedem Firefox-Browser stecken

  6. Gutscheincodes

    Taxi-Unternehmer halten auch Ubertaxi für illegal

  7. Chris Roberts

    "Star Citizen ist heute besser als ich es mir erträumte"

  8. Leistungsschutzrecht

    Google keilt gegen Springer und Burda

  9. Onlinehändler

    Zalando geht an die Börse

  10. Panoramafreiheit

    Wikimedia erreicht Copyright-Änderungen in Russland



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Elektromagnetik: Der Dietrich für den Dieb von heute
Elektromagnetik
Der Dietrich für den Dieb von heute

In eigener Sache: Golem.de sucht Videoredakteur/-in
In eigener Sache
Golem.de sucht Videoredakteur/-in
  1. Golem pur Golem.de startet werbefreies Abomodell
  2. In eigener Sache Golem.de definiert sich selbst

Mittelerde Mordors Schatten: 6 GByte VRAM für scharfe Ultra-Texturen notwendig
Mittelerde Mordors Schatten
6 GByte VRAM für scharfe Ultra-Texturen notwendig
  1. Mordors Schatten Zerstörte Ork-Karrieren in Mittelerde

    •  / 
    Zum Artikel