Anwalt John McAfee wird diese Woche aus der Haft entlassen

Laut Aussagen seines Anwalts kommt John McAfee demnächst aus der Abschiebehaft frei. Er wolle dann sofort in die USA ausreisen.

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John McAfee kommt aus der Haft in Guatemala frei. Das berichtet die Los Angeles Times unter Berufung auf McAfees Anwalt Telesforo Guerra. Richterin Judge Judith Secaida habe entschieden, dass die Verhängung der Abschiebehaft gegen den Softwaremillionär illegal gewesen sei.

Das Gericht hat den Bericht bisher nicht bestätigt. Die Ausfertigung der Formulare sei frühestens am 12. Dezember 2012 zu erwarten, sagte Guerra. Er habe die Entscheidung bislang nur mündlich mitgeteilt bekommen.

Guerra ist der frühere Generalstaatsanwalt des Landes. Laut McAfee ist Guerra auch der Onkel von Samantha, der 20-jährigen Freundin des früheren IT-Unternehmers.

Sein Mandant würde zehn Tage Zeit bekommen, um seinen Immigrationsstatus zu klären. Guerra sagte, er erwarte, dass McAfee am Donnerstag oder Freitag entlassen und dann sofort versuchen werde, in die USA zurückzukehren. McAfee hatte in einem Live-Video-Stream am Wochenende gesagt, er wolle seinen "Lebensabend" in Frieden in den USA verbringen.

"Dies ist ein Sieg, weil die Regierung ihn nach Belize zurückschicken wollte", sagte Guerra der Los Angeles Times. "Das ist nach dieser Entscheidung nicht mehr möglich." Guerra sagte, dass nach guatemaltekischem Recht jeder das Recht habe, zehn Tage nach der Einreise seinen aufenthaltsrechtlichen Status zu klären. "Es ist kein Verbrechen, ohne Visum in das Land zu kommen. Wenn kein Verbrechen begangen wurde, muss die Ausländerbehörde ihn freilassen."

McAfee soll wegen des gewaltsamen Todes seines Nachbarn, des US-amerikanischen Auswanderers Gregory Faull, in Belize als Zeuge verhört werden. Die Leiche des 52-jährigen Faull wurde am 11. November 2012 gefunden. McAfee sagte, er habe sich vor der Polizei versteckt, weil er Angst hatte, bei der Festnahme von korrupten Polizisten getötet zu werden. Laut New York Times hat McAfee Regierungsvertreter beschuldigt, den Mord angeordnet zu haben. Sie hätten eigentlich ihn töten wollen, aber den falschen Weißen erwischt. Die Regierung in Belize agiere wie eine Verbrecherbande, habe immer wieder sein Haus durchsucht und ihm Geld gestohlen.


pholem 13. Dez 2012

Gut dass du dich nur auf den ersten Satz beschränkt hast und nicht z.B auf "immer wieder...

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