Die aktuelle Alpha der Anonymisierungssoftware Tor soll das Surfen beschleunigen.
Die aktuelle Alpha der Anonymisierungssoftware Tor soll das Surfen beschleunigen. (Bild: Tor-Netzwerk)

Anonymes Surfen Tor unterstützt optimistische Socks-Verbindungen

Mit Tor 0.2.4.12-alpha haben die Entwickler der Anonymisierungssoftware den Verbindungsaufbau mit Socks beschleunigt. Weitere Änderungen beinhalten Fehlerkorrekturen in sämtlichen Komponenten des Tor-Pakets.

Anzeige

Das Tor-Projekt hat die Alpha der Version 0.2.4.12 seiner Anonymisierungssoftware freigegeben. Mit sogenanntem "Optimistic Data Handshake" im Socks-Protokoll soll der Verbindungs- und Seitenaufbau im angepassten Firefox-Browser deutlich beschleunigt werden und damit das Surfen deutlich schneller funktionieren als zuvor. Zudem haben die Tor-Entwickler weitere Verbesserungen und einige Korrekturen umgesetzt.

Mit dem Optimistic-Data-Patch im von Tor verwendeten Socks-Protokoll können Tor-Clients Verbindungsdaten schicken, noch bevor Tor selbst eine Socks-Antwort zurücksendet. Der Exit-Server im Tor-Netzwerk muss diese Option anbieten. Dann beginnt Tor bereits Daten zu senden, bevor ein Verbindungsaufbau bestätigt wurde. Im Idealfall wird dadurch ein Paketumlauf bei Verbindungen eingespart, bei denen der Tor-Client selbst den Verbindungsaufbau initiiert, etwa bei HTTP-Verbindungen. Die Tor-Entwickler versprechen sich durch die nur wenige Zeilen große Änderungen auch niedrigere Latenzzeiten und damit insgesamt schnelleres Surfen.

Aktualisierte Browser-Bundles

Das vom Tor-Projekt angebotene Browser-Bundle enthält eine speziell angepasste Version des Firefox-Browsers samt Torbutton zum schnellen Aktivieren und Deaktivieren des Tor-Netzwerks. Weitere Änderungen am Browser betreffen das Pipelining, das einzelne Anfragen effizienter zusammenfassen soll. Außerdem wurde ein Fehler beim Zwischenspeichern von Bildern behoben, das zu sporadischen Abstürzen geführt hat. Ein weiterer Patch betrifft die Nutzung von Schriftarten und die Nutzung invertierter Textfarben unter Windows wird künftig besser unterstützt. Der Torbutton unterstützt das Wiederherstellen von Sitzungen, sofern der Nutzer das Speichern von Daten auf seinem Rechner erlaubt.

Die Browser Bundles für Tor in der aktuellen Alphaversion stehen für Windows, Mac OS X und Linux auf der Webseite des Projekts zum Download bereit, allerdings bislang nur in englischer Sprache. Dort sind auch die aktuellen stabilen Versionen 2.3.25-6 in mehreren Sprachversionen erhältlich.


Kommentieren



Anzeige

  1. Algorithmus- und Funktionsentwickler/-in Airbag
    Robert Bosch GmbH, Schwieberdingen
  2. Junior Analyst Database (m/w)
    Media-Saturn Deutschland GmbH, Ingolstadt
  3. Web-Entwickler (m/w)
    Akitogo Internet and Media Applications GmbH, Frankfurt am Main
  4. IT Systems Engineer Server Infrastructure (m/w)
    ALPLA Werke Alwin Lehner GmbH & Co KG, Hard (Österreich)

 

Detailsuche


Spiele-Angebote
  1. VORBESTELLBAR: Call of Duty: Black Ops III (PC, PS4, Xbox One)
    59,99€ (mit Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. Wolfenstein: The New Order kaufen und Gutschrift für Wolfenstein: The Old Blood sichern
  3. NEU: PlayStation 4 - Konsole inkl. DriveClub, Little Big Planet 3 und The Last of Us: Remastered
    399,00€

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. On-Bord Entertainment

    Amazons Prime Instant Video geht in die Luft

  2. Medientreffpunkt Mitteldeutschland

    Netflix soll nur zwei- bis dreitausend Titel haben

  3. Xeon E7 v3 alias Haswell-EX

    Intels Performance-Trick bei Server-Chips heißt TSX

  4. Politik

    Wie wir das Misstrauen lieben lernen

  5. Microsoft Office 2016

    Der Mac profitiert von reduzierten Office-Code-Basen

  6. VR im Journalismus

    So nah, dass es fast wehtut

  7. EU-Gericht

    Sky und Skype sind zum Verwechseln ähnlich

  8. Magenta Hybrid

    Software-Update führte zu Fehler bei Telekom-Hybrid

  9. Gog.com Galaxy ausprobiert

    Die Steam-Alternative mit der Abschalt-Option

  10. BND-Affäre

    CDU nennt SPD hysterisch



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Fire TV Stick im Test: Googles Chromecast kann einpacken
Fire TV Stick im Test
Googles Chromecast kann einpacken
  1. Amazons X-Ray im Hands On Fire TV zeigt direkt Zusatzinformationen zu Filmen
  2. Chromecast-Konkurrent Amazon verschickt Fire TV Stick bereits früher
  3. Chromecast-Konkurrent Amazons Fire TV Stick schon ab 7 Euro zu haben

Schöpfung 2.0: Bis zum Designerbaby ist es nicht mehr weit
Schöpfung 2.0
Bis zum Designerbaby ist es nicht mehr weit
  1. Wandelflugzeug GL-10 Nasa testet Elektrodrohne mit Schwenkflügeln
  2. Luftfahrt Nasa testet verformbare Tragflächen
  3. Vorbild Tintenfisch Tarnmaterial ändert seine Farbe

Voiceprint: Stimmenerkennung ist die neue Gesichtserkennung
Voiceprint
Stimmenerkennung ist die neue Gesichtserkennung
  1. Unsicheres Plugin Googles Passwort-Warnung lässt sich leicht aushebeln
  2. Security Die Makroviren kehren zurück
  3. Android Tausende Apps akzeptieren gefälschte Zertifikate

  1. Re: Sinnvoll

    Katsuragi | 00:18

  2. "Heise: Offener Brief: Apple ignoriert seine...

    morningstar | 00:08

  3. Re: 2017? zu spät!

    beaglow | 00:06

  4. Re: Als weiter "Raub" Kopieren

    opodeldox | 05.05. 23:58

  5. Re: Indirekt vs direkt

    Prinzeumel | 05.05. 23:49


  1. 22:48

  2. 21:29

  3. 19:05

  4. 17:40

  5. 17:34

  6. 17:19

  7. 16:51

  8. 15:56


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel