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Anonymous setzt künftig auf Anonpaste statt auf Pastebin.
Anonymous setzt künftig auf Anonpaste statt auf Pastebin. (Bild: Anonpaste/Screenshot: Golem.de)

Anonpaste: Anonymous setzt auf verschlüsselte Pastebin-Alternative

Anonymous setzt künftig auf Anonpaste statt auf Pastebin.
Anonymous setzt künftig auf Anonpaste statt auf Pastebin. (Bild: Anonpaste/Screenshot: Golem.de)

Informationen zu Anonymous-Hacks finden sich künftig auf Anonpaste. Pastebin hatte mitgeteilt, es wolle kein Ort für illegale Hackerinhalte mehr sein.

Aktivisten von Anonymous und der Peoples Liberation Front (PLF) haben ihren eigenen Pastebin-Klon gestartet. Auf Anonpaste.tk sollen nun künftig beliebige Texte gespeichert werden können, ohne dass sie wie bei Pastebin Gefahr laufen, gelöscht zu werden.

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Hacker hatten oft kompromittierte Daten auf Pastebin veröffentlicht. Pastebin hatte bereits angekündigt, in Zukunft keine illegalen Inhalte mehr zu dulden - nachdem es mehrfach Daten an Strafverfolgungsbehörden herausgeben musste.

  • Anonymous' Anonpaste-Ankündigung auf Anonpaste (Screenshot Golem.de)
Anonymous' Anonpaste-Ankündigung auf Anonpaste (Screenshot Golem.de)

Der Pastebin-Klon Anonpaste basiert auf der Open-Source-Software Zerobin. Die ermöglicht es, einen Text in ein einfaches Formular zu kopieren, eine optionale Verfallszeit zwischen 10 Minuten und einem Jahr zu wählen und verschlüsselt auf einem Server zu speichern und spuckt anschließend einen Link zum Abrufen auf. Die Verschlüsselung und Entschlüsselung mittels 256 Bit AES erfolgt im Browser.

Mehr Sicherheit für Hacker und Netzaktivisten

Durch die Verschlüsselung und den Verzicht auf Server-Logs sollen im Fall einer Serverbeschlagnahmung für Strafverfolger keine auswertbaren Daten zu finden sein. Da das Anonpaste-Team zudem die Inhalte selbst nicht einsehen könne, gebe es keine Möglichkeit zur Moderation oder Zensur - auch ein Löschen bestimmter Pastes sei nicht möglich. Für Veröffentlichungen seien daher ausschließlich diejenigen verantwortlich, die sie auf Anonpaste kopiert hätten.

"Paste-Dienste sind sehr populär und viele Menschen möchten kontroverses Material veröffentlichen. Das ist vor allem bei denjenigen der Fall, die in Informationsaktivismus involviert sind", heißt es in einer Anonymous-Pressemitteilung zum Anonpaste-Start.

Es sei deshalb für jeden und insbesondere Aktivisten wichtig, Zugriff zu einem ungefährlichen und abgesicherten Paste-Dienst zu haben, dem wertvolles und meist politisch heikles Material anvertraut werden soll. Die eigene Pressemitteilung veröffentlichte das Kollektiv entsprechend auf Anonpaste. "Wie immer glauben wir an den radikalen Gedanken, dass Informationen frei sein sollten", so Anonymous.


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2called-chaos 26. Apr 2012

Wollte es grad einfach mal ausprobieren aber wieso zum Geier ein Frameset? Ich bin jemand...

posix 22. Apr 2012

Ist in der Tat etwas dran, dass das LG Hamburg äusserst merkwürdig agiert. Ebenso wie...

redbullface 20. Apr 2012

Kannst du begründen, das es sich hier um Rufmord handelt? Ach ja, hoffentlich sperren...



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