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Anki Cozmo
Anki Cozmo (Bild: Anki)

Anki Cozmo: Kleiner Roboter als eigensinniger Spielkamerad

Wenn Pixar-Designer einen echten Roboter bauen dürfen, ist das Ergebnis entsprechend niedlich. Doch der clevere Cozmo soll auch schnell zum Quälgeist werden, wenn ihm etwas nicht passt.

Anki ist bisher bekannt für seine Overdrive-Autorennbahn. Der neue Cozmo ist zwar ebenfalls ein Fahrzeug, als Gabelstapler würde er auf der Rennstrecke aber wohl eine schlechte Figur abgeben. Stattdessen soll der angekündigte Miniroboter ein freundlicher, aber eigensinniger Spielkamerad werden.

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Optisch erinnert der Roboter an ein gemeinsames Kind von Wall-E und Eve aus dem gleichnamigen Pixar-Film. Diese Ähnlichkeit ist kein Zufall: Hinter dem Design, der programmierten Persönlichkeit und dem Verhalten des Cozmo stehen ein ehemaliger Pixar-Angestellter und ein Team von Trickfilmanimateuren. Sie sollen nicht nur für die Displaymimik des Roboters verantwortlich sein, sondern auch die Bewegungsabläufe und Reaktionen auf Benutzerinteraktionen wie bei einem Trickfilm konzipiert haben.

Das Verhaltensrepertoire des Cozmo soll über das eines Tamagotchis oder Furbys hinausgehen und auch eine Art emotionales Eigenleben entfalten. Über seine eingebaute Kamera erkennt der Roboter seine Besitzer und interagiert mit ihnen. Langweilt er sich, kann er optisch und akustisch auf sich aufmerksam machen. Oder sich auch selbst mit den mitgelieferten Würfeln beschäftigen, die an die herumschiebbaren Kuben in Portal erinnern.

Die Würfel werden auch für Minispiele zwischen Besitzer und Miniroboter benutzt. Verliert der Cozmo dabei oder macht Fehler, bringt er lautstark seine Verärgerung zum Ausdruck.

  • Anki Cozmo mit Würfeln und Ladeschale (Foto: Anki)
  • Der Cozmo ist nicht allzu groß. (Foto: Anki)
Anki Cozmo mit Würfeln und Ladeschale (Foto: Anki)

Damit der Cozmo aktiv werden kann, muss er mit einer Smartphone-App verbunden werden. Darüber wird nicht nur ein Teil der erforderlichen Rechenleistung für die Reaktionen des Roboters auf dem Smartphone genutzt, sondern die App dient auch als zusätzlicher Kommunikationskanal. Außerdem spielt die App, ganz wie im Film, gelegentlich zur Stimmung des Cozmo passend Hintergrundmusik ab.

Wem der Cozmo als reines Spielzeug nicht ausreicht, soll über ein SDK auch professionellere Roboterexperimente durchführen können. Dem Spaß eher abträglich ist die Akkulaufzeit von zwei Stunden, danach muss der Roboter wieder auf seine Ladestation.

Derzeit kann der Cozmo zum Preis von 180 US-Dollar auf der Anki-Webseite vorbestellt werden, die Auslieferung soll in den USA ab Oktober beginnen. Wann der Roboter in den deutschen Handel kommt und zu welchem Preis, steht noch nicht fest.


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Friedhelm 28. Jun 2016

Das nächste große "Ding", nach dem "Internet" hat begonnen... Roboter und KI erhalten...

leed 28. Jun 2016

wäre witzig meine beiden damit zu nerven.



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