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Angst vor Haft: Bittorrent-Tracker-Betreiber kündigten Verrat der Nutzer an
(Bild: John MacDougall/AFP/Getty Images)

Angst vor Haft: Bittorrent-Tracker-Betreiber kündigten Verrat der Nutzer an

Angst vor Haft: Bittorrent-Tracker-Betreiber kündigten Verrat der Nutzer an
(Bild: John MacDougall/AFP/Getty Images)

Einer der Betreiber von "The Independence Tracker" muss 3.000 Euro zahlen. Als das Betreiberteam von der GVU aufgespürt wurde, erreichte die Nutzer die Mitteilung, dass der Absender "alle Adressen verraten" würde, um nicht in den Knast zu kommen.

Einer der drei Betreiber des Bittorrent-Trackers "The Independence Tracker" muss laut Urteil des Amtsgerichts Lüneburg eine Geldstrafe zahlen. Das hat die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) am 6. November 2012 bekanntgegeben. Es ist das dritte Urteil gegen die gewerbsmäßigen niedersächsischen Betreiber.

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3.000 Euro Geldstrafe, gestaffelt in 150 Tagessätze in Höhe von 20 Euro, muss der Verurteilte aus Lüneburg zahlen. Das Amtsgericht Lüneburg sah es als erwiesen an, dass der heute 40-Jährige "die zentrale Steuerungseinheit eines Filesharing-Netzes" gemeinsam mit einem Mann aus Wolfenbüttel und einer Person aus Braunschweig zu gewerbsmäßigen Zwecken eingerichtet und unterhalten habe.

Die GVU hatte das Verfahren im Jahr 2008 begonnen. Über den sogenannten Anti-Leech-Tracker, zu dem nur nach erfolgter Registrierung Zugang gewährt wurde, konnte auf illegale Kopien von Spiel- und Kinofilmen sowie Playstation- und PC-Spielen zugegriffen werden.

Wer mitmachen wollte, musste Dateien mindestens 48 Stunden für andere zum Download zur Verfügung stellen, anderenfalls drohte der Rauswurf aus dem Netzwerk. Gegen die Zahlung von 100 Euro konnten sich die Nutzer davon freikaufen.

Alle angemeldeten Nutzer erhielten Mitte November 2008 eine unter der Adresse des Administrators versendete E-Mail, nach der die GVU in den Bittorrent-Tracker eingedrungen sei. Um "nicht in den Knast zu kommen", so die Mitteilung, werde der Absender "alle Adressen verraten". Einige Stunden danach distanzierte sich das Betreiberteam von dem Rundschreiben und erklärte, gehackt worden zu sein.

Die GVU stellte im Juni 2008 Strafantrag gegen die Betreiber. Bei den Ermittlungen durch Polizei und Staatsanwaltschaft fanden am 18. März 2009 Durchsuchungen bei den drei Hauptverdächtigen statt. Rechner mit Beweisen für gewerbsmäßige Urheberrechtsverletzungen wurden dabei sichergestellt.


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S4bre 31. Dez 2012

sind all die blöden Lappen die solchen Typen Kohle in den Rachen werfen um sich von Ratio...

JOKe1980 12. Nov 2012

Ergänzung zur Störhaftung, wen es tiefer interessiert: http://www.schwarz-surfen.de...

serra.avatar 08. Nov 2012

tja so ist das eben ... wer illegales tut (und das ist auch das saugen) muss halt soviel...

redwolf 07. Nov 2012

Mir geht es ausschließlich um die Möglichkeit wie man ein gutes, ökonomisch sinnvolles...

Muhaha 07. Nov 2012

Das mag diesem Herrn durchaus etwas bringen. Vielleicht bringt es auch das eine oder...



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