Abo
  • Services:
Anzeige
Im Wordpress-Plugin Mailpoet steckt eine gefährliche Sicherheitslücke.
Im Wordpress-Plugin Mailpoet steckt eine gefährliche Sicherheitslücke. (Bild: Wordpress.org/Screenshot: Golem.de)

Angriff über Plugin: Zahlreiche Wordpress-Webseiten wurden kompromittiert

Über das Mailpoet-Plugin wurden anscheinend bereits mehrere Zehntausend Wordpress-Webseiten mit Schadsoftware versehen. Der Angriff funktioniert laut den Entdeckern auch, wenn das Plugin nicht aktiv ist.

Anzeige

Ein recht beliebtes Plugin hat eine folgenschwere Sicherheitslücke, die auf Wordpress basierende Webseiten gefährden kann. Zwar wurde die Sicherheitslücke schon Anfang Juli gestopft, viele Webseitenbetreiber nahmen diese Lücke jedoch nicht ernst oder wussten nichts von ihr. Sucuri berichtet derzeit von laufenden Angriffen auf Webseiten, die das Wordpress-Plugin Mailpoet nutzen. Sucuri selbst hat die Sicherheitslücke entdeckt und die Entwickler rechtzeitig benachrichtigt.

Immerhin fast 2 Millionen Downloads listet Wordpress.org für das Plugin, das unter anderem Newsletter verschicken kann. Entsprechend ist das Schadenspotenzial sehr hoch, denn die Webseiten, die das Plugin einsetzen, bieten den Angreifern zahlreiche Besucher. Das bedeutet allerdings nicht, dass 2 Millionen Webseiten betroffen sind, da viele Nutzer das Plugin hin und wieder aktualisieren und der Download so mehrfach gezählt wird.

Angreifbar sind Plugin-Versionen, die älter als die Version 2.6.7 sind. Allerdings mussten die Entwickler auch mit der Version 2.6.8 eine Sicherheitslücke beseitigen. Wer das Plugin einsetzt, sollte am besten auf die Version 2.6.9 aktualisieren.

Der Angriff selbst läuft anscheinend seit etwas über einer Woche und der Angriffscode offenbarte sich über Fehler im Code. Wer auch immer dahinter steckt, hat zahlreiche Webseiten beim Versuch der Übernahme beschädigt. Dabei muss Mailpoet nicht für die eigene Webseite aktiv sein. Es genügt, wenn eine Nachbarwebseite das Plugin verwendet.

Nach erfolgreicher Infektion haben die Angreifer die volle Kontrolle über die Webseite. Was sie damit anstellen, darüber berichtet Sucuri nicht. Es bietet sich aber beispielsweise an, über die kompromittierten Webseiten Schadsoftware an Besucher zu verteilen und diesen Vorgang etwa über Sicherheitslücken in Browsern oder dem Flashplayer zu vereinfachen. Auch als Plattform für Social-Engineering bieten sich die Webseiten an, die als legitime Links in diversen Spammails auftauchen.


eye home zur Startseite
eskimo 25. Jul 2014

Naheliegend (im doppelten Wordsinn:-) wären Sites, die auf dem gleichen account bzw...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. K+S Aktiengesellschaft, Kassel
  2. GIGATRONIK Köln GmbH, Köln
  3. über Robert Half Technology, Berlin
  4. McFIT GLOBAL GROUP GmbH, Berlin


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Interstellar, Mad Max, Codename UNCLE, American Sniper, San Andreas)
  2. (u. a. Gremlins 1+2 8,90€, Ace Ventura 1&2 8,90€, Kill the Boss 1+2 8,90€)

Folgen Sie uns
       

Anzeige
Whitepaper
  1. Kritische Bereiche der IT-Sicherheit in Unternehmen
  2. Globale SAP-Anwendungsunterstützung durch Outsourcing
  3. Sicherheitskonzeption für das App-getriebene Geschäft


  1. Altiscale

    SAP kauft US-Startup für 125 Millionen US-Dollar

  2. Stiftung Warentest

    Mailbox und Posteo gewinnen Mailprovidertest

  3. Ausrüster

    Kein 5G-Supermobilfunk ohne Glasfasernetz

  4. SpaceX

    Warum Elon Musks Marsplan keine Science-Fiction ist

  5. Blau

    Prepaid-Kunden bekommen deutlich mehr Datenvolumen

  6. Mobilfunk

    Blackberry entwickelt keine Smartphones mehr

  7. Nvidia und Tomtom

    Besseres Cloud-Kartenmaterial für autonome Fahrzeuge

  8. Xavier

    Nvidias nächster Tegra soll extrem effizient sein

  9. 5G

    Ausrüster schweigen zu Dobrindts Supernetz-Ankündigung

  10. Techbold

    Gaming-PC nach Spiel, Auflösung und Framerate auswählen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Canon vs. Nikon: Superzoomer für unter 250 Euro
Canon vs. Nikon
Superzoomer für unter 250 Euro
  1. Snap Spectacles Snapchat stellt Sonnenbrille mit Kamera vor
  2. MacOS 10.12 Fujitsu warnt vor der Nutzung von Scansnap unter Sierra
  3. Bildbearbeitungs-App Prisma offiziell für Android erhältlich

DDoS: Das Internet of Things gefährdet das freie Netz
DDoS
Das Internet of Things gefährdet das freie Netz
  1. Hilfe von Google Brian Krebs' Blog ist nach DDoS-Angriff wieder erreichbar
  2. Picobrew Pico angesehen Ein Bierchen in Ehren ...
  3. Peak Smarte Lampe soll Nutzer zum Erfolg quatschen

MacOS 10.12 im Test: Sierra - Schreck mit System
MacOS 10.12 im Test
Sierra - Schreck mit System
  1. MacOS 10.12 Sierra fungiert als alleiniges Sicherheitsupdate für OS X
  2. MacOS Sierra und iOS 10 Apple schmeißt unsichere Krypto raus
  3. Kaspersky Neue Malware installiert Hintertüren auf Macs

  1. Re: Und Abzocktendenzen?

    Moe479 | 05:05

  2. Re: Hosted Exchange

    Moe479 | 05:02

  3. Re: Sind eigentlich die Linken...

    Pjörn | 03:49

  4. Re: Warum Elon Musks Marsplan doch Science...

    flauschi123 | 03:42

  5. Re: Fand solche Dienste eh etwas sinnlos

    grslbr | 03:37


  1. 19:10

  2. 18:10

  3. 16:36

  4. 15:04

  5. 14:38

  6. 14:31

  7. 14:14

  8. 13:38


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel