Anzeige
Die Taxifahrer hoffen, mit internationalen Kooperationen gegen Uber bestehen zu können.
Die Taxifahrer hoffen, mit internationalen Kooperationen gegen Uber bestehen zu können. (Bild: David Ramos/Getty Images)

Angriff auf Uber: Taxibetreiber gründen internationales App-Netzwerk

Die Taxifahrer hoffen, mit internationalen Kooperationen gegen Uber bestehen zu können.
Die Taxifahrer hoffen, mit internationalen Kooperationen gegen Uber bestehen zu können. (Bild: David Ramos/Getty Images)

Die Taxibranche wehrt sich gegen die Konkurrenz aus dem Internet. Ein neues Netzwerk soll den grenzüberschreitenden Einsatz von eigenen Apps vorantreiben.

Anzeige

Das Taxigewerbe tut sich international zusammen, um sich gegen die Konkurrenz aus dem Internet zu wehren. Mehrere Betreiber haben ein Netzwerk gegründet, das den grenzübergreifenden Einsatz von Smartphone-Apps der Branche vorantreiben soll. Unter den Gründungsmitgliedern ist der Betreiber der deutschen App Taxi.eu, wie der Branchenverband IRU am Dienstag mitteilte.

Apps von neuen Mitbewerbern wie Uber sind international nutzbar. Anwendungen aus dem klassischen Taxigewerbe sind dagegen bislang meist lokal oder nur in den wenigen Ländern einsetzbar, in denen es Kooperationen mit den dortigen Anbietern gibt. Durch die stärkere Zusammenarbeit will die Branche jetzt konkurrenzfähiger werden. Das neue Netzwerk deckt zunächst Städte in 13 Ländern ab, darunter Deutschland, Österreich, die Schweiz, Frankreich, die Niederlande, Indien und die USA.

Die Taxibranche war durch Mitbewerber wie Uber und Lyft zunehmend in Bedrängnis geraten. Zwar waren Dienste wie Uberblack und Uberpop in Städten wie Berlin verboten worden. Doch die neue Konkurrenz aus dem Internet hat die traditionelle Taxibranche unter Innovationsdruck gesetzt. Uber ist laut Medienberichten gerade dabei, sich bis zu zwei Milliarden US-Dollar bei Investoren zu besorgen. Den Berichten zufolge hat das Startup aus San Francisco selbst noch eine zusätzliche Reserve von einer Milliarde US-Dollar.

Auch deutsche App-Anbieter arbeiten zusammen

Bislang hofften die Anbieter vor allem auf Unterstützung vom Gesetzgeber. Das Taxigewerbe wirft dem App-Anbieter Uber unfairen Wettbewerb vor, weil der Fahrtenvermittler gesetzliche Vorschriften aushebele. Mit Uber können Nutzer unter anderem Fahrten bei Privatpersonen buchen. Die Fahrpreise liegen dabei zum Teil unter denen traditioneller Anbieter.

In Deutschland haben sich bereits einige App-Anbieter zusammengetan. Die drei Taxi-Apps Cab4me, Taxi Deutschland und Taxi.eu können nach Angaben des Deutschen Taxi- und Mietwagenverbandes (BZP) seit wenigen Tagen genutzt werden, um bundesweit Fahrzeuge zu bestellen. Welche der Apps der Kunde nutzt, ist dabei egal.


eye home zur Startseite
bernd71 12. Nov 2014

Was soll es was anderes als gewerblich sein, wenn du etwas regelmäßig machst und Geld...

Phreeze 12. Nov 2014

dass die so lange gebraucht haben... wenn ich als Tourist nach XYZ fahre, und ein Taxi...

Kommentieren



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Camelot ITLab GmbH, Mannheim, Köln, München, Zürich, Basel (Schweiz)
  2. Robert Bosch GmbH, Hildesheim
  3. enercity, Region Hannover
  4. Dentsply Sirona, Bensheim


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (täglich neue Deals)
  2. 349,00€

Folgen Sie uns
       


  1. Axon 7 im Hands on

    Oneplus bekommt starke Konkurrenz

  2. Brexit

    Vodafone prüft Umzug des Konzernsitzes aus UK

  3. Patent

    Apple will Konzertaufnahmen verhindern

  4. id Software

    Doom bekommt die Waffen mittig

  5. Onlinehandel

    Amazon droht nach vier Rücksendungen mit Kontensperrung

  6. Tour de France

    Thermokameras sollen Motor-Doper überführen

  7. Symantec und Norton

    Millionen Antivirennutzer durch Schwachstelle verwundbar

  8. Bargeld nervt

    Startups und Kryptowährungen mischen die Finanzbranche auf

  9. Kickstarter

    System Shock sammelt Geld mit spielbarer Demo

  10. Windows 10

    Microsoft will Trickserei beim Upgrade beenden



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Oneplus Three im Test: Ein Alptraum für die Android-Konkurrenz
Oneplus Three im Test
Ein Alptraum für die Android-Konkurrenz
  1. Android-Smartphone Diskussionen um Speichermanagement beim Oneplus Three
  2. Smartphones Oneplus soll keine günstigeren Modellreihen mehr planen
  3. Ohne Einladung Oneplus Three kommt mit 6 GByte RAM für 400 Euro

Mikko Hypponen: "Microsoft ist nicht mehr scheiße"
Mikko Hypponen
"Microsoft ist nicht mehr scheiße"

Prozessor: Den einen Core M gibt es nicht
Prozessor
Den einen Core M gibt es nicht
  1. Elitebook 1030 G1 HPs Core-M-Notebook soll 13 Stunden durchhalten

  1. Re: Microsoft ist nicht mehr zu trauen.

    Trollversteher | 12:48

  2. Re: Bestätigen.

    PetrPano | 12:47

  3. Re: Endlich....

    GrandmasterA | 12:47

  4. Meinunsgmache ala Bild

    Midian | 12:47

  5. Re: Horror!

    Nullmodem | 12:46


  1. 12:11

  2. 12:06

  3. 11:50

  4. 11:40

  5. 11:15

  6. 11:09

  7. 10:37

  8. 09:59


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel