Android-Verbreitung Jelly Bean liegt bei 45,1 Prozent - Zählparameter geändert

Google hat aktuelle Zahlen zur Verbreitung der eingesetzten Android-Versionen veröffentlicht. Das zweite Mal in diesem Jahr wurden dabei die Parameter für die Zählweise der Android-Verbreitung geändert.

Anzeige

Google berücksichtigt bei der Erhebung der Verbreitung von Android-Versionen nur noch Geräte, auf denen mindestens Android 2.2 alias Froyo läuft. Denn die Zahlen werden über die aktuelle Play-Store-App gesammelt, die Android 2.2 voraussetzt und auf älteren Versionen nicht lauffähig ist. Noch im August 2013 kamen die nun nicht mehr berücksichtigten Android-Versionen auf einen Anteil von 1,3 Prozent.

PlattformAPI-LevelAnteil
Android 4.1.x Jelly Bean1636,6 %
Android 2.3.3 - 2.3.7 Gingerbread1030,7 %
Android 4.0.3 - 4.0.4 Ice Cream Sandwich1521,7 %
Android 4.2.x Jelly Bean178,5 %
Android 2.2 Froyo82,4 %
Android 3.2 Honeycomb130,1 %
Android-Verbreitung - August/September 2013 (Quelle: Google)

Als weitere Änderung gibt es eine andere Zähldauer. Bisher wurde immer ein Zeitraum von zwei Wochen berücksichtigt, nun wurde nur eine Woche gezählt. In dieser Woche wurde ermittelt, mit welchen Android-Versionen Anwender auf den Play Store zugegriffen haben. Aus diesem Grund sind die Zahlen aus diesem Monat nicht mehr ohne weiteres mit den vorherigen Daten vergleichbar. Bereits im April 2013 war die Zählweise zur Verbreitung der Android-Versionen geändert worden.

Der Zulauf für die Jelly-Bean-Plattform hält weiter an, wobei Geräte mit Android 4.3 noch nicht gelistet sind. Auf Android 4.1 entfallen 36,6 Prozent, Android 4.2 kommt auf einen Anteil von gerade mal 8,5 Prozent. Das bedeutet, dass über 90 Prozent der eingesetzten Android-Geräte nicht mit der aktuellen Version laufen. Zusammengerechnet läuft Jelly Bean auf 45,1 Prozent der Android-Geräte. Bereits im kommenden Monat könnte dieser Anteil die 50-Prozent-Marke erreichen.

Gingerbread noch immer weit verbreitet

Weiterhin bleibt der Anteil an Geräten mit Android 2.3.x alias Gingerbread trotz einer Verringerung hoch und liegt bei 30,7 Prozent. Bis August 2013 war Gingerbread noch die dominierende Android-Version gewesen; erst vergangenen Monat lief Android 4.1 auf mehr Geräten als Android 2.3.x.

Auf Android 4.0.x alias Ice Cream Sandwich entfallen noch 21,7 Prozent. Wie auch bei Gingerbread verringerte sich der Ice-Cream-Sandwich-Anteil in den vergangenen Monaten schrittweise zugunsten von Jelly Bean. Den vorletzten Platz nimmt derzeit Android 2.2 alias Froyo ein, das noch auf 2,4 Prozent der Geräte läuft. Der Anteil an Tablets mit Android 3.2 alias Honeycomb liegt wie zuvor bei 0,1 Prozent.

Googles aktuelle Erhebung berücksichtigt diejenigen Geräte, mit denen zwischen dem 28. August 2013 und dem 4. September 2013 aktiv auf den Play Store zugegriffen wurde. Google will Entwicklern damit zeigen, für welche Plattformen sie entwickeln sollten. Außerdem zeigt es den Grad der Fragmentierung der Android-Plattform. Der API-Level weist darauf hin, ab welcher Stufe eine Anwendung nicht mehr mit älteren Geräten kompatibel ist - mit künftigen Geräten soll sie es hingegen sein.

Android 4.4 alias Kitkat angekündigt

In dieser Woche hat Google für die kommende Android-Version wieder einen neuen Beinamen enthüllt: Kitkat. Denn mit Android 4.1, 4.2 und 4.3 gibt es drei Android-Hauptversionen, die den Beinamen Jelly Bean tragen. Bisher ist weder bekannt, wann Android 4.4 alias Kitkat erscheinen wird, noch welche Neuerungen es haben wird.


Oldschooler 06. Sep 2013

Die neue Zählweise ist ja gut und schön, aber diese sollte dann auch für die Anzahl an...

Oldschooler 06. Sep 2013

Das muss auch nicht, vielleicht leiht Nestle einfach nur langfristig neu angeschaffte...

bastie 06. Sep 2013

Vermutlich spielst du damit auf die Tatsache an, dass die von dir angesprochene Version...

nykiel.marek 06. Sep 2013

Das ist ein weit verbreiteter Vorurteil. Ist ja auch viel einfacher irgendwas rei...

rabatz 06. Sep 2013

Was das mit Apple zu tun hat. Nunja Apple liefert für ältere Geräte oft unvollständige...

Kommentieren



Anzeige

  1. Release- und Projekt-Manager mobile - international (m/w)
    PAYBACK GmbH, München
  2. Web-Entwickler (m/w)
    NEXUS Netsoft, Langenfeld
  3. IT-Programmmanager/-in für komplexe Softwareeinführungsprojekte
    Dataport, Hamburg
  4. Business Intelligence Analyst Logistik (m/w)
    Home Shopping Europe GmbH, Ismaning (Raum München)

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Verband

    "Uber-Verbot ruiniert Ruf der Startup-Stadt Berlin"

  2. Kabel Deutschland

    2.000 Haushalte zwei Tage von Kabelschaden betroffen

  3. Cridex-Trojaner

    Hamburger Senat bestätigt großen Schaden durch Malware

  4. Ubuntu 14.04 LTS im Test

    Canonical in der Konvergenz-Falle

  5. Überwachung

    Snowden befragt Putin in Fernsehinterview

  6. Bleichenbacher-Angriff

    TLS-Probleme in Java

  7. Cyanogenmod-Smartphone

    Oneplus One kann nur auf Einladung bestellt werden

  8. Heartbleed-Bug

    Strato und BSI warnen Nutzer

  9. Gameface Labs Mark IV

    Virtuelle, drahtlose Android-Realität mit 1440p

  10. Verbraucherwarnung

    Nokia ruft Netzteile des Lumia 2520 zurück



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Robotik: Humanoide lassen sich mit dem Gehirn steuern
Robotik
Humanoide lassen sich mit dem Gehirn steuern

Der Roboter Geminoid soll bald nur durch Gedanken bewegt werden. Aber bei den Experimenten im Labor von Hiroshi Ishiguro geht es um mehr: Ishiguro will zeigen, dass Brain-Computer-Interfaces besser funktionieren, wenn das gesteuerte Objekt humanoid ist.

  1. Human Robots Roboter, menschengleich

Radeon R9 295X2 im Test: AMDs Wassermonster für 1.000-Watt-Netzteile
Radeon R9 295X2 im Test
AMDs Wassermonster für 1.000-Watt-Netzteile

Hybridkühlung, 50 Ampere auf der 12-Volt-Schiene - AMDs neue Dual-GPU-Grafikkarte ist ein kompromissloses Monster. In gut ausgestatteten High-End-PCs läuft sie dennoch problemlos und recht leise, und das so schnell, dass auch 4K-Auflösung mit allen Details spielbar wird.

  1. Schenker XMG P724 17-Zoll-Notebook mit Grafikleistung einer GTX 780 Ti
  2. Eurocom M4 13,3-Zoll-Notebook mit 3.200 x 1.800 Pixeln und i7-4940MX
  3. Nvidia Maxwell Geforce GTX 750 und GTX 750 Ti im Februar

Samsung Galaxy Note Pro 12.2 im Test: Groß, schwer, aber praktisch
Samsung Galaxy Note Pro 12.2 im Test
Groß, schwer, aber praktisch

Mit Stiftbedienung, viel Leistung und großem Display ist das Samsung Galaxy Note Pro 12.2 vor allem für den Business-Alltag entwickelt worden. Doch auch für Schüler und Studenten kann das Tablet interessant sein.

  1. Apple vs. Samsung 102 US-Dollar für die Autokorrektur
  2. Smartphones Die seltsame Demo des 30-Sekunden-Ladegeräts
  3. Apple vs. Samsung Apples Furcht vor großen Bildschirmen

    •  / 
    Zum Artikel