Android-Verbreitung: Ice Cream Sandwich und Jelly Bean erreichen knapp 35 Prozent
Android 4.2 kommt auf 0,8 Prozent. (Bild: Google)

Android-Verbreitung Ice Cream Sandwich und Jelly Bean erreichen knapp 35 Prozent

Die Verbreitung von Geräten mit Android 4.x nimmt stetig zu, so dass Ice Cream Sandwich und Jelly Bean zusammen auf einen Anteil von knapp 35 Prozent kommen. Die dominierende Android-Version mit knapp über 50 Prozent bleibt Gingerbread.

Anzeige

Erstmals führt Google auf, welchen Anteil Android-Geräte mit der Version 4.2 alias Jelly Bean haben: derzeit 0,8 Prozent. Bisher gibt es die aktuelle Android-Version ausschließlich für die Nexus-Modelle von Google. Für das Nexus S wird Google die neue Version nicht anbieten, aber das Galaxy Nexus und das Nexus 7 haben das Update bereits erhalten. Außerdem laufen die wenigen bisher ausgelieferten neuen Nexus-Geräte mit dieser Version.

  • Chart zur Android-Verbreitung im November 2012 (Quelle: Google)
Chart zur Android-Verbreitung im November 2012 (Quelle: Google)

Auch die Vorversion Android 4.1 trägt den Codenamen Jelly Bean. Android 4.1 erschien vor rund fünf Monaten und läuft nun auf 5,9 Prozent der Android-Geräte. Damit hat die Verbreitung von Android 4.1 stärker zugelegt, als es bei Ice Cream Sandwich der Fall war. Rund fünf Monate verstrichen, bis Android 4.1 auf diesen Wert gekommen ist. Bei Android 4.0.x wurde diese Schwelle erst nach über sechs Monaten genommen.

Android 4.0.x alias Ice Cream Sandwich läuft auf 27,5 Prozent der Android-Geräte und konnte damit im Vergleich zum Vormonat nur leicht zulegen. Vor einem Monat lag der Anteil von Ice Cream Sandwich bei 25,8 Prozent und hatte damit erstmals die 25-Prozent-Marke überschritten. Noch immer warten viele Besitzer von Android-Geräten auf die Verteilung des Updates auf Ice Cream Sandwich.

PlattformAPI-LevelAnteil
Android 1.5 Cupcake30,1 %
Android 1.6 Donut40,3 %
Android 2.1 Eclair72,7 %
Android 2.2 Froyo810,3 %
Android 2.3.0 - 2.3.2 Gingerbread90,2 %
Android 2.3.3 - 2.3.7 Gingerbread1050,6 %
Android 3.1 Honeycomb120,4 %
Android 3.2 Honeycomb131,2 %
Android 4.0.3 - 4.0.4 Ice Cream Sandwich1527,5 %
Android 4.1 Jelly Bean165,9 %
Android 4.2 Jelly Bean170,8 %
Android-Verbreitung - November 2012 (Quelle: Google)

Zusammen kommen alle drei Android-4-Versionen derzeit auf einen Anteil von 34,2 Prozent. Einen Monat zuvor lag dieser Wert noch bei 28,5 Prozent. Die klar dominierende Android-Version ist mit einem Anteil von 50,8 Prozent weiterhin 2.3.x alias Gingerbread. Für viele Gingerbread-Geräte bieten Hersteller kein Update auf Ice Cream Sandwich oder Jelly Bean an, so dass die Gerätebesitzer nicht ohne weiteres auf eine neuere Android-Version wechseln können. Der Anteil verringert sich aber kontinuierlich, vor einem Monat lag der Gingerbread-Anteil bei 54,2 Prozent.

Verringert hat sich außerdem der Anteil von Android 3.x alias Honeycomb, das noch auf einen Anteil von 1,6 Prozent kommt. Auch der Anteil von Android 2.2 alias Froyo verringert sich weiter und liegt nun bei 10,3 Prozent. Ebenfalls rückläufig ist der Anteil an Android 2.1 alias Eclair, das noch auf 2,7 Prozent der Smartphones läuft. Unverändert sind die Anteile von Donut und Cupcake. Donut alias Android 1.6 kommt abermals auf einen Anteil von 0,3 Prozent und Android 1.5 alias Cupcake liegt wieder bei 0,1 Prozent.

Googles aktuelle Erhebung berücksichtigt nur die Geräte, mit denen der Play Store zwischen dem 19. November 2012 und dem 3. Dezember 2012 verwendet wurde. Google will Entwicklern damit zeigen, für welche Plattformen sie entwickeln sollten. Außerdem zeigt es den Grad der Fragmentierung der Android-Plattform. Der API-Level weist darauf hin, ab welcher Stufe eine Anwendung nicht mehr mit älteren Geräten kompatibel ist - mit künftigen Geräten soll sie es hingegen sein.


Lehmroboter 04. Dez 2012

Die älteste offizielle Android Version für Tablets ist Honeycomb (3.x). Versionen davor...

strauch 04. Dez 2012

In der Technikbranche denkt man halt nur digital: 1 oder 0, entweder oder, schwarz oder...

strauch 04. Dez 2012

Das stimmt ich kenne einige die ein S2 noch mit GB und ein S1 noch mit Froyo benutzen...

Kommentieren



Anzeige

  1. Teamleiter Java Softwareentwicklung (m/w)
    über HRM CONSULTING GmbH, Berlin
  2. Manager (m/w) Softwareentwicklung
    WTS Group AG Steuerberatungsgesellschaft, Erlangen (Raum Nürnberg)
  3. Entwicklungsingenieur (m/w) Software
    EBE Elektro-Bau-Elemente GmbH, Leinfelden-Echterdingen bei Stuttgart
  4. Java Entwickler/in
    Robert Bosch Car Multimedia GmbH, Hildesheim

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Wildstar

    NC Soft entlässt Mitarbeiter

  2. Mozilla

    Einfache Web-Apps auf dem Smartphone erstellen

  3. Civ Beyond Earth Benchmark

    Schneller, ohne Mikroruckler und geringere Latenz mit Mantle

  4. Allview X2 Soul mini

    Sehr dünnes Smartphone im Alu-Gehäuse für 200 Euro

  5. Toybox Turbos

    Codemasters veranstaltet Rennen auf dem Frühstückstisch

  6. Xamarin

    C# dank Mono für die Unreal Engine 4

  7. Tor-Router

    Invizbox will besser sein als die Anonabox

  8. Moore's Law

    Totgesagte schrumpfen länger

  9. Agents of Storm

    Free-to-Play-Strategie von den Max-Payne-Machern

  10. Sipgate

    Dienste nach DDoS-Angriff wiederhergestellt



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Aquabook 3: Das wassergekühlte Gaming-Notebook
Aquabook 3
Das wassergekühlte Gaming-Notebook
  1. Nepton 120XL und 240M Cooler Master macht Wasserkühlungen leiser
  2. DCMM 2014 Wenn PC-Gehäuse zu Kunstwerken werden

Merkel auf IT-Gipfel: Netzneutralität wird erst im Glasfasernetz wichtig
Merkel auf IT-Gipfel
Netzneutralität wird erst im Glasfasernetz wichtig
  1. Digitale Verwaltung 2020 E-Mail soll Briefe und Amtsbesuche ersetzen
  2. Digitale Agenda Ein Papier, das alle enttäuscht
  3. Webmail Web.de kritisiert langsame De-Mail-Einführung der Regierung

Hoverboard: Schweben wie Marty McFly
Hoverboard
Schweben wie Marty McFly
  1. Design-Fahrzeuge U-Bahnen in London sollen autonom fahren
  2. Fahrassistenzsystem Volvos virtueller Lkw-Beifahrer soll Unfälle verhindern
  3. Computergrafik US-Forscher modellieren Gesichter in Videos dreidimensional

    •  / 
    Zum Artikel