Android-Updates: Asus top, Sony und HTC vorbildlich, Samsung enttäuschend
So lief die Verteilung von Android-Updates bei den einzelnen Herstellern. (Bild: Mark Blinch / Reuters)

Android-Updates Asus top, Sony und HTC vorbildlich, Samsung enttäuschend

Es ist ein dauerndes Ärgernis, dass viele Hersteller von Android-Geräten Updates erst wesentlich später als Google veröffentlichen. Golem.de hat analysiert, welche Hersteller bei Android-Updates besonders schnell neue Versionen verteilen und welche Hersteller ihre Versprechen nicht halten.

Anzeige

Käufer eines Android-Smartphones oder -Tablets können nie sicher sein, dass der Hersteller ihr Gerät auch auf neuere Versionen des Betriebssystems aktualisieren wird. Viele ärgert das, denn die jüngsten Updates enthalten nicht nur interne Optimierungen, die den Geräten eine flüssigere Bedienung bringen. Auch Sicherheitslücken werden von Google oftmals nur in aktuellen Android-Versionen beseitigt, Geräte mit älteren Versionen bleiben anfällig für Attacken.

Zudem werden voraussichtlich schon bald mehr Android-Anwendungen Android 4.0 voraussetzen und somit auf Geräten mit älteren Versionen nicht mehr laufen. Versierte Kunden können sich zwar mit alternativen Android-Distributionen wie Cyanogenmod helfen, der Aufwand ist vielen Besitzern eines Android-Geräts aber zu groß. Die einzelnen Hersteller verfolgen eine sehr unterschiedliche Updatepolitik, die sich dem Kunden nur erschließt, indem analysiert wird, wie Updates bisher verteilt wurden.

Wann haben die Hersteller Updates geliefert?

Wir haben uns angeschaut, wann welcher Hersteller für welche Geräte Updates angeboten hat. Die meisten versprochenen Updates auf Android 4.0 alias Ice Cream Sandwich sind mittlerweile verteilt, einige Gerätebesitzer warten aber noch immer auf die Aktualisierung. Generell erhalten die Nexus-Modelle von Google Updates immer lange vor den übrigen Herstellern.

Ein Blick auf die Updateverteilung von Android 4.1 alias Jelly Bean zeigt, wer als Hersteller vorne dabei ist und Kunden zügig versorgt und wer seine Kunden warten lässt. Zu Android 4.2 gibt es bisher keine vernünftigen Daten, weil jenseits von Google noch kaum ein Hersteller von Android-Geräten verraten hat, wann und für welche Geräte Updates geplant sind.

Schwerpunkt auf Android 4.0 und Android 4.1 gelegt

Zunächst schauen wir uns an, wie die Ice-Cream-Sandwich-Verteilung für Smartphones funktioniert hat, dann sind die Tablets dran. Danach zeigen wir die Lage bei den Jelly-Bean-Updates, ebenfalls zuerst bei den Smartphones, dann bei den Tablets. Alle Terminangaben im Artikel beziehen sich auf die Verteilung oder Bereitstellung der Updates für den deutschen Markt.

Damit ergibt sich eine recht solide Datenbasis, die das prinzipielle Updateverhalten der einzelnen Hersteller zeigt. Käufer können sich damit für einen Hersteller entscheiden, bei dem die Wahrscheinlichkeit besonders hoch ist, ein Update zu bekommen. Oder Käufer können abwägen, ob es sich lohnt, ein bestimmtes Gerät zu kaufen, obwohl sehr wahrscheinlich ist, dass der Hersteller niemals ein Update auf eine neue Android-Version anbieten wird.

HTC-Kunden bekamen Ice Cream Sandwich als Erste 

x-ray 06. Jan 2013

Ich warte nun seit Oktober auf das im Juli versprochene Jelly Bean Update von ASUS für...

Pwnie2012 06. Jan 2013

aber nicht die treiber de rherstedller

Smiled 06. Jan 2013

Mein HTC One S hat jetzt seit einigen Tagen Android 4.1.1 Aber HTC hat die...

SmithyNZ 05. Jan 2013

Hallo zusammen, alle die Probleme mit JellyBean und der KFZ-Halterung von iBOLT haben...

HerbertSpencer 04. Jan 2013

Wer sich ein LG Handy kauft kann nur bei XDA Developers nach Updates schauen... ich auch...

Kommentieren



Anzeige

  1. Wissenschaftliche/-r Mitarbeiter/-in Operations Research im Bereich logistische Netzplanung
    Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS, Nürnberg
  2. IT-Infrastruktur Security Spezialist (m/w)
    NRW.BANK, Düsseldorf
  3. Leiter(in) Stabsstelle Architekturmanagement
    Toll Collect GmbH, Berlin
  4. Modullead SAP PSM (m/w)
    MAHLE International GmbH, Stuttgart

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Wissenschaft

    Wenn der Quantencomputer spazieren geht

  2. Cloud

    Erstmals betriebsbedingte Kündigungen bei SAP

  3. Microsoft

    Windows 10 Technical Preview ist da

  4. Omnicloud

    Fraunhofer-Institut verschlüsselt Daten für die Cloud

  5. Anonymisierung

    Tor könnte bald in jedem Firefox-Browser stecken

  6. Gutscheincodes

    Taxi-Unternehmer halten auch Ubertaxi für illegal

  7. Chris Roberts

    "Star Citizen ist heute besser als ich es mir erträumte"

  8. Leistungsschutzrecht

    Google keilt gegen Springer und Burda

  9. Onlinehändler

    Zalando geht an die Börse

  10. Panoramafreiheit

    Wikimedia erreicht Copyright-Änderungen in Russland



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Elektromagnetik: Der Dietrich für den Dieb von heute
Elektromagnetik
Der Dietrich für den Dieb von heute

In eigener Sache: Golem.de sucht Videoredakteur/-in
In eigener Sache
Golem.de sucht Videoredakteur/-in
  1. Golem pur Golem.de startet werbefreies Abomodell
  2. In eigener Sache Golem.de definiert sich selbst

Mittelerde Mordors Schatten: 6 GByte VRAM für scharfe Ultra-Texturen notwendig
Mittelerde Mordors Schatten
6 GByte VRAM für scharfe Ultra-Texturen notwendig
  1. Mordors Schatten Zerstörte Ork-Karrieren in Mittelerde

    •  / 
    Zum Artikel