Android-Tablet: Produktionskosten des Nexus 7 sind doch niedriger
Nexus-7-Vorstellung (Bild: Kimihiro Hoshino/AFP/Getty Images)

Android-Tablet Produktionskosten des Nexus 7 sind doch niedriger

Die Herstellungskosten für Googles Nexus 7 sind doch niedriger als bisher bekannt war. Statt 184 US-Dollar sind es samt Zusammenbau für das 8-GByte-Modell nur 160 US-Dollar für das 7-Zoll-Tablet mit Android 4.1 alias Jelly Bean.

Anzeige

Das Nexus 7 wurde von IHS iSuppli auseinandergenommen und die Produktionskosten wurden berechnet. Die reinen Materialkosten für das Nexus 7 mit 8 GByte betragen demnach rund 152 US-Dollar. Mit Zusammenbau ergibt das Herstellungskosten von knapp 160 US-Dollar. TechInsights.com hatte Anfang der Woche Produktionskosten von 184 US-Dollar für das Nexus 7 genannt.

Nach den Berechnungen von TechInsights.com würden Google bei einem Verkaufspreis von 199 US-Dollar noch 15 US-Dollar bleiben. Nach den neuen Zahlen von IHS iSuppli erhält Google mit dem Verkauf des Android-Tablets aber etwas mehr als 40 US-Dollar. Auch damit bleibt kein Gewinn übrig, wie es Google bereits mitgeteilt hatte. Denn damit müssen die Entwicklungs- und Marketingkosten beglichen werden.

Wie auch TechInsights.com sieht IHS iSuppli nur gering gestiegene Herstellungskosten für das Nexus 7 mit 16 GByte Speicher. Laut IHD iSuppli kostet der größere Speicher nur 7,50 US-Dollar mehr, so dass das 16-GByte-Modell für rund 167 US-Dollar gebaut werden kann. Damit verbleiben Google rund 82 US-Dollar, so dass dem Hersteller nach Abzug der Entwicklungs- und Marketingkosten ein kleiner Gewinn bleiben könnte, meint IHS iSuppli.

Wird Google doch Geld mit dem Nexus 7 verdienen?

In den nächsten Monaten könnte Google durchaus Gewinn mit dem Nexus 7 machen, wenn die Preise für die Hardwarekomponenten gefallen sind. Denn das ebenfalls für 199 US-Dollar angebotene Kindle Fire von Amazon kann mittlerweile für knapp 140 US-Dollar gebaut werden; zur Markteinführung vor rund acht Monaten lagen die Produktionskosten noch bei 192 US-Dollar, ermittelte IHS iSuppli.

Damit das Nexus 7 nicht zum Verlustgeschäft wird, hat sich Google für den Direktvertrieb über den eigenen Onlinestore entschieden. Google will mit dem Nexus 7 erreichen, dass das Tablet eine entsprechende Verbreitung findet, und das Tablet dazu nutzen, über den Verkauf von Anwendungen, Büchern, Musik, Filmen und Zeitschriften Geld zu verdienen. In Deutschland gibt es derzeit nur Anwendungen und Bücher über Googles Play Store.

Nexus 7 kommt ab einem Preis von 199 Euro nach Deutschland

Wann das Nexus 7 in Deutschland angeboten wird, ist noch nicht klar. In Italien ist ein Marktstart im September 2012 anvisiert. Das Nexus 7 mit 8-GByte-Speicher wird in Deutschland von Google für 199 Euro angeboten werden, während das 16-GByte-Modell 249 Euro kosten wird. Nach aktuellen Wechselkursen würde das 8-GByte-Nexus-7 inklusive Mehrwertsteuer rund 187 Euro kosten, während der Preis für das Tablet mit 16 GByte umgerechnet rund 235 Euro betragen würde.

Google hatte das zusammen mit Asus entwickelte Nexus 7 Ende Juni 2012 auf der IO-Konferenz vorgestellt. Das Nexus 7 erscheint in einigen Ländern bereits Mitte Juli 2012 und läuft gleich mit Android 4.1 alias Jelly Bean. Für die Entwicklung des Tablets blieben Asus lediglich vier Monate Zeit.


HerrMannelig 17. Jul 2012

Als gäbe es bei da nen Unterschied zwischen den Löschzyklen! Übrigens grade hier auf...

kendon 16. Jul 2012

das mag wohl sein, ich hatte gehofft zu erfahren warum golem und erst die eine und jetzt...

__destruct() 13. Jul 2012

Stimmt, das kann natürlich sein. Die Italiener werden es Google wohl nicht so schwer...

SmokeMaster 12. Jul 2012

Ich meine nur gelesen zu haben das Google nix daran verdient. Doch hergestellt wird es...

Tapsi 12. Jul 2012

Mja danke ok, ändert aber nichts daran, dass wenn ich ich über Gewinn/Verlust eines...

Kommentieren



Anzeige

  1. Data Configuration Manager (m/w)
    PAYBACK GmbH, München
  2. Teamleiter Softwareentwicklung (m/w)
    über HRM CONSULTING GmbH, Mainz/Wiesbaden
  3. Teamleiter ITSM Service Transition (m/w)
    über HRM CONSULTING GmbH, Mainz
  4. Qualitätsmanager (m/w) für unsere Kundenprojekte
    Lufthansa Systems AS GmbH, Frankfurt am Main oder Hamburg

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Eric Anholt

    Langsamer Fortschritt bei Raspberry-Pi-Grafiktreiber

  2. Teilchenbeschleuniger

    China will Higgs-Fabrik bauen

  3. Europäische Zentralbank

    20.000 Kontaktdaten von Internetserver geklaut

  4. Krise

    Ryse-Producer wendet sich von Crytek ab

  5. Luftverkehr

    Innenministerium will Laserpointer als Waffen einstufen

  6. Überwachungssoftware

    Ein warmes Mittagessen für den Staatstrojaner

  7. Google Maps

    Neue Entdecken-Funktion zeigt Umgebungshighlights an

  8. Mobilfunkbetreiber ausgetrickst

    Apple will mobiles Bezahlen per iPhone ermöglichen

  9. Angriff über Plugin

    Zahlreiche Wordpress-Webseiten wurden kompromittiert

  10. Cyberith Virtualizer

    In die Socken, Kickstart, los!



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Nvidia Shield Tablet ausprobiert: Schnelles Spiele-Tablet für Android mit WLAN-Controller
Nvidia Shield Tablet ausprobiert
Schnelles Spiele-Tablet für Android mit WLAN-Controller
  1. Tegra K1 Start von Nvidias Shield Tablet zeichnet sich ab
  2. GM200 und GM204 Nvidias große Maxwell-GPUs zeigen sich beim Zoll
  3. Dual-GPU-Grafikkarte EVGA macht Titan-Z schmaler und leiser als Nvidia

PC-Spiele mit 4K, 6K, 8K, 15K: "Spielen mit Downsampling schlägt Full-HD immer"
PC-Spiele mit 4K, 6K, 8K, 15K
"Spielen mit Downsampling schlägt Full-HD immer"
  1. Transformers Ära des Untergangs - gefilmt mit Sensoren im Imax-Format
  2. Intel-Partnerschaft mit Samsung 4K-Monitore sollen unter 400 US-Dollar gedrückt werden
  3. Asus ROG Kleine Gaming-PCs im Konsolendesign mit Desktophardware

Sony RX100 Mark III im Test: Klein, super, teuer
Sony RX100 Mark III im Test
Klein, super, teuer
  1. Custom ROM Sonys Bootloader einfacher zu entsperren
  2. Sony Xperia T3 kommt als Xperia Style für 350 Euro
  3. Auge als Vorbild Sony entwickelt gekrümmte Kamerasensoren

    •  / 
    Zum Artikel