Android-Smartphone: Panasonic bringt Eluga für 400 Euro auf den Markt
Eluga (Bild: Panasonic)

Android-Smartphone Panasonic bringt Eluga für 400 Euro auf den Markt

Panasonic bringt das Android-Smartphone Eluga wie versprochen diesen Monat auf den Markt. Es wird dann 400 Euro kosten. Mit dem Eluga wagt Panasonic den Wiedereinstieg in den Smartphonemarkt in Deutschland.

Anzeige

Ab Mitte April 2012 soll es Panasonics Eluga auf dem deutschen Markt geben, es wird ohne Vertrag 400 Euro kosten. Bislang ist nicht bekannt, ob einer der vier deutschen Netzbetreiber das Mobiltelefon in sein Sortiment nimmt. Panasonic nennt bisher lediglich Elektronikmärkte als Handelspartner, bei denen das Smartphone dann zu haben sein wird.

  • Panasonic Eluga
  • Panasonic Eluga
  • Panasonic Eluga
  • Panasonic Eluga
  • Panasonic Eluga
  • Panasonic Eluga
  • Panasonic Eluga
  • Panasonic Eluga
Panasonic Eluga

Mit dem Eluga will Panasonic wieder in den Smartphonemarkt in Deutschland einsteigen. Bis 2006 hatte Panasonic Symbian-Smartphones vermarktet, sich dann aber aus diesem Markt zurückgezogen. Im Jahr 2011 gab es dann wieder Smartphones von Panasonic, die mit Android liefen und vor allem in Japan angeboten wurden. Vom 1. April 2012 bis zum 31. März 2013 will Panasonic 1,5 Millionen Smartphones in Europa absetzen.

Das Gehäuse von Panasonics Eluga entspricht dem IP57-Standard und ist demnach wasser- und staubgeschützt. Das bedeutet, das Android-Smartphone soll 30 Minuten lang in einer Wassertiefe von maximal 1 Meter funktionieren und staubgeschützt gegen bis zu 75 Mikrometer große Partikel sein, und das maximal 8 Stunden lang. Bedient wird das Smartphone über einen 4,3 Zoll großen OLED-Touchscreen, der eine Auflösung von 960 x 540 Pixeln liefert. Das Display zeigt maximal 16 Millionen Farben an.

Für Foto- und Videoaufnahmen gibt es eine 8-Megapixel-Kamera mit Autofokus und Bildstabilisator, aber ohne Fotolicht. Nach den Produktfotos gibt es auf der Gehäusevorderseite auch eine Kamera für Videokonferenzen, die im Datenblatt allerdings nicht erwähnt ist. Im Mobiltelefon befindet sich der Dual-Core-Prozessor OMAP4430 mit einer Taktrate von 1 GHz. Der RAM-Speicher ist 1 GByte groß, es stehen 8 GByte Flash-Speicher zur Verfügung. Ein Steckplatz für Speicherkarten fehlt.

Das UMTS-Gerät beherrscht HSPA mit bis zu 21,1 MBit/s im Download, HSUPA mit bis zu 5,76 MBit/s im Upload sowie Quad-Band-GSM, GPRS und EDGE. Das Mobiltelefon deckt WLAN nach 802.11b/g/n ab und beherrscht Bluetooth 2.1+EDR. Das Eluga hat eine 3,5-mm-Klinkenbuchse, einen GPS-Empfänger, einen NFC-Chip und es unterstützt DLNA.

Das Smartphone wird mit Android 2.3.5 alias Gingerbread auf den Markt kommen. Irgendwann im Sommer 2012 will Panasonic für den deutschen Markt ein Update auf Android 4.0 alias Ice Cream Sandwich veröffentlichen. In anderen Ländern wird das Update bereits im Frühjahr 2012 erscheinen.

Bei einem Gewicht von 103 Gramm misst das Panasonic-Smartphone 123 x 62 x 7,8 mm. Das Eluga hat einen nicht auswechselbaren 1.150-mAh-Akku. Die Sprechzeit fällt gering aus und wird mit maximal 4 Stunden angegeben. Ob dieser Wert im GSM- oder UMTS-Betrieb erreicht wird, gibt Panasonic nicht an. Falls er im GSM-Modus erreicht wird, könnte sich die Sprechzeit im UMTS-Netz weiter verringern. Im Bereitschaftsbetrieb wird eine Akkulaufzeit von 12,5 Tagen versprochen.

Nachtrag vom 30. Oktober 2012

Panasonic hat für das Eluga ein Update auf Android 4.0.4 alias Ice Cream Sandwich veröffentlicht. Anders als bei anderen Android-Geräten wird für das Update eine App aus Googles Play Store benötigt. Die App "Eluga ICS Update" übernimmt alle Schritte zur Aktualisierung des Smartphones.


marvin42 01. Dez 2012

Das ganze Ding ist ein schlechter Scherz und zeigt nur eins, Panasonic hat es NICHT...

damnit.exe 30. Nov 2012

die 2te kamera stand auch nicht drin im datenblatt. Ich geh mal stark davon aus, dass es...

sebastian.brandner 15. Apr 2012

also ich will mir das eluga kaufen, gerade weil mir die minus punkte nicht weh tun...

ruamzuzler 11. Apr 2012

Langsam werde ich das Gefühl nicht los, dass in Android 4.0 der Wurm drin ist. Warum ist...

irgendwersonst 08. Apr 2012

ich habe gerade in dem Produktvideo gesehen, daß man beim Gehäuse den selben Fehler wie...

Kommentieren



Anzeige

  1. Produktmanager Digital (m/w)
    Commerz Finanz GmbH, München
  2. Softwareentwickler GUI, HMI (m/w)
    GS Elektromedizinische Geräte G. Stemple GmbH, Kaufering (Raum München)
  3. JAVA Softwareentwickler (m/w)
    MPDV Mikrolab GmbH, Heimsheim
  4. Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik
    Universität Passau, Passau

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Paranoid Android

    Beta 4 von PA 4.5 beseitigt kritische Bugs

  2. Apple

    Digitale Geldbörse in iPhone 6 macht offenbar Fortschritte

  3. Auslandsspionage

    Bundesrechnungshof fordert Geheimdienstreform

  4. Videostreaming

    Netflix plant eigene Fernsehserien in Deutschland

  5. Cloud-Durchsuchung

    Microsoft will trotz Gerichtsbeschluss keine Daten hergeben

  6. Demo gegen Überwachung

    "Wo bleiben die deutschen Whistleblower?"

  7. Deutsche Grammophon

    Klassik streamen mit bis zu 320 Kbps

  8. Alibaba

    Milliardenschwerer Börsengang wohl Mitte September

  9. Test Infamous First Light

    Neonbunter Actionspaß

  10. Nach Wurstfirmeninsolvenz

    Redtube-Abmahn-Anwalt verliert Zulassung



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Test Bioshock für iOS: Unterwasserstadt für die Hosentasche
Test Bioshock für iOS
Unterwasserstadt für die Hosentasche
  1. Unter Wasser Bioshock auf iOS-Geräten

Überschall-U-Boot: Von Schanghai nach San Francisco in 100 Minuten
Überschall-U-Boot
Von Schanghai nach San Francisco in 100 Minuten

Qnap QGenie im Test: Netzwerkspeicher fehlt's an Speicher
Qnap QGenie im Test
Netzwerkspeicher fehlt's an Speicher
  1. Qnap QGenie NAS-System für die Hosentasche
  2. HS-251 Qnap beschleunigt lüfterloses NAS-System
  3. QNAP TS-EC1080 Pro Erweiterbares NAS-System im Tower mit mSATA-Plätzen

    •  / 
    Zum Artikel