Abo
  • Services:
Anzeige
Cyanogenmod wird künftig keine Stable Builds im bisherigen Sinne veröffentlichen.
Cyanogenmod wird künftig keine Stable Builds im bisherigen Sinne veröffentlichen. (Bild: Cyanogenmod)

Android-ROM: Cyanogenmod ersetzt Stable Builds durch Monatsversionen

Mit der Veröffentlichung der sechsten Monatsversion von CM11 erklärt das Cyanogenmod-Team sein bisheriges Versionsmodell für beendet: Anstelle der bisherigen finalen stabilen Versionen treten jetzt die Monatsversionen. Dies soll dem Nutzer mehr Sicherheit bieten - und den Arbeitsaufwand reduzieren.

Anzeige

Das Team von Cyanogenmod hat die sechste Monatsversion seiner alternativen Android-Distribution CM11 veröffentlicht. Im entsprechenden Blog-Beitrag erklären die Programmierer zudem die künftige Vorgehensweise bei der Veröffentlichung neuer Versionen: Die bisherige Struktur aus Nightly Builds, Monatsversionen, Release Candidates und Stable Builds wird abgeschafft. Die Monatsversionen sollen künftig den bisherigen Stable Builds entsprechen. Dementsprechend werde es auch keine Release Candidates mehr geben, die Vorstufe zum Stable Build.

Hoher zeitlicher Aufwand und Sicherheitsbedenken

Verantwortlich für diese Strukturänderung sind der gestiegene zeitliche Aufwand sowie Sicherheitsbedenken. Eine stabile Version bedeutete für das Programmierteam von Cyanogenmod zusätzlich zur eigentlichen Erstellung des ROM einen immensen Aufwand, da nach der Veröffentlichung eine Vielzahl an Bug-Meldungen eingereicht wurde. Mit den stabilen Versionen konnte zudem nicht zeitlich flexibel genug auf plötzlich auftretende sicherheitsrelevante Bugs reagiert werden - Stichwort Heartbleed und Master-Key-Bug.

Die M-Versionen haben mittlerweile laut Cyanogenmod von der Stabilität her die Stable Builds abgelöst - sie werden auch aus demselben CM-Zweig kompiliert. Bei den M-Versionen kann das Programmierteam dank des vierwöchigen Veröffentlichungsrhythmus zudem deutlich flexibler auf gemeldete Bugs reagieren als bei den Stable Builds: Alle vier Wochen gibt es ohnehin eine neue Version, anders als bei den stabilen Versionen. Hier wurden sicherheitsrelevante Updates bisher unregelmäßig nachgereicht.

Ziel: M-Version alle zwei Wochen

Auch auf das Thema Schnelligkeit der Veröffentlichungen geht das Cyanogenmod-Team ein. Künftig sei das Ziel, alle zwei statt wie bisher vier Wochen eine neue M-Version zu veröffentlichen. Damit bekämen CM11-Nutzer zweimal im Monat eine neue Version, bei dem gemeldete Fehler beseitigt und Sicherheitsupdates durchgeführt wurden. Da dieser Schritt eine deutlich höhere Arbeitsbelastung für das CM-Team bedeute, wird die Umsetzung etwas dauern. Laut den Programmierern könnten die zweiwöchigen M-Versionen Ende des Jahres 2014 Realität werden.

Zu den Änderungen des aktuellen M6-ROMs gehören neben Fehlerbeseitigungen unter anderem einige Verbesserungen der Schnelleinstellungen sowie Vorbereitungen für den neuen Theme-Chooser. Dieser soll in den nächsten Nightly Builds nachgereicht werden.

Die neue M6-Version ist für zahlreiche Android-Geräte verfügbar und kann auf der Download-Seite von Cyanogenmod heruntergeladen werden.


eye home zur Startseite
Bigfoo29 07. Mai 2014

Jein... nach aktuellem Stand wird es dann aber eben kein "Stable" mehr geben. Zumal es...

3rain3ug 06. Mai 2014

OK, Danke =). Dann gebe ich dem ROM mal eine Chance ;-)

Anonymer Nutzer 06. Mai 2014

Ja,CM11 ist viel besser. Läuft quasi doppelt sogut,oder vielleicht sogar eher dreimal besser.

sirbender 05. Mai 2014

Hat schon jemand Erfahrung mit dem M6 auf dem Nook HD+ ?

RipClaw 05. Mai 2014

Ich hab auf meinem Nexus S CM11 (Nightly) laufen und hab damit keine Probleme. Das...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. T-Systems International GmbH, Darmstadt
  2. T-Systems International GmbH, München
  3. Detecon International GmbH, Köln, Frankfurt am Main
  4. INCONY AG, Paderborn


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (täglich neue Deals)
  2. (Core i5-6500 + Geforce GTX 1060)
  3. ab 229,00€

Folgen Sie uns
       


  1. Teilzeitarbeit

    Amazon probiert 30-Stunden-Woche aus

  2. Archos

    Neues Smartphone mit Fingerabdrucksensor für 150 Euro

  3. Sicherheit

    Operas Server wurden angegriffen

  4. Maru

    Quellcode von Desktop-Android als Open Source verfügbar

  5. Linux

    Kernel-Sicherheitsinitiative wächst "langsam aber stetig"

  6. VR-Handschuh

    Dexta Robotics' Exoskelett für Motion Capturing

  7. Dragonfly 44

    Eine Galaxie fast ganz aus dunkler Materie

  8. Gigabit-Breitband

    Google Fiber soll Alphabet zu teuer sein

  9. Google-Steuer

    EU-Kommission plädiert für europäisches Leistungsschutzrecht

  10. Code-Gründer Thomas Bachem

    "Wir wollen weg vom Frontalunterricht"



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Xfel: Riesenkamera nimmt Filme von Atomen auf
Xfel
Riesenkamera nimmt Filme von Atomen auf
  1. US Air Force Modifikation der Ionosphäre soll Funk verbessern
  2. Teilchenbeschleuniger Mögliches neues Boson weist auf fünfte Fundamentalkraft hin
  3. Materialforschung Glas wechselt zwischen durchsichtig und schwarz

Deus Ex Mankind Divided im Test: Der Agent aus dem Hardwarelabor
Deus Ex Mankind Divided im Test
Der Agent aus dem Hardwarelabor
  1. Summit Ridge AMDs Zen-Chip ist so schnell wie Intels 1.000-Euro-Core-i7
  2. Doom Denuvo schützt offenbar nicht mehr
  3. Deus Ex angespielt Eine Steuerung für fast jeden Agenten

Avegant Glyph aufgesetzt: Echtes Kopfkino
Avegant Glyph aufgesetzt
Echtes Kopfkino

  1. Re: Ist doch billiger

    Sammie | 18:48

  2. Re: Daten-GAU

    Moriati | 18:42

  3. Re: Finde nicht gut

    bombinho | 18:41

  4. Re: Da sollten sich unsere Gewerkschaften...

    Prinzeumel | 18:35

  5. Re: Und ist das jetzt nicht in USA und...

    mziegler | 18:14


  1. 15:59

  2. 15:18

  3. 13:51

  4. 12:59

  5. 15:33

  6. 15:17

  7. 14:29

  8. 12:57


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel