App-Verifzierung in Android 4.2
App-Verifzierung in Android 4.2 (Bild: Screenshot: Golem.de)

Android 4.2 Google erläutert die neue App-Prüfung

In Android 4.2 hat Google die Funktion integriert, Applikationen vor der Installation auf Schadfunktionen zu überprüfen. Damit sollen Smartphones und Tablets besser vor Schadsoftware geschützt werden. Dazu hat Google nun nähere Details bekanntgegeben.

Anzeige

Google hat in Android 4.2 eine neue Sicherheitsfunktion integriert. Vor der Installation von Anwendungen jenseits des Play Store werden diese nun auf Schadfunktionen überprüft. Damit soll verhindert werden, dass sich Anwender unbemerkt Schadsoftware installieren. Direkt in Googles Android-App-Shop wurde der Schadsoftware-Erkenner Bouncer Anfang des Jahres integriert. Die Android-Apps werden damit innerhalb des Play Store auf Schadfunktionen hin untersucht und dann aus dem Shop verbannt.

  • Apps aus Quellen jenseits von Googles Play Store werden erst nach Abfrage installiert. (Screenshot: Golem.de)
Apps aus Quellen jenseits von Googles Play Store werden erst nach Abfrage installiert. (Screenshot: Golem.de)

Weil es auf Android-Geräten ohne Probleme möglich ist, Apps aus anderen Shops oder auch nur von einer Webseite herunterzuladen, war es bisher dennoch möglich, sich Schadsoftware jenseits des Play Store einzufangen. Dies will Google mit der neuen Sicherheitsfunktion in Android 4.2 ändern. Zur Arbeitsweise der Neuerung hat Google weitere Details bekanntgegeben.

Funktion sendet Daten an Google

Die Funktion "Apps verifizieren" ist in Android 4.2 standardmäßig aktiviert und überprüft Anwendungen vor der Installation. Wenn der Nutzer das erste Mal eine Anwendung installiert, die davon überprüft wird, gibt es eine Abfrage, ob die betreffenden Daten an Google gesendet werden dürfen. Für die App-Prüfung werden etliche Daten an Google gesendet. Dazu zählen zur App gehörende URLs, die Geräte-ID, die Versionsnummer der verwendeten Android-Version, die IP-Adresse sowie Cookies.

Wenn die App-Überprüfung eine Anwendung bemerkt, die möglicherweise Schadcode enthält, wird der Anwender vor der Installation der App gewarnt. Wenn es sich bei einer Anwendung eindeutig um Schadsoftware handelt, wird die Installation der App verhindert. Erst durch Abschalten der Sicherheitsfunktion lässt sich in diesem Fall die betreffende App starten.

Generell steht die App-Überprüfung nur dann zur Verfügung, wenn der Play Store installiert ist, was bei den meisten Android-Geräten ohnehin der Fall ist.

Allerdings wird es noch viele Monate dauern, bis diese Sicherheitsverbesserung auf den am Markt befindlichen Geräten vorhanden sein wird, bis also die Gerätehersteller ein Update auf Android 4.2 anbieten. Bisher laufen weniger als 30 Prozent der Android-Geräte mit Android 4.0.x oder Android 4.1.x. Der Großteil davon entfällt auf Android 4.0.x, das vor über einem Jahr erschienen ist. Die überwiegende Mehrheit der Android-Geräte läuft mit einer älteren Version.


consulting 17. Nov 2012

Ließe sich machen; kein Problem. Doch ginge das auf Kosten des Profits der Hersteller...

consulting 17. Nov 2012

Das zu "wird noch Monate dauern". Bei Google-Geräten wohl eher zu verneinen.

Nephtys 15. Nov 2012

Eine Zeitmaschine reicht ja schon aus bei entsprechenden Treibern :D Wer weiß was so bei...

neocron 15. Nov 2012

Richtig. Ist natuerlich aufwendig. Aber fuer die sicherheit lohnenswert. Auch werbungfuer...

Kommentieren



Anzeige

  1. Linux Firewall Supporter (m/w)
    OctoGate IT Security Systems GmbH, Paderborn
  2. Vermessungstechniker/in / Geomatiker/in
    Landratsamt Göppingen, Göppingen
  3. Systemarchitekt (Microsoft) (m/w)
    znt Zentren für neue Technologien GmbH, Burghausen
  4. Teamleiter Project Management Office (m/w)
    LS telcom AG, Lichtenau

 

Detailsuche


Spiele-Angebote
  1. NEU: Assassins Creed Unity PC Download
    29,97€
  2. Borderlands: The Handsome Collection PS4
    59,95€
  3. GRATIS: Theme Hospital

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Gewinnrückgang

    "Microsoft ist weiterhin im Wandel"

  2. Music Key

    Alles oder nichts für Indie-Musiker bei Youtube

  3. Privatsphäre im Netz

    Open-Source-Projekte sollen 1984 verhindern

  4. The Witcher 3 angespielt

    Geralt und die "Mission Bratpfanne"

  5. Onlinehandel

    Welche Versand-Flatrates sich nicht lohnen

  6. Jessie

    Erster Release Candidate für neuen Debian-Installer

  7. Biicode

    Abhängigkeitsverwaltung für C/C++ soll Open Source werden

  8. Mobilfunk

    O2 schaltet LTE-Nutzung für alle Blue-Tarife frei

  9. Broadwell-Mini-PC

    Gigabytes Brix ist noch kompakter als Intels NUC

  10. Cyanogen Inc.

    "Wir versuchen, Google Android wegzunehmen"



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



IMHO: Sichert Firmware endlich nachprüfbar ab!
IMHO
Sichert Firmware endlich nachprüfbar ab!
  1. Zu viele Krisen Unions-Obmann im NSA-Ausschuss hört auf
  2. Snowden-Unterlagen NSA entwickelt Bios-Trojaner und Netzwerk-Killswitch
  3. Exdatenschützer Schaar Telekom könnte sich strafbar gemacht haben

Asus Eeebook X205TA im Test: Die gelungene Rückkehr des Netbooks
Asus Eeebook X205TA im Test
Die gelungene Rückkehr des Netbooks

IMHO: Juhu, DirectX 12 gibt's auch für Windows-7-Besitzer
IMHO
Juhu, DirectX 12 gibt's auch für Windows-7-Besitzer
  1. Benchmark-Beta DirectX 12 und Mantle gleich schnell in 3DMark
  2. Grafikschnittstelle AMD zieht Aussage zu DirectX 12 zurück
  3. Grafikschnittstelle Kein DirectX 12 für Windows 7

    •  / 
    Zum Artikel