Analyse Der Beginn der PC-Krise

Im Jahr 2012 sind die Umwälzungen in der IT-Branche bei den Endgeräten sichtbar geworden wie noch nie: Tablets und Smartphones boomen, der PC verliert an Bedeutung. Doch noch ist nicht entschieden, womit wir in Zukunft arbeiten und Spaß haben werden.

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Gäbe es ein "Wort des Jahres" für die Elektronikbranche, so wäre es für 2012 mit Sicherheit "Post-PC-Ära". Über sieben Millionen Treffer findet Google für die englische Version des Begriffs, und bereits im März des Jahres machte die Tageszeitung Die Welt die Vorstellung des iPad 3 an dem Begriff fest. Insgesamt soll sich die Größe des Tablet-Markts 2012 fast verdoppeln.

Dabei werden die Produktzyklen immer kürzer, und selbst Apple, Vorreiter bei Touch-Geräten, kann seine jahrelang aufrecht erhaltenen Traditionen nicht mehr pflegen. Neue Versionen der i-Devices kamen bisher im Jahresrhythmus auf den Markt, das iPad 4 aber nur sieben Monate nach dem iPad 3. Asus-Chef Jonney Shih behauptete gar, die Entwicklung des Nexus 7 habe nur vier Monate gedauert.

Und die Hersteller klassischer PCs? Die reagieren überrascht und träge auf die Tatsache, dass für die Kunden nun Smartphones und Tablets interessanter sind als ein neuer PC, der immer noch entweder als Desktop-Ausgabe oder Notebook daherkommt. Besonders deutlich zeigt sich das an den Verkaufszahlen: Um 19 Prozent schrumpfte der PC-Markt im dritten Quartal 2012 in Deutschland.

Selbst Intels Umsatz bricht ein

Wirtschaftlich wirken sich solche Einbrüche immer zuerst auf die Zulieferer aus, die langfristige Geschäfte mit den PC-Herstellern machen und Bauteile verkaufen müssen, die erst Monate später als Computer den Eigentümer wechseln. So fiel Intels Umsatz im dritten Quartal 2012 um 5,5 Prozent und der Gewinn um 19 Prozent. In der Folge wird Konzernchef Paul Otellini früher als erwartet zurücktreten. Beim Konkurrenten AMD halten sich hartnäckig Gerüchte, das Unternehmen werde die großen und teuren x86-CPUs gleich aufgeben, zahlreiche Entwickler dieser Chips haben die Firma bereits verlassen.

Den PC in andere Formfaktoren zu bringen, hat dabei bisher nur wenig geholfen. Das immerhin schon Mitte 2011 von Intel propagierte Ultrabook kommt so langsam in Schwung, dass sich sogar die Analysten darüber streiten, wie wenige der Geräte denn tatsächlich verkauft wurden.

Neue Formfaktoren und Bedienung sind gefragt 

feuerball 31. Jan 2013

klar genauso sehe ich das auch, ein Tablet kann man für zimlich viel benutzen. Ich hab...

ThomasPfau 04. Jan 2013

Ich bin schon sehr lange an Computern usw. Angefangen ganz kurz einen C64 und danach...

Vradash 03. Jan 2013

Es ist für alle schlecht. Wenn mal was kaputt ist, hat man den Salat... Aber der OP hat...

KleinerWolf 03. Jan 2013

Wenn du dafür einen Highend PC benötigst bist du zu schlecht. Programmieren kannst du im...

KleinerWolf 03. Jan 2013

Korrekt. Internet gab es auch auf dem Amiga. Das wäre nie das Problem geworden.

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Techboom / 07. Jan 2013

Ist der PC tot?



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