Analyse: Der Beginn der PC-Krise
Der erste IBM PC aus dem Jahr 1981 (Bild: IBM)

Ein neues Windows alleine reicht nicht

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Da, wo Computer nicht nur zur Unterhaltung genutzt werden - in den Unternehmen -, zeigt sich auch die Ungültigkeit eines alten Dogmas: Ein neues Windows belebt den PC-Markt nicht mehr automatisch. Die Netzwerkfunktionen, die Zuverlässigkeit und die Wartbarkeit haben sich in den letzten Windows-Generationen offenbar so weit entwickelt, dass kaum noch etwas fehlt. Neue PCs anzuschaffen, nur um damit auch die Vorteile eines neuen Windows zu bekommen, ist nun nicht mehr zwingend.

So ist laut einer aktuellen Studie nur auf 8 Prozent aller in Europa verkauften Businessrechner Windows 8 installiert, Windows 7 kam in einem vergleichbaren Zeitraum auf 31 Prozent Anteil bei geschäftlich genutzten Rechnern. Ein weiterer Trend im Unternehmensumfeld ist mit dem Kürzel BYOD umschrieben: "bring your own device". Mitarbeiter können ihre eigenen Rechner mitbringen, um ihre Arbeit zu erledigen.

Gemeint sind damit nicht nur Notebooks, sondern auch Tablets mit ansteckbarer Tastatur wie das Surface RT. Dafür hat beispielsweise Microsoft sogar eigene Management-Software entwickelt, welche die Synchronisation und Verwaltung über das Unternehmensnetz erledigen kann.

Flexibilität bleibt der letzte Trumpf

Solche strikt abgeschlossenen Systeme zeigen aber auch die Schwäche von Smartphones und Tablets: An der Hardware lässt sich nach dem Kauf kaum etwas ändern. Selbst wechselbare Akkus und Steckplätze für Speicherkarten sind bei Smartphones und Tablets inzwischen keine Selbstverständlichkeit mehr. Bei Apple-Geräten gehört deren Fehlen sogar gleich zum Konzept.

Das ist der eine, aber wesentliche, Punkt, der dem klassischen PC in gleich welcher Gestaltung noch bleibt: Er lässt sich erweitern, modernisieren und an die Bedürfnisse des Benutzers anpassen. Wird beispielsweise in einem älteren Notebook die Festplatte gegen eine SSD getauscht, kann der Rechner sich wie neu anfühlen. Aktiv beworben wird diese Flexibilität von den PC-Herstellern aber bisher nur sehr selten.

 Neue Formfaktoren und Bedienung sind gefragt

feuerball 31. Jan 2013

klar genauso sehe ich das auch, ein Tablet kann man für zimlich viel benutzen. Ich hab...

ThomasPfau 04. Jan 2013

Ich bin schon sehr lange an Computern usw. Angefangen ganz kurz einen C64 und danach...

Vradash 03. Jan 2013

Es ist für alle schlecht. Wenn mal was kaputt ist, hat man den Salat... Aber der OP hat...

KleinerWolf 03. Jan 2013

Wenn du dafür einen Highend PC benötigst bist du zu schlecht. Programmieren kannst du im...

KleinerWolf 03. Jan 2013

Korrekt. Internet gab es auch auf dem Amiga. Das wäre nie das Problem geworden.

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Techboom / 07. Jan 2013

Ist der PC tot?



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