Abo
  • Services:
Anzeige
Shaker: An Old-School RPG
Shaker: An Old-School RPG (Bild: Loot Drop)

An Old-School RPG: "Gnadenstoß" für Kickstarter-Projekt

Shaker: An Old-School RPG
Shaker: An Old-School RPG (Bild: Loot Drop)

Knapp 250.000 US-Dollar Unterstützung hat das Rollenspiel Shaker: An Old-School RPG bekommen - aber die Entwickler, darunter Branchenveteranen wie Brenda Braithwaite und Tom Hall, räumen jetzt das Scheitern des Projekts ein und nennen Gründe.

"Wir haben beschlossen, dass es besser ist, es zu töten und mit etwas Stärkerem zurückzukommen", schreiben Brenda Braithwaite und Tom Hall in einem Update für ihr Kickstarter-Projekt Shaker: An Old-School RPG. Das hat zwar fast 250.000 US-Dollar von über 7.000 Unterstützern bekommen und läuft noch zwölf Tage. Die geplante Million US-Dollar wird es nicht mehr erreichen können. Deshalb der "Gnadenstoß", erklären die Entwickler.

Anzeige

Brenda Braithwaite und Tom Hall sind beide einigermaßen bekannt und lange in der Branche. Braithwaite war eine der treibenden Kräfte der legendären Wizardry-Reihe, aber auch an der Produktion von Jagged Alliance und Dungeons & Dragons: Heroes beteiligt. Hall hat id Software mitbegründet, später hat er an Titeln wie Duke Nukem 3D und Anachronox mitgearbeitet; bei beiden ist es allerdings auch schon ein paar Jährchen her, dass sie mit spannenden Spielen in Verbindung gebracht wurden.

Die Kampagne von An Old-School RPG wurde aus der Spielerszene von Anfang an dafür kritisiert, einen sehr hohen Betrag anzuvisieren, dafür aber sehr wenig Informationen über das Spiel zu bieten. Auch die sonstigen Aktivitäten rund um das Kickstarter-Projekt waren längst nicht so ausgefeilt und engagiert wie bei anderen Crowdfunding-Vorhaben, etwa Project Eternity von Obsidian Entertainment oder Chris Roberts mit seinem Star Citizen. Offenbar ist die Zeit der Selbstläufer inzwischen vorbei und eine aktive Vermarktung der Projekte Pflicht.

Was passiert, wenn ein erfolgreich finanziertes Kickstarter-Projekt scheitert, ist übrigens derzeit bei Haunts: The Manse Macabre zu beobachten. Das hatte die anvisierten 25.000 US-Dollar zwar Mitte 2012 erreicht, inzwischen dürfte das Spiel aber vor dem Aus stehen. Entwicklungschef Rick Dakan nennt in einem Update unterschiedlichste Gründe. So muss der Chefprogrammierer zu seinem regulären Job bei Google zurückkehren, bestimmte Arbeiten haben deutlich länger gedauert als geplant, und eine größere Steuerzahlung steht wohl auch noch an.

Dakan kündigt an, eine Demoversion zu veröffentlichen, um so zu zeigen, dass er und sein Team hart gearbeitet haben. Falls das die Unterstützer nicht zufriedenstellt, will er das Geld zurückzahlen - es ist allerdings ungewiss, ob das überhaupt möglich ist.


eye home zur Startseite
martinb8 26. Okt 2012

Liebe Golem-Leser, Ich schreibe zur Zeit meine Diplom-Arbeit im Fach Marketing zum Thema...

irata 23. Okt 2012

Gut, das Projekt war vielleicht nicht durchdacht, aber was stört dich an den Personen...

Ranjid-IT 23. Okt 2012

Es geht um Projektmanagement als universelles Werkzeug, um welches konkrete Projekt es...

derKlaus 23. Okt 2012

Es gibt neue Spiele, allerdings stammen die meist nicht von den großen Namen, sondern...

Tantalus 23. Okt 2012

Ok, klassisches Mistverständnis. ;-) Bei der Aussage "25.000 $" hätten aber auch die...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. über Jobware Personalberatung, Home Office und München
  2. Robert Bosch GmbH, Leonberg
  3. zooplus AG, München
  4. Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH, Duisburg


Anzeige
Top-Angebote
  1. 4,49€ (ohne Prime bzw. unter 29€-Einkauf zzgl. 3€ Versand)
  2. 4,49€ (ohne Prime bzw. unter 29€-Einkauf zzgl. 3€ Versand)
  3. 4,49€ (ohne Prime bzw. unter 29€-Einkauf zzgl. 3€ Versand)

Folgen Sie uns
       


  1. Tinker-Board

    Asus bringt Raspberry-Pi-Klon

  2. Privatsphäre

    Verschlüsselter E-Mail-Dienst Lavabit kommt wieder

  3. Potus

    Donald Trump übernimmt präsidiales Twitter-Konto

  4. Funkchips

    Apple klagt gegen Qualcomm

  5. Die Woche im Video

    B/ow the Wh:st/e!

  6. Verbraucherzentrale

    O2-Datenautomatik dürfte vor Bundesgerichtshof gehen

  7. TLS-Zertifikate

    Symantec verpeilt es schon wieder

  8. Werbung

    Vodafone will mit DVB-T-Abschaltung einschüchtern

  9. Zaber Sentry

    Mini-ITX-Gehäuse mit 7 Litern Volumen und für 30-cm-Karten

  10. Weltraumteleskop

    Erosita soll Hinweise auf Dunkle Energie finden



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Autonomes Fahren: Laserscanner für den Massenmarkt kommen
Autonomes Fahren
Laserscanner für den Massenmarkt kommen
  1. BMW Autonome Autos sollen mehr miteinander quatschen
  2. Nissan Leaf Autonome Elektroautos rollen ab Februar auf Londons Straßen
  3. Autonomes Fahren Neodriven fährt autonom wie Geohot

Halo Wars 2 angespielt: Mit dem Warthog an die Strategiespielfront
Halo Wars 2 angespielt
Mit dem Warthog an die Strategiespielfront

Reverse Engineering: Mehr Spaß mit Amazons Dash-Button
Reverse Engineering
Mehr Spaß mit Amazons Dash-Button
  1. Online-Einkauf Amazon startet virtuelle Dash-Buttons

  1. Re: Manipulative Bildauswahl

    eyemiru | 01:36

  2. Re: Apple verklagt Qualcomm weil sie ihnen...

    Cok3.Zer0 | 01:29

  3. Aprilscherz im Januar?

    smaragd99 | 01:25

  4. Re: Vakuum

    masel99 | 01:08

  5. Re: Nett, v.a. Gigabit-Ethernet, aber...

    nille02 | 01:01


  1. 16:49

  2. 14:09

  3. 12:44

  4. 11:21

  5. 09:02

  6. 19:03

  7. 18:45

  8. 18:27


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel