Abo
  • Services:
Anzeige
Storage-Systeme für 2,5- und 3,5-Zoll-Laufwerke
Storage-Systeme für 2,5- und 3,5-Zoll-Laufwerke (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

AMDs Seamicro: Microserver mit 5 Petabyte Speicherplatz

Storage-Systeme für 2,5- und 3,5-Zoll-Laufwerke
Storage-Systeme für 2,5- und 3,5-Zoll-Laufwerke (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

Noch vor dem Beginn des IDF in San Francisco nutzt AMD die Gelegenheit, um seinen ersten Seamicro-Server mit Piledriver-Opterons vorzustellen. Bis zu 1.408 Festplatten sollen NAS oder SAN überflüssig machen.

Seamicro-Mitbegründer Andrew Feldmann stellte zu Beginn seines Vortrages gleich klar: "Wir haben den Microserver erfunden". Weil diesem Marktsegment im insgesamt weltweit 50 Milliarden schweren Servermarkt große Wachstumschancen zugetraut werden, hatte AMD Seamicro auch übernommen. Ab November 2012 sollen die neuen Modelle mit dem Namen SM15000 verfügbar sein, sie bauen auf der Serie SM10000 auf, die Seamicro erst im Januar 2012 vorgestellt hat. Mit den SM10000 hatte Seamicro auch sein neues Fabric namens "Freedom" vorgestellt, das die einzelnen Compute Boards und die Switches verbindet. An Freedom, das auf eignen Chips basiert, die bei TSMC hergestellt werden, hat sich mit den SM15000 nichts verändert.

Anzeige

Das Fabric kann nun aber auch die Speichersysteme direkt anbinden. Netzwerkkonstruktionen wie bei NAS oder SAN sind nicht mehr nötig - AMD will damit die Vorteile beider Systeme vereinen und zusätzlich Server mit hoher Rechenleistung anbieten. Ein Microserver der Serie SM15000 soll so nicht nur bei kleineren Unternehmen alle Aufgaben erledigen können, sondern auch in großen Rechenzentren mehr Leistung bei Rechen- und Storage-Aufgaben mit weniger Leistungsaufnahme erreichen können.

  • AMD präsentiert Seamicro-Server mit Piledriver-Opterons.
  • AMD präsentiert Seamicro-Server mit Piledriver-Opterons.
  • AMD präsentiert Seamicro-Server mit Piledriver-Opterons.
  • AMD präsentiert Seamicro-Server mit Piledriver-Opterons.
  • AMD präsentiert Seamicro-Server mit Piledriver-Opterons.
  • AMD präsentiert Seamicro-Server mit Piledriver-Opterons.
  • AMD präsentiert Seamicro-Server mit Piledriver-Opterons.
  • AMD präsentiert Seamicro-Server mit Piledriver-Opterons.
  • AMD präsentiert Seamicro-Server mit Piledriver-Opterons.
  • AMD präsentiert Seamicro-Server mit Piledriver-Opterons.
  • Seamicro-Server von AMD
  • Board mit Piledriver-Opteron
  • Seamicro-Server von AMD
AMD präsentiert Seamicro-Server mit Piledriver-Opterons.

Andrew Feldman zufolge kommt ein voll ausgebauter SM15000 auf 20 Kilowatt Leistungsaufnahme, während ein vergleichbares System - jeweils mit 5 Petabyte Speicherplatz und 2.024 CPU-Cores - das Doppelte benötigt. Das gilt jedoch nur für die Variante mit Opterons, die Seamicro nun erstmals anbieten kann. Bisher musste die AMD-Tochter Server mit Intel-CPUs verkaufen.

Nicht nur die Leistungsaufnahme und der geringere Platzbedarf sprechen für einen Microserver. Da entsprechende Betriebssysteme Lizenzen für jeden Prozessorsockel verlangen, soll ein SM15000 auch hier günstiger sein. Feldmann sprach von 224 gegenüber 64 Lizenzen für ein voll bestücktes System.

Da Intel in dem von Seamicro geforderten Rahmen der Leistungsaufnahme von unter 50 Watt pro Sockel bisher nur Quad-Cores anbietet, die zudem weniger Speicher verwalten können, fällt die Bilanz - kaum zufällig - zugunsten AMDs aus. Zwei der SM15000-Systeme, die zusammenarbeiten, können 2.024 Kerne enthalten und 64 GByte RAM pro Sockel ansteuern. Bei der Konfiguration mit einem Xeon E3-1265L (Ivy Bridge) ist es jeweils die Hälfte.

Da die Rechenleistung pro Core bei den Xeons aber höher ist, will AMD die Seamicro-Server aber noch "über viele Generationen hinweg" mit den Konkurrenz-CPUs anbieten, sagte Andrew Feldman. Ein Aufrüsten ist durch Tausch der Compute Boards möglich, ohne den Rest des Systems zu verändern, was vor allem durch einen Wegfall der Neuverkabelung Zeit und Geld sparen kann.

Ab November 2012 sollen die SM15000 angeboten werden, Feldmann nannte auf Nachfragen auch den Preis für die Einstiegskonfiguration. Ein System mit 64 Opteron-Sockeln, acht Festplatten und 16 Gigabit-Ports für Ethernet - 10GBe ist auch möglich - kostet 139.000 US-Dollar. Sowohl die Prozessoren, die Netzwerkschnittstellen als auch die Festplatten sind dabei jederzeit aufrüstbar.


eye home zur Startseite
swissmess 12. Sep 2012

... , Amazon, Apple, Samsung, Dropbox, Wuala, 1&1, Deutsche Post, Deutsche Telekom...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Honda R&D Europe (Deutschland) GmbH über PME Personal- und Managemententwicklung Horst Mangold, Offenbach am Main
  2. Zürich Beteiligungs-Aktiengesellschaft, Bonn
  3. BUYIN GmbH, Bonn
  4. Süwag Energie AG, Frankfurt am Main


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 36,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. 22,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  3. 9,99€

Folgen Sie uns
       

Anzeige
Whitepaper
  1. Tipps für IT-Engagement in Fernost


  1. Künstliche Intelligenz

    Softbank und Honda wollen sprechendes Auto bauen

  2. Alternatives Android

    Cyanogen soll zahlreiche Mitarbeiter entlassen

  3. Update

    Onedrive erstellt automatisierte Alben und erkennt Pokémon

  4. Die Woche im Video

    Ausgesperrt, ausprobiert, ausgetüftelt

  5. 100 MBit/s

    Zusagen der Bundesnetzagentur drücken Preis für Vectoring

  6. Insolvenz

    Unister Holding mit 39 Millionen Euro verschuldet

  7. Radeons RX 480

    Die Designs von AMDs Partnern takten höher - und konstanter

  8. Koelnmesse

    Tagestickets für Gamescom ausverkauft

  9. Kluge Uhren

    Weltweiter Smartwatch-Markt bricht um ein Drittel ein

  10. Linux

    Nvidia ist bereit für einheitliche Wayland-Unterstützung



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Axon 7 vs Oneplus Three im Test: 7 ist besser als 1+3
Axon 7 vs Oneplus Three im Test
7 ist besser als 1+3
  1. Axon 7 im Hands on Oneplus bekommt starke Konkurrenz
  2. Axon 7 ZTEs Topsmartphone kommt für 450 Euro nach Deutschland

Besuch beim HAX Accelerator: Made in Shenzhen
Besuch beim HAX Accelerator
Made in Shenzhen
  1. Superbook Neues Laptop-Dock für Smartphones soll 100 US-Dollar kosten
  2. Kreditkarten Number26 wird Betrug mit Standortdaten verhindern
  3. Bargeld nervt Startups und Kryptowährungen mischen die Finanzbranche auf

Die erste Ransomware: Der Virus des wunderlichen Dr. Popp
Die erste Ransomware
Der Virus des wunderlichen Dr. Popp
  1. Erpressungstrojaner Locky kann jetzt auch offline
  2. Ransomware Ranscam schickt Dateien unwiederbringlich ins Nirwana
  3. Botnet Necurs kommt zurück und bringt Locky millionenfach mit

  1. Re: Gut so, hoffentlich bald alle arbeitslos

    sardello | 02:58

  2. Re: Ist das Problem nicht die Größe, des Cache?

    christi1992 | 02:55

  3. Re: Weil Datenschutz in Frankreich so gro...

    Ach | 01:10

  4. Re: Wie lange ist die Laufzeit einer Testversion...

    lahmbi5678 | 00:30

  5. Re: @Bitmanagement Software GmbH

    igor37 | 00:25


  1. 15:17

  2. 14:19

  3. 13:08

  4. 09:01

  5. 18:26

  6. 18:00

  7. 17:00

  8. 16:29


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel