AMDs A-Serie Trinity als Quad-Core unter 100 Euro, aber kaum Mainboards

Nach dem Start von AMDs neuer A-Serie mit Trinity-Architektur für Desktop-PCs sind die Chips bei deutschen Versendern gut verfügbar und sehr günstig. Auch die Mainboards sind günstig, aber bisher sehr schlecht lieferbar.

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Der durch die OEM-Preise in US-Dollar schon angedeutete Preisrahmen von AMDs neuer A-Serie bestätigt sich auch bei deutschen Hardwareversendern. Dort sind die Chips vom Spitzenmodell A10-5800K (3,8 bis 4,2 GHz) bis zum A4-5300 (3,4 bis 3,6 GHz) allesamt gut verfügbar und als lagernd gelistet. Der in AMDs Preisliste ohne Steuern für 122 US-Dollar geführte A10-5800K kostet bei den deutschen Anbietern unter 120 Euro und der kleinste Quad-Core der Serie, A8-5500, ist bereits für rund 98 Euro zu haben.

Das Preisgefüge entspricht aber noch nicht ganz den Leistungsunterschieden, denn die Abstufungen finden bei den meisten Versendern nur zwischen den Serien A10, A6 und A4 statt. So kostet beispielsweise der A10-5800K mit rund 120 Euro genauso viel wie der A10-5700, obwohl die kleinere APU nur 3,4 bis 4,0 GHz erreicht und nicht mit einem offenen Multiplikator versehen ist. Wie bei Hardwarekomponenten meist üblich, verlangen die Händler aber auch diesmal wohl noch einen kleinen Neuheitszuschlag, der in einigen Wochen entfallen dürfte.

Dann sollten erfahrungsgemäß auch die von Unternehmen wie Asus und MSI bereits gelisteten Mainboards mit dem neuen Sockel FM2 besser verfügbar sein, bisher sind sie nur vereinzelt sofort lieferbar. Die Preise beginnen bei rund 60 Euro, dafür gibt es das Asus F2A55-M LK, das aber kein USB 3.0 bietet. Die gegenüber USB 2.0 aufwendigere Verschaltung der Ports und die teureren Buchsen werden bei besonders günstigen Mainboards oft eingespart.

Mit USB 3.0 ausgestattete Mainboards für Trinity als Micro-ATX gibt es ab rund 70 Euro, dabei sind dann aber nur wenige Steckplätze zur Erweiterung wie einmal PCIe x16 und zwei x1-Slots sowie einmal klassisches PCI geboten. Mainboards mit zwei x16-Slots und A85-Chipsatz kosten rund 120 Euro und große ATX-Boards mit weiteren Steckplätzen und mehr SATA-Ports werden ab rund 140 Euro angeboten. Warum die A-Serie auch abseits des Preises trotz schwacher CPU-Leistung attraktiv ist, zeigt unser Test der Desktop-Trinitys.


4x 03. Okt 2012

Abwarten. Gibt auch schon günstigere.

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