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AMDs Tablet mit Turbodock auf dem MWC 2013
AMDs Tablet mit Turbodock auf dem MWC 2013 (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

AMD Temash: Kühlkonzept drückt Luft vom Dock ins höhergetaktete Tablet

AMDs Tablet mit Turbodock auf dem MWC 2013
AMDs Tablet mit Turbodock auf dem MWC 2013 (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Mittlerweile ist AMD so weit, seine Temash genannte APU auch in einem funktionsfähigen Modell der Öffentlichkeit zu zeigen. Das Konzept-Tablet bietet ein PCI-Express-Dock, zusätzliche Kühlung und motorisierte Dockingklammern.

AMD hat auf dem Mobile World Congress ein ungewöhnliches PCIe-Dock für Tablets gezeigt. AMD nennt es Turbo Dock, denn im eingesetzten Zustand wird das Tablet mit einem höheren Takt betrieben. Mit Benchmarks und Taktfrequenzen hielt sich AMD noch zurück. Die Leistungsunterschiede zwischen dem gedockten und ungedockten Zustand wurden aber immerhin schon grob an einem Browsertest gezeigt. Eingesetzt wird AMDs neues Temash-System-on-a-Chip (SoC), das auf der winzigen Jaguar-Architektur basiert und mit zwei unterschiedlichen Taktfrequenzen betrieben wird.

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  • AMDs Quad-Core-Tablet mit Temash SoC und Turbodock (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Mit 13 Zoll in der Bildschirmdiagonalen ist das Tablet ziemlich groß. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • In der Mitte ist der PCI-Express-Anschluss zu sehen, ... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ...mit dem AMD prinzipiell eine Festplatte oder Grafikeinheit schnell ans Tablet anbinden kann. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Das ausgestellte Modell besaß noch keine dedizierte Grafik. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • AMDs Temash kann mit zwei Kernen passiv gekühlt werden. Dieses 11,6-Zoll-Tablet erinnert stark an Microsofts Surface. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
AMDs Quad-Core-Tablet mit Temash SoC und Turbodock (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)

Ermöglicht wird das durch ein Lüftungskonzept, das das Dock miteinbezieht. Wird das Tablet eingesteckt, schießt das Dock zusätzlich Luft durch das Tablet, das dann mit einem höher getakteten SoC arbeitet. AMD gab für sein Referenzgerät 40 Prozent mehr Leistung seines Quad-Core-SoCs an. Das kann aber von Hersteller zu Hersteller variieren, sofern sie das von Compal gefertigte Konzept umsetzen. Ohne das Dock wird das 13-Zoll-Tablet trotzdem aktiv gekühlt, allerdings mit weniger Luftdurchsatz.

Zusätzlich kann AMD im Dock auch eine separate Grafikeinheit unterbringen, da das Tablet per PCIe angebunden wird. Interessanterweise wird die Tastatur aber per Wigig angebunden, damit sie weiterarbeitet, selbst wenn das Tablet woanders steht. Da es 13 Zoll in der Diagonalen misst (1.920 x 1.080 Pixel), würde sich das durchaus anbieten. Das vorgeführte Modell hatte jedoch noch keinen eigenen Grafikchip, sondern nur den Grafikkern des Temash, der unter der Serie Radeon HD 8000 vermarktet wird. Vermutlich für eine bessere Verbindung wird das Tablet mit Klammern im Dock festgehalten. Ein von der Software gesteuerter Motor sorgt dafür, dass sich die Vorrichtung schließt und so das Tablet nicht einfach herausfallen kann.

Beim Abspielen eines Videos soll das Quadcore-Tablet in der frühen Version rund 6 Stunden durchhalten. Mit finalen Geräten wird sich dies noch einmal verbessern, verspricht AMD. Über das Dock wird auch ein Akku bereitgestellt. Beide bieten jeweils 41 Wattstunden. Zusätzlich können im Dock Laufwerke (HDD oder ODD) und Schnittstellen untergebracht werden. Das Compal-Konzept ist 11 mm dick. Mit dem Dock kommen laut AMD noch einmal 13,5 mm dazu.

Passiv gekühlte Variante mit zwei Kernen

Auch eine APU mit zwei Kernen soll auf den Markt kommen. Tablets mit diesem SoC werden keine Lüftung benötigen. Bis es so weit ist, dauert es aber noch mindestens einige Monate. AMDs Temash soll erst im zweiten Halbjahr 2013 auf den Markt kommen. Zur CES zeigte sich AMD noch zuversichtlicher und wollte bereits im zweiten Quartal mit Geräten auf den Markt kommen.

AMD zeigte auch andere lauffähige Systeme mit kommenden Prozessorgenerationen, dazu gehörten die Prozessoren mit den Codenamen Kabini und Richland, die beide in Notebookdesigns gezeigt wurden. Richland wurde dabei einfach in ein handelsübliches HP-Notebook eingesteckt, das einen Sockel hat. Dieser Aufrüstweg ist aber AMD vorbehalten, da für die neue Richland-APU ein angepasstes Bios benötigt wird. Der CPU-Entwickler nannte weder Leistungsdaten noch andere Details und beschränkte sich nur auf Softwaredemos.


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elgooG 04. Mär 2013

Ubuntu Touch wäre auch flexibel genug um beim Anstecken des Tastaturdocks von der Touch...

Kasabian 03. Mär 2013

Ich finde diese Entwicklng hochinteressant ud verfolge diese auch, nutze diese, wenn für...

redmord 03. Mär 2013

Da muss man schon ganz schön verstrahlt sein, um zu so einer Meinung zu kommen.

Sergeij2000 01. Mär 2013

Ich warte immer noch auf eine Antwort bezüglich der SimPADs... cu/ Sergeij

TC 01. Mär 2013

Vorallem limitiert bei so einem Table ohnehin die CPU. Grafikboliden wird man darauf...



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