Anzeige
Amazon Underground mit vielen Hunderten Gratis-Apps
Amazon Underground mit vielen Hunderten Gratis-Apps (Bild: Screenshot Golem.de)

Amazon Underground: Hunderte Apps gratis im Tausch gegen Überwachung

Amazon Underground mit vielen Hunderten Gratis-Apps
Amazon Underground mit vielen Hunderten Gratis-Apps (Bild: Screenshot Golem.de)

Amazon führt ein neues Bezahlmodell für App-Entwickler ein: Kunden erhalten Hunderte Android-Apps komplett kostenlos, aber dafür wird überwacht, wie oft und wie lange sie die Gratis-Apps verwenden. Abhängig davon wird der Entwickler der App bezahlt.

Anzeige

Aus für die Gratis-App des Tages: Die Aktion wurde von Amazon beendet und durch ein neues Distributionsmodell namens Underground ersetzt. In einem speziellen Underground-Bereich gibt es jetzt viele kostenpflichtige Android-Apps gratis. Nicht einmal In-App-Bezahlungen fallen noch an, verspricht Amazon. Im Gegenzug muss sich der Nutzer aber damit abfinden, dass sein App-Nutzungsverhalten von Amazon umfangreich überwacht wird.

Bereits im März 2015 gab es mit Amazon Unlocked einen ersten Hinweis auf diese Änderung des Distributionsmodells. Seinerzeit war aber keine Rede von der Überwachung des Nutzerverhaltens. Es wurde davon ausgegangen, dass es die Gratis-Apps nur für Prime-Kunden geben werde. Eine Prime-Mitgliedschaft hat auf die Nutzung von Underground allerdings bislang keinen Einfluss.

Keine Sonderaktionen mehr im alten App-Shop

Amazon hatte im bisherigen App-Shop jeden Tag eine sonst kostenpflichtige Android-App kostenlos abgegeben. Außerdem gab es parallel dazu ab und zu Sonderaktionen. Für einige Tage konnten Nutzer dann mehrere Apps gratis bekommen, die sonst bezahlt werden müssten. Dieses Distributionsmodell gibt Amazon komplett auf.

Amazons neues Underground-Distributionsmodell setzt darauf, dass sich möglichst viele App-Anbieter daran beteiligen und ihre Produkte darüber anbieten. Für alle im Underground eingestellten Apps zahlt der Kunde kein Geld, obwohl die normalerweise bezahlt werden müssten. Dafür erklärt sich der Kunde damit einverstanden, dass sein App-Nutzungsverhalten umfangreich überwacht wird.

Über 450 Underground-Apps gelistet

Zum Start gibt es in der Underground-Rubrik über 450 Titel, die sonst kostenpflichtig wären. Diese Apps gibt es dort komplett kostenlos, auch In-App-Bezahlungen fallen nicht an, versichert Amazon.

Die Installation der Apps aus der Underground-Rubrik ist nicht mehr über den bisherigen App-Shop möglich. Nutzer müssen dazu eine neue App installieren, die über amazon.de/underground angeboten wird. Denn Google erlaubt im Play Store keine anderen Appstores, so dass Amazon die App nur über die Webseite verteilen kann. Falls noch nicht geschehen, muss die Installation von Apps aus unbekannten Quellen in den Android-Einstellungen erlaubt werden, damit sich die Underground-App einspielen lässt.

Amazon weiß, welche Apps der Kunde wie lange verwendet 

eye home zur Startseite
r3verend 18. Sep 2015

Die Sorge ist meiner Meinung nach unbegründet. Dieses Modell ist für kostenpflichtige...

Zabrok 31. Aug 2015

Indem Amazon zusätzlich eigene Werbung in den Apps platziert. Was zum Teil schlecht...

sebastiang 31. Aug 2015

Nein, das Recht gilt uneingeschränkt. Es ist egal wie gebildet oder klug jemand ist.

Garius 31. Aug 2015

Ich hoffe du hast ein Golem Abo, bei dem selbstgefälligen Mundwerk.

Anonymster... 30. Aug 2015

Nein ... es besteht Anschnallpflicht. Du musst dich anschnallen ... du hast nicht das...

Kommentieren



Anzeige

  1. CIO / Head of IT (m/w)
    über JobLeads GmbH, Bodensee
  2. Client Services Software Support (m/w)
    State Street Bank International GmbH, Frankfurt
  3. Edi Specialist (m/w)
    MISUMI Europa GmbH, Schwalbach (Taunus)
  4. Leiter Interne IT (m/w)
    OXID eSales AG, Freiburg im Breisgau

Detailsuche



Anzeige

Folgen Sie uns
       


  1. Gehalt.de

    Was Frauen in IT-Jobs verdienen

  2. Kurzstreckenflüge

    Lufthansa verspricht 15 MBit/s für jeden an Bord

  3. Anonymisierungsprojekt

    Darf ein Ex-Geheimdienstler für Tor arbeiten?

  4. Schalke 04

    Erst League of Legends und nun Fifa

  5. Patentverletzungen

    Qualcomm verklagt Meizu

  6. Deep Learning

    Algorithmus sagt menschliche Verhaltensweisen voraus

  7. Bungie

    Destiny-Karriere auf PS3 und Xbox 360 endet im August 2016

  8. Vive-Headset

    HTC muss sich auf Virtual Reality verlassen

  9. Mobilfunk

    Datenvolumen steigt während EM-Spiel um 25 Prozent

  10. Software Guard Extentions

    Linux-Code kann auf Intel-CPUs besser geschützt werden



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
IT und Energiewende: Fragen und Antworten zu intelligenten Stromzählern
IT und Energiewende
Fragen und Antworten zu intelligenten Stromzählern
  1. Smart Meter Bundestag verordnet allen Haushalten moderne Stromzähler
  2. Intelligente Stromzähler Besitzern von Solaranlagen droht ebenfalls Zwangsanschluss
  3. Smart-Meter-Gateway-Anhörung Stromsparen geht auch anders

Mikko Hypponen: "Microsoft ist nicht mehr scheiße"
Mikko Hypponen
"Microsoft ist nicht mehr scheiße"

Zelda Breath of the Wild angespielt: Das Versprechen von 1986 wird eingelöst
Zelda Breath of the Wild angespielt
Das Versprechen von 1986 wird eingelöst

  1. Re: In 24 Jahren IT habe ich noch keine IT...

    Dadie | 03:14

  2. Re: Tor ist unsicher geworden

    Pjörn | 03:04

  3. Re: Leidige Frage - gleiche Arbeit, gleicher Lohn

    slead | 03:00

  4. Re: es wird mit keinem wort erwähnt...

    Unix_Linux | 02:27

  5. Re: Wow...

    Unix_Linux | 02:24


  1. 18:37

  2. 17:43

  3. 17:29

  4. 16:56

  5. 16:40

  6. 16:18

  7. 16:00

  8. 15:47


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel