Amazon App-Shop für Android als Browserversion gestartet

Amazon bietet seinen App-Shop für Android nun auch im Browser an. Damit lassen sich die über Amazon bezogenen Android-Apps auch auf einem Desktoprechner verwalten, kaufen und wie bei Googles Play Store installieren.

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Amazon erlaubt nun auch in Deutschland den Zugriff auf den App-Shop für Android vom Desktopbrowser aus. Zwar steht dieser App-Shop in Deutschland bereits seit Ende August 2012 zur Verfügung, allerdings nur in Form der entsprechenden App für Android-Tablets und -Smartphones. Ein Zugang zu Amazons App-Angebot vom Desktopbrowser aus war in Deutschland bisher nicht möglich, während es in den USA diese Möglichkeit bereits länger gibt.

Auf Googles App-Sortiment im Play Store kann der Nutzer in Deutschland schon seit einiger Zeit per Desktopbrowser zugreifen. Wie Google erlaubt es Amazon nun, Apps über den Desktopbrowser auf das gewünschte Android-Gerät zu installieren. Sobald sich das betreffende Gerät mit dem Internet verbindet, wird der Download angestoßen und die entsprechende App auf dem Gerät installiert. Auch der Kauf von Apps ist darüber möglich.

Zudem kann der Nutzer per Desktopbrowser bereits bezogene Apps oder mehrere Geräte bequemer als etwa auf einem kleinen Smartphone-Display verwalten. Im Zuge der Neuerung verteilt Amazon derzeit in Deutschland ein Update der App-Shop-App auf die Version 1.0.941.0. Die neue Version soll den Store allgemein zügiger auf einem Android-Gerät machen und es wurden laut Anbieter kleinere Programmfehler beseitigt.

Täglich eine kostenpflichtige App gratis

In Amazons App-Shop gibt es jeden Tag eine eigentlich kostenpflichtige App für 24 Stunden gratis. Heute lockt Amazon mit dem kostenlosen Spiel Fruit Ninja, morgen soll das Spiel "Cut the Rope: Experiments" kostenlos zur Verfügung stehen. Wer sich eine Android-App im Play Store kaufen möchte, kann vorher in Amazons App-Shop nachsehen, ob die App dort günstiger angeboten wird.

Amazons App-Shop hat bei weitem nicht alle Apps von Googles Play Store im Sortiment. Dafür wirbt Amazon damit, dass die im App-Shop verfügbaren Artikel zuvor von Amazon getestet und geprüft werden. Dadurch soll es beim Kunden keine Probleme geben.

Entwickler erhalten von Amazon ähnliche Konditionen wie bei anderen Softwareshops: Der Entwickler erhält 70 Prozent der Einnahmen, während Amazon 30 Prozent der Umsätze einbehält.


Combo 23. Mai 2013

Jup, der Store ist auch der auf dem Fire vorinstallierte.

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