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Amazon-Beschäftigte streiken am 5. Tag.
Amazon-Beschäftigte streiken am 5. Tag. (Bild: Verdi)

Amazon: Amazon-Streik soll doch das Weihnachtsgeschäft treffen

E-Mails des Amazon-Kundencenters zu Lieferverzögerungen könnten Folgen des Streiks sein. Doch bei einzelnen Artikeln gibt es seit Jahren solche Benachrichtigungen. Allerdings geht der Streik auch nach Weihnachten in der Umtauschsaison weiter.

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Trotz der Beteuerungen des Internethändlers sollen die Amazon-Lieferungen doch von dem Streik eingeschränkt sein. In einer E-Mail des Kundencenters bitte der Konzern um Verständnis für Lieferverzögerungen vor den Feiertagen, berichtet die Tageszeitung Neues Deutschland. "Leider gehen wir derzeit davon aus, dass die unten stehenden Artikel nicht mehr rechtzeitig bis zum 24. Dezember bei Ihnen ankommen werden", heißt es in dem Schreiben, das der Zeitung vorliegt.

Für einzelne Artikel kann es aber immer solche Mitteilungen von Amazon geben. Das bestätigte auch Verdi-Gewerkschaftssekretär Heiner Reimann Golem.de. "Lieferantenprobleme treten immer mal auf, aber gerade dann kommen die Streiks zu einem ungünstigen Zeitpunkt." Rund 1.800 der 9.000 deutschen Amazon-Beschäftigten hätten sich am Montag an den Streiks beteiligt. In Bad Hersfeld und in Leipzig streikten Amazon-Beschäftigte am 20. Dezember 2013 den fünften Tag in Folge.

Aus einer weiteren Kundenmail zum Thema Streikauswirkungen gehe hervor, dass bei einer Amazon-Bestellung die Empfängerdaten an DHL übertragen worden seien, sie jedoch erst am nächsten Tag von dem Paketdienst abgeholt werden konnte, so Reimann. Eventuell versuche "Amazon auf diese Weise, die Auswirkungen des Streiks zu verdecken", erklärten die Betroffenen.

Amazon-Sprecherin Christine Höger sagte Golem.de, der Bericht des Neuen Deutschland sei "eine Falschmeldung. Amazon.de-Kunden können sich darauf verlassen, dass sie ihre Pakete rechtzeitig bekommen." Bei solchen E-Mails gehe es "ausschließlich um die Warenbeschaffung, nicht die Logistik. Die läuft, wir liegen auf Plan."

Amazon-Chef Ralf Kleber sagte der Nachrichtenagentur dpa, es gebe "keine Auswirkungen" durch den Streik. "Es bleiben keine Pakete liegen. Der Spitzenbestelltag war der 15. Dezember mit 4,6 Millionen Bestellungen - 15 Prozent über dem Vorjahr. Es streiken ein paar Hundert Mitarbeiter, aber rund 23.000 Mitarbeiter arbeiten engagiert."

Wie der Spiegel berichtet, will Verdi die Arbeitsniederlegungen in Bad Hersfeld und Leipzig auch nach den Feiertagen und zu Beginn des neuen Jahres fortführen. Diese Zeit ist für Amazon fast ebenso wichtig wie die umsatzstarke Vorweihnachtssaison, da dann überdurchschnittlich viele Rücksendungen abgewickelt werden. Ein weiterer Streik in der Retouren-Phase dürfte für Amazon umso schmerzhafter sein, da dann ein Großteil der befristet Eingestellten nicht mehr im Unternehmen sei, so der Bericht. Am vergangenen Montag wurden in Leipzig nach Angaben von Verdi 1500 Lieferungen nicht als Geschenke verpackt und versendet, weitere 40.000 reguläre Pakete seien liegen geblieben, berichtet Der Spiegel.


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SoniX 23. Dez 2013

Es war nach 5 Tagen immernoch in DE...... ;-) Mir ist schon klar, dass Auslandssendungen...

tibrob 23. Dez 2013

Bist du Prime-Kunde? Meine Artikel geht immer! am selben Tag raus, wenn ich bis rund 17...

tibrob 23. Dez 2013

Ich hätte ebenfalls kein Problem damit, wenn die Artikel aus dem Ausland versendet werden...

crazypsycho 22. Dez 2013

Ich stelle nicht das Streikrecht in Frage, ich sage nur das der Zeitpunkt eine Frechheit...

Natchil 21. Dez 2013

Interessiert aber nicht. Verdi lebt nicht von Luft, die sind auch nur eine Organisation...



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