Always-on-Zwang: Adam Orth arbeitet nicht mehr bei Microsoft
Xbox-360-Controller (Bild: Microsoft)

Always-on-Zwang Adam Orth arbeitet nicht mehr bei Microsoft

Mit Kommentaren über einen Always-online-Zwang der nächsten Xbox hat Adam Orth als Kreativchef der Microsoft Studios viele Spieler gegen sich aufgebracht. Jetzt arbeitet er nicht mehr für Microsoft. Gleichzeitig gibt es Gerüchte, dass die Konsole gar keine ständige Internetverbindung benötigt.

Anzeige

Adam Orth arbeitet nicht mehr bei Microsoft, wie Game Informer und The Verge unabhängig voneinander bestätigt bekommen haben. Ob er das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlassen hat oder ob ihm gekündigt wurde, ist unbekannt. Microsoft wollte sich auf Anfrage von The Verge nicht zu der Personalangelegenheit äußern.

Vor wenigen Tagen hatte Adam Orth viele Videospieler gegen sich aufgebracht: Er hatte - offensichtlich bezugnehmend auf die nächste, noch nicht angekündigte Xbox - auf Twitter unter anderem geschrieben, dass ein Always-online-Zwang zeitgemäß sei und man sich daran gewöhnen solle.

Orth dürfte mit seinen Äußerungen auch für erheblichen Unmut bei Microsoft gesorgt haben. Zum einen, weil der Bezug zur nächsten Xbox sehr offensichtlich, die Konsole aber noch gar nicht angekündigt ist. Auf derlei Vorwegnahmen reagieren Firmen extrem empfindlich - schließlich ist es wenig anderes als die öffentliche Bekanntgabe von Unternehmensgeheimnissen. Zum anderen wegen des Tonfall von Orths Äußerungen. Seine Tweets darüber, dass er nicht in der Provinz mit einer schlechten Internetverbindung leben wolle, konnten als schnippisch gelesen werden. Microsoft hatte sich wenige Tage später in einer offiziellen Stellungnahme für die Äußerungen seines Mitarbeiters entschuldigt, sich aber nicht zum Thema Always-on geäußert.

Neuen Gerüchten zufolge soll die nächste Next-Generation-Xbox übrigens nicht immer online sein müssen. Das berichtet die US-Seite Vgleaks.com. Eine Art Xbox-360-Mini hingegen, die parallel dazu auf den Markt kommen soll, soll ohne Laufwerk erscheinen und möglicherweise auf eine ständige Internetverbindung angewiesen sein - ganz genau geht das aus dem Artikel nicht hervor. Laut den Informationen von Vgleaks.com soll sich die Mini-Xbox mit der Next-Gen-Xbox koppeln lassen, um Rückwärtskompatibilität mit aktuellen Spielen zu ermöglichen.


Wakarimasen 12. Apr 2013

hätte er gewusst das er gefeuert wird hätte er wenn er schlau wäre seine klappe gehalten...

Schattenwerk 12. Apr 2013

Bwuhahahaha war das lustig. Haha, na, kleiner Scherz.

M.Kessel 12. Apr 2013

In welchem Märchenland wohnst du denn? In Deutschland wird gnadenlos auf die gleiche Art...

derKlaus 12. Apr 2013

Du meinst einen Hinterbänkler :) als Staatssekretär wäre das schon riskant. oder weiter...

Ovaron 11. Apr 2013

Wie gerne würde mir das leid tun. Und selbst wenn er nur ein Bauer war - ihn sterben zu...

Kommentieren



Anzeige

  1. Ingenieur (m/w) Informationstechnik
    Netze BW GmbH, Stuttgart
  2. SAP Business Process Expert (m/w)
    Brüel & Kjaer Vibro GmbH, Darmstadt
  3. IT-Projektleiter/in (SAP)
    Landeshauptstadt München, München
  4. Consultant Software Asset Management (SAM) für Microsoft (m/w)
    FRITZ & MACZIOL group, deutschlandweit

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Gratiseinwilligung für Google

    Verlage knicken beim Leistungsschutzrecht ein

  2. John Riccitiello

    Ex-EA-Chef ist neuer Boss von Unity Technologies

  3. Android Wear

    Moto 360 und G Watch erhalten Update

  4. Digitale Dividende II

    Bundesnetzagentur will DVB-T ab April 2015 beenden

  5. Security

    Gefährliche Schwachstellen im UEFI-Bios

  6. Broadcom

    Chips für Router mit G.Fast sind fertig

  7. Canon Filmkamera

    EOS C100 Mark II mit Dual-Pixel-AF und besserem Sucher

  8. Samsung

    Galaxy-Geräte mit Knox für US-Regierung zertifiziert

  9. Sammelkarten

    Hearthstone erst 2015 auf Smartphones

  10. Netzangriffe

    DDoS-Botnetz weitet sich ungebremst aus



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Data Management: Wie Hauptspeicherdatenbanken arbeiten
Data Management
Wie Hauptspeicherdatenbanken arbeiten

Kazam Tornado 348 ausprobiert: Das dünnste Smartphone der Welt hat ein versichertes Display
Kazam Tornado 348 ausprobiert
Das dünnste Smartphone der Welt hat ein versichertes Display

iMac mit Retina 5K angeschaut: Eine Lupe könnte helfen
iMac mit Retina 5K angeschaut
Eine Lupe könnte helfen
  1. Apple Tonga-XT-Chip mit 3,5 TFLOPs für den iMac Retina
  2. iFixit iMac mit Retina-Display ist schwer zu reparieren
  3. Apple iMac Retina bringt mehr als 14 Megapixel auf das Display

    •  / 
    Zum Artikel