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14-nm-FPGAs bald von Altera und Intel
14-nm-FPGAs bald von Altera und Intel (Bild: Altera)

Altera Intel wird Auftragshersteller für 14-Nanometer-FPGAs

Mit Altera hat Intel seinen ersten größeren Kunden für die Fertigung von fremden Chipdesigns in den eigenen Halbleiterfabriken gewonnen. Wie die für 2014 erwarteten Prozessoren mit Broadwell-Architektur sollen Alteras FPGAs mit 14 Nanometern Strukturbreite hergestellt werden.

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Intel und Altera haben ein Abkommen über die Fertigung der programmierbaren Allzweckchips von Altera geschlossen. Diese FPGAs kommen in vielen zivilen, aber - wie Altera betont - auch militärischen Anwendungen für spezielle Algorithmen zum Einsatz. Damit hat Intel seine 2011 begonnene Strategie geändert. Ursprünglich wollte das Unternehmen nicht nur zum Auftragshersteller werden, sondern lieber seine x86-Prozessoren mit kundenspezifischen Erweiterungen produzieren.

Mit Altera ist nun aber der erste größere Kunde gewonnen, der Intel helfen kann, seine durch die PC-Krise nicht mehr voll ausgelasteten Chipfabriken profitabel zu halten. Bereits seit 2010 wickelt Intel kleinere Aufträge ab, unter anderem für den FPGA-Hersteller Achronix.

Dessen Konkurrent Altera hat sich nun aber Zugang zu Intels nächster Verkleinerung der Strukturbreite gesichert. Die beiden Unternehmen geben an, dass die Altera-Chips mit Intels Tri-Gate-Transistoren mit 14 Nanometern Strukturbreite hergestellt werden sollen. Einen Zeitraum nennen die Firmen dabei nicht, aber der ergibt sich schon aus Intels Tick-Tock-Roadmap: Für 2014 steht der Wechsel zu 14 Nanometern mit dem Design Broadwell an, aktuell stellt Intel seine modernsten CPUs in 22-Nanometer-Technik her.

Finanzielle Details der Zusammenarbeit gaben beide Unternehmen nicht bekannt. In der gleichlautenden Mitteilung der Firmen fehlt auch ein Hinweis auf Exklusivität. Daher ist es nicht unwahrscheinlich, dass Intel bald auch Chips für andere Kunden herstellen wird. Ein Kandidat dafür ist Apple, von dem schon länger vermutet wird, dass es seine SoCs bald bei Intel herstellen lassen könnte.

Intel würde so unter anderem zu einem Konkurrenten von TSMC und Globalfoundries werden, welche bisher die größten sogenannten "Foundries" sind. Mit diesem Namen bezeichnet die Halbleiterindustrie Auftragshersteller, die nicht eigene Chips vollständig entwickeln, sondern sie nur für ihre Kunden produzieren.


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DY 27. Feb 2013

entziehen, denn AMD spielt im x86 Bereich keine Rolle mehr. Da muss dann mehr Umsatz aus...

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