Alibaba Yahoo will seine 5 Milliarden Dollar lieber selbst ausgeben

Yahoo-Chefin Marissa Mayer hat erklären lassen, dass der Milliardengewinn aus dem Alibaba-Anteilverkauf wohl doch nicht an die Aktionäre ausgeschüttet wird. Sie hat für Yahoo offenbar Besseres mit dem Geld vor.

Anzeige

Yahoo hat erklärt, dass es seinen Plan überprüfen will, die Anteile des Unternehmens an Alibaba zu verkaufen und den Erlös in Höhe von 5 Milliarden US-Dollar an die Aktionäre auszuschütten. Das geht aus einer Pflichtmitteilung des Internetunternehmens an die US-Börsenaufsicht SEC (Securities and Exchange Commission) hervor. Offenbar hat die neue Yahoo-Chefin Marissa Mayer vor, das Geld für Übernahmen einzusetzen.

"Diese Überprüfung kann zu einer Neubewertung oder Änderungen bei unseren derzeitigen Plänen führen", schrieb das Unternehmen in der Mitteilung.

Im Mai 2012 hatte Interimschef Ross Levinsohn am Abschluss des Plans gearbeitet, nachdem der chinesische Internetkonzern Alibaba 20 Prozent seiner Anteile für 6,3 Milliarden US-Dollar in bar und 800 Millionen US-Dollar in Aktien von Yahoo zurückkauft. Levinsohn wollte "substantiell alles", was nach Steuern von dem Anteilsverkauf übrig bleibt, an die Aktionäre ausschütten.

Laut einem Bericht der britischen Financial Times wird darüber spekuliert, dass Yahoo Unternehmen wie Hulu, Pinterest oder Flipboard übernehmen könnte. Auch Weather Channel und WebMD sollen auf der Wunschliste des Internetkonzerns stehen.

In einem früheren Bericht wurde Pubmatic als Übernahmeziel für Yahoo genannt. Mayer wolle mit guten Produkten Yahoo retten und das E-Mail-Angebot, Flickr, die Suche und den Adserver verbessern. Alle Manager, die direkt an sie berichten, sind aufgefordert, innerhalb von 45 Tagen Strategiepläne vorzulegen.

Mayer soll zudem klar auf Produktentwicklung setzen, und will bei Yahoo mehr Entwickler einstellen.


DTF 11. Aug 2012

Die soll doch 40 Millionen oder so kriegen, wenn sie 5 Jahre dabei bleibt und Erfolg hat...

Trollster 10. Aug 2012

Ross Levinsohn besitzt vermutlich genug Aktien und wollte somit noch bisschen was...

linksklick 10. Aug 2012

Die Anleger wissen eben dass Yahoo gnadenlos abgehängt ist. Mit den paar Milliarden rei...

Icestorm 10. Aug 2012

WOW!!! Du beherrschst ja die grundlegenden digitalen Kulturtechniken!?! Copy und sogar...

Kommentieren



Anzeige

  1. Netzwerk Administrator (m/w)
    Loyalty Partner Solutions GmbH, keine Angabe
  2. Mitarbeiter/-in Informationstechnologie, Produktdatenmanagement / Bill of Materials Support und Prozesse
    Daimler AG, Sindelfingen
  3. Manager (m/w) Wechselprozesse in SAP IS-U
    über InterSearch Personalberatung GmbH & Co. KG, Norddeutschland
  4. Projektleiter (m/w) Java
    USU AG, Bonn (Home-Office möglich)

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Bärbel Höhn

    Smartphone-Hersteller zu Diebstahl-Sperre zwingen

  2. Taxi-App

    Uber will trotz Verbot in weitere deutsche Städte

  3. First-Person-Walker

    Wie viel Gameplay braucht ein Spiel?

  4. Finanzierungsrunde

    Startup Airbnb ist zehn Milliarden US-Dollar wert

  5. Spähaffäre

    Snowden erklärt seine Frage an Putin

  6. CSA-Verträge

    Microsoft senkt Preise für Support von Windows XP

  7. Test Wyse Cloud Connect

    Dells mobiles Büro

  8. Globalfoundries-Kooperation mit Samsung

    AMDs Konsolengeschäft kompensiert schwache CPU-Sparte

  9. Verband

    "Uber-Verbot ruiniert Ruf der Startup-Stadt Berlin"

  10. Kabel Deutschland

    2.000 Haushalte zwei Tage von Kabelschaden betroffen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
IMHO - Heartbleed und die Folgen: TLS entrümpeln
IMHO - Heartbleed und die Folgen
TLS entrümpeln

Die Spezifikation der TLS-Verschlüsselung ist ein Gemischtwarenladen aus exotischen Algorithmen und nie benötigten Erweiterungen. Es ist Zeit für eine große Entrümpelungsaktion.

  1. Revocation Zurückziehen von Zertifikaten bringt wenig
  2. TLS-Bibliotheken Fehler finden mit fehlerhaften Zertifikaten
  3. Verschlüsselung E-Mail nur noch mit TLS

Owncloud: Dropbox-Alternative fürs Heimnetzwerk
Owncloud
Dropbox-Alternative fürs Heimnetzwerk

Kaputte Zertifikate durch Heartbleed und der NSA-Skandal: Es gibt genügend Gründe, seinen eigenen Cloud-Speicher einzurichten. Wir erklären mit Owncloud auf einem Raspberry Pi, wie das funktioniert.


Test LG L40: Android 4.4.2 macht müde Smartphones munter
Test LG L40
Android 4.4.2 macht müde Smartphones munter

Mit dem L40 präsentiert LG eines der ersten Smartphones mit der aktuellen Android-Version 4.4.2, das unter 100 Euro kostet. Dank der Optimierungen von Kitkat überrascht die Leistung des kleinen Gerätes - und es dürfte nicht nur für Einsteiger interessant sein.

  1. LG G3 5,5-Zoll-Smartphone mit 1440p-Display und Kitkat
  2. LG L35 Smartphone mit Android 4.4 für 80 Euro
  3. Programmierbare LED-Lampe LG kündigt Alternative zur Philips Hue an

    •  / 
    Zum Artikel