Alibaba Group: Yahoo besorgt sich 7,6 Milliarden US-Dollar
Marissa Mayer im September 2011 (Bild: Araya Diaz/Getty Images for Techcrunch)

Alibaba Group Yahoo besorgt sich 7,6 Milliarden US-Dollar

Yahoo macht offenbar ernst mit dem Anteilsverkauf von Alibaba.com. Die Milliarden könnten für eine spannende Übernahme ausgegeben werden.

Anzeige

Yahoo verkauft die Hälfte seiner Anteile an dem chinesischen Internetkonzern Alibaba Group und wird damit 7,1 Milliarden US-Dollar einnehmen. Das berichtet das Blog des Wall Street Journals, All Things Digital, aus unternehmensnahen Kreisen. Dazu kommen 550 Millionen US-Dollar, die Alibaba im Zusammenhang mit Lizenzierungsabkommen zahlt.

Dabei trennt sich Yahoo nur von der Hälfte seiner Anteile an Alibaba. Der Anteilsverkauf soll in der kommenden Woche, am 19. September 2012, offiziell bekanntgegeben werden. Nach Steuern würden Yahoo 4,5 Milliarden US-Dollar bleiben. An dem komplexen Geschäft sind auch die Investoren Silver Lake, DST Global Temasek Holdings aus Singapur beteiligt.

Alibaba.com ist eine der größten Onlinehandelsplattformen der Welt. Zur Alibaba Group gehört neben der Auktionsplattform Taobao auch Yahoo China. Das Chinageschäft hatte Alibaba 2005 von Yahoo übernommen. Im Gegenzug hatte Yahoo für 1 Milliarde US-Dollar den Anteil an Alibaba gekauft. Seine verbliebenen Anteile kann Yahoo offenbar erst vor und während eines möglichen Börsengangs von Alibaba abstoßen.

Laut einem unbestätigten Bericht kann Yahoo Unternehmen wie Hulu, Pinterest oder Flipboard übernehmen. Auch Weather Channel und WebMD sollen auf der Wunschliste des Internetkonzerns stehen. Früher wurde Pubmatic als Übernahmeziel für Yahoo genannt. Mayer wolle mit guten Produkten Yahoo retten und das E-Mail-Angebot, Flickr, die Suche und den Adserver verbessern, heißt es in dem Bericht.

Die neue Konzernchefin Mayer setzt zudem klar auf Produktentwicklung und will bei Yahoo mehr Entwickler einstellen. Mayer soll beispielsweise die Größe des Teams, das an Flickr arbeitet, verdoppelt haben.


ichbinhierzumfl... 12. Sep 2012

funny stuff, funny stuff

Kommentieren



Anzeige

  1. Projektleiter Software Standardisierung (m/w) Schwerpunkt Fördertechnik
    Dürr Systems GmbH, Bietigheim-Bissingen
  2. Technischer Redakteur (m/w) für Softwaredokumentation
    Teradata GmbH, München
  3. Software-Entwickler/in für IT-Lösungen im Bereich Vernetztes Fahrzeug / Telematiksysteme
    ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH, München
  4. Senior Manager CRM (m/w)
    Kontron AG, Augsburg

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Nocomentator

    Filterkiste blendet Sportkommentare aus

  2. Gameworks

    Nvidia rollt den Rasen aus

  3. Rolling-Release

    Opensuse Factory und Tumbleweed werden zusammengeführt

  4. Project Ara

    Google will nicht nur das Smartphone neu erfinden

  5. Wildstar

    NC Soft entlässt Mitarbeiter

  6. Mozilla

    Einfache Web-Apps auf dem Smartphone erstellen

  7. Civ Beyond Earth Benchmark

    Schneller, ohne Mikroruckler und geringere Latenz mit Mantle

  8. Allview X2 Soul mini

    Sehr dünnes Smartphone im Alu-Gehäuse für 200 Euro

  9. Toybox Turbos

    Codemasters veranstaltet Rennen auf dem Frühstückstisch

  10. Xamarin

    C# dank Mono für die Unreal Engine 4



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Spacelift: Der Fahrstuhl zu den Sternen
Spacelift
Der Fahrstuhl zu den Sternen
  1. Raumfahrt Mondrover Andy liefert Bilder für Oculus Rift
  2. Geheimmission im All Militärdrohne X-37B nach Langzeiteinsatz gelandet
  3. Raumfahrt Indische Sonde Mangalyaan erreicht den Mars

3D-Druck ausprobiert: Internetausdrucker 4.0
3D-Druck ausprobiert
Internetausdrucker 4.0
  1. Niedriger Schmelzpunkt 3D-Drucken mit metallischer Tinte
  2. Deltadrucker Magna Japanisches Unternehmen zeigt Riesen-3D-Drucker
  3. 3D-Technologie US-Armee will Sprengköpfe drucken

Qubes OS angeschaut: Abschottung bringt mehr Sicherheit
Qubes OS angeschaut
Abschottung bringt mehr Sicherheit

    •  / 
    Zum Artikel