Abo
  • Services:
Anzeige
Lieferdrohnen werden in China bereits erprobt.
Lieferdrohnen werden in China bereits erprobt. (Bild: Alibaba)

Alibaba: Lieferdrohnen fliegen Ingwertee aus

Lieferdrohnen werden in China bereits erprobt.
Lieferdrohnen werden in China bereits erprobt. (Bild: Alibaba)

Ferngesteuerte Drohnen sollen in naher Zukunft einen Teil der Warenauslieferung in Großstädten übernehmen. Deshalb testet Alibaba in China den Transport von Tee-Paketen zu 450 Kunden. Das chinesische Unternehmen profitiert dabei von Regelungslücken in China.

Anzeige

Die Handelsplattform Alibaba will die Auslieferung von Waren per Drohnen testen und arbeitet dafür mit dem Logistikunternehmen Shanghai YTO Express Logistics zusammen. In einem dreitägigen Test sollen Privatkunden die Pakete erhalten, die von den Drohnen innerhalb von Peking, Shanghai und Guangzhou ausgeliefert werden.

Die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet, dass insgesamt 450 Ingwertee-Bestellungen an die Kunden im Rahmen eines einmaligen Tests ausgeliefert werden sollen. Zu den verwendeten Drohnenmodellen und dem Liefergewicht wurden keine Angaben gemacht.

In China gibt es dem Bericht zufolge noch keine speziellen Regularien für Lieferdrohnen. Flughöhen und Haftungsfragen sind noch nicht geklärt. Allerdings ist der Luftraum in China nur zu einem geringen Teil für zivile Nutzungen freigegeben. Im militärischen Bereich dürfen Drohnen natürlich nicht betrieben werden. Alibaba und der Logistikkonzern hätten nach eigenen Angaben die Behörden über die Flugversuche informiert, berichtet Bloomberg. Der Drohnenpilot muss sich bei der zivilen Luftfahrtbehörde des Landes registrieren. Die Nachrichtenagentur berichtet, dass chinesische Behören erwögen, künftig Fluglizenzen für diese Piloten zu vergeben. In den USA wird dieser Schritt ebenfalls diskutiert.

Eine der Drohnen soll von einem Lager im Osten Pekings innerhalb einer Stunde zum China World Trade Center fliegen. Dort holt sie ein Paketbote am Boden ab und bringt die Ware zum Kunden.

In den USA will Amazon ebenfalls Versuche mit Lieferdrohnen machen, die das Unternehmen selbst entwickelt. Bis auf einige abgelegene Testgebiete ist das aufgrund des Verbots der Federal Aviation Administration aber nicht erlaubt. Die Behörde untersagt kommerzielle Drohnenflüge bis auf wenige Ausnahmen.

Für private Flieger gibt es jedoch bisher in den USA keine Regulierung. Das könnte sich ändern: Der Absturz einer Drohne auf dem Gelände des Weißen Hauses sorgte dafür, dass US-Präsident Barack Obama strengere Regeln für die kleinen Fluggeräte forderte. Dem Fernsehsender CNN sagte Obama, er habe Experten angewiesen, die Erstellung eines Regelwerks zu prüfen. Damit solle sichergestellt werden, dass die Drohnen nicht die Privatsphäre von Bürgern verletzten und für die Bevölkerung keine Risiken entstünden. Hobbydrohnen können Durchmesser von ungefähr 60 bis 80 Zentimetern haben und kurzzeitig hohe Geschwindigkeiten von bis zu 70 km/h erreichen.


eye home zur Startseite
Technikfreak 06. Feb 2015

Ist nur eine Frage der Zeit, bis jemand eine Jägerdrohne zusammenbastelt, die...

m9898 05. Feb 2015

Klaust du dem Paketboten auch immer den Wagen? Aus dem gleichen Grund wirst du auch die...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. IVU Traffic Technologies AG, Berlin, Aachen
  2. Evonik Industries AG, Essen
  3. Deutsche Telekom AG, Darmstadt, Berlin, Bonn
  4. Polizeiverwaltungsamt, Dommitzsch


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 21,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. (u. a. The Expendables 3 Extended 7,29€, Fight Club 6,56€, Predator 1-3 Collection 24,99€)

Folgen Sie uns
       


  1. Honor 8

    Dual-Kamera-Smartphone kostet ab 400 Euro in Deutschland

  2. Eigengebote

    BGH verurteilt Preistreiber zu hohem Schadenersatz

  3. IDE

    Kdevelop 5.0 nutzt Clang für Sprachunterstützung

  4. Hybridluftschiff

    Airlander 10 landet auf der Nase

  5. Verschlüsselung

    Regierung will nun doch keine Backdoors

  6. Gesichtserkennung

    Wir fälschen dein Gesicht mit VR

  7. Yoga Tab 3 Plus

    Händler enthüllt Lenovos neues Yoga-Tablet

  8. Mobile Werbung

    Google straft Webseiten mit Popups ab

  9. Leap Motion

    Early-Access-Beta der Interaktions-Engine für VR

  10. Princeton Piton

    Open-Source-Chip soll System mit 200.000 Kernen ermöglichen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
No Man's Sky im Test: Interstellare Emotionen durch schwarze Löcher
No Man's Sky im Test
Interstellare Emotionen durch schwarze Löcher
  1. No Man's Sky für PC Läuft nicht, stottert, nervt
  2. No Man's Sky Onlinedienste wegen Überlastung offline
  3. Hello Games No Man's Sky bekommt Raumstationsbau

Analog in Rio: Die Technik hinter den Olympia-Kulissen
Analog in Rio
Die Technik hinter den Olympia-Kulissen
  1. Technik bei Rio 2016 Per Stromschlag zu Gold
  2. Rio 2016 Twitter soll Nutzerkonto wegen IOC-Beschwerde gelöscht haben
  3. Rio 2016 Keine Gifs und Vines von den Olympischen Spielen

­Cybersyn: Chiles Traum von der computergesteuerten Planwirtschaft
­Cybersyn
Chiles Traum von der computergesteuerten Planwirtschaft
  1. Programmiersprache Go 1.7 läuft schneller und auf IBM-Mainframes
  2. Festplatten mit Flash-Cache Das Konzept der SSHD ist gescheitert
  3. Adecco IBM will Helpdesk-Geschäft in Erfurt und Leipzig loswerden

  1. Re: Das wird Konsequenzen haben

    crazypsycho | 00:55

  2. Re: Oh Wunder....

    dominikp | 00:52

  3. Re: Konkurrenz für Supersportwagen?

    Ach | 00:34

  4. Re: meine Begeisterung hält sich in Grenzen

    Cok3.Zer0 | 00:32

  5. Re: Kosten/Nutzen?

    DrWatson | 00:30


  1. 19:21

  2. 17:12

  3. 16:44

  4. 16:36

  5. 15:35

  6. 15:03

  7. 14:22

  8. 14:08


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel