Abo
  • Services:
Anzeige
Aldebaran-Ausstellungsraum in Paris: erfahren, wie wir in Zukunft mit Robotern leben
Aldebaran-Ausstellungsraum in Paris: erfahren, wie wir in Zukunft mit Robotern leben (Bild: Petra Vogt)

Romeo soll im Haushalt helfen

Dazu ist der Roboter einfach zu klein. Pepper ist dafür zwar besser geeignet - mit seinen vierfingrigen Händen kann er durchaus Gegenstände tragen. Wegen seiner Rollen ist er in seiner Bewegung jedoch eingeschränkt. Stufen etwa sind für ihn unüberwindbare Hindernisse.

Pflege und Assistenz im Haushalt gehören zu den Aufgaben, die Romeo künftig übernehmen soll. Er ist der dritte Roboter, den Aldebaran entwickelt hat. Ihn bekommen wir jedoch nicht zu sehen: Es gebe mehrere Prototypen, sagt Pyros. Aber diese seien derzeit an verschiedene Universitäten in der Welt verliehen, wo sie getestet werden.

Anzeige

Romeo soll kommunizieren und kochen

Romeo ist der größte der Roboter: Er ist ein 1,4 Meter großer Humanoide und geht wie Nao auf Beinen. Er sei gedacht für "viele Anwendungen, die älteren Menschen das Leben einfacher, bequemer und sicherer gestalten", sagt Entwicklungschef Gélin. Der Roboter soll sich etwa mit ihnen unterhalten oder sie an Medikamente oder Termine erinnern. Außerdem soll er Hausarbeiten übernehmen, heruntergefallene Gegenstände aufheben, Speisen oder Getränke servieren und sogar etwas kochen.

  • Naos großer Bruder: der humanoide Roboter Romeo (Bild: Aldebaran)
  • Er soll als Serviceroboter im Haushalt eingesetzt werden. (Bild: Aldebaran)
Naos großer Bruder: der humanoide Roboter Romeo (Bild: Aldebaran)

Außerdem soll er darauf achten, dass es den Menschen gut geht und ihnen so ein Gefühl der Sicherheit vermitteln. So könnte der Roboter, wenn ein menschlicher Mitbewohner hinfällt, ihm wieder auf die Beine helfen oder Hilfe rufen. "Natürlich wollen wir nicht menschliche Hilfe durch den Roboter ersetzen, denn es gibt vieles, was der Roboter nicht kann und vermutlich nie können wird", betont Gélin. "Aber er ist da, wenn sonst niemand da ist."

Der Haushaltsroboter wird im Abonnement abbezahlt

Bleibt die Frage, wie das finanziert werden soll. Roboter seien nicht mehr so teuer, sagt Gélin. Pepper, der derzeit nur in Japan angeboten wird, etwa kostet 1.500 Euro, hinzu kommen regelmäßige laufende Abo-Kosten. Nao gibt es für 5.000 Euro,. "Das ist nicht zu teuer." Für einen Haushaltsroboter schwebt ihm ein Modell vergleichbar dem Mobilfunk vor: Der Käufer zahlt den Roboter nicht auf einmal, sondern jeden Monat einen Beitrag. Dafür erhält er jeden Monat eine neue Anwendung.

  • Das Roboter-Atelier in Aldebaran in Paris (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Stilecht heißt ein Roboter die Besucher willkommen. (Foto: Petra Vogt)
  • Dort zeigt Aldebaran seine Roboter: den Nao, den es in Blau ... (Foto: Petra Vogt)
  • ... und in Rot gibt, ...  (Foto: Petra Vogt)
  • ... sowie den größeren Pepper. (Foto: Petra Vogt)
  • Nao spricht mit dem Besucher... (Foto: Petra Vogt)
  • ... oder löst Rechenaufgaben. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Er schreibt sogar die Zahlen auf. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Schönschrift ist allerdings nicht seine Lieblingsdisziplin. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Pepper wurde für den japanischen Mobilfunkanbieter Softbank entwickelt. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Er spricht mit den Kunden in den Softbank-Filialen. Auf dem Tablet können diese Informationen abrufen oder etwas bestellen. (Foto: Petra Vogt)
  • Außerdem tanzt er gern. (Foto: Petra Vogt)
  • Pepper hat omnidirektionale Räder, mit denen er auf engem Raum manövrieren kann. (Foto: Petra Vogt)
  • Mit seinen fünffingrigen Händen kann er auch Gegenstände tragen. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Stilecht heißt ein Roboter die Besucher willkommen. (Foto: Petra Vogt)

Bis dahin wird es allerdings noch dauern. Schön wäre, schon jetzt einen Roboter daheim zu haben. Ob sich einer uns anschließt? Der Versuch, einen der Pepper zum Mitkommen zu bewegen, scheitert jedoch. Auf die Frage: "Möchtest du mitkommen?" schüttelt er den Kopf: "Nein. Tut mir leid. Aber meine Eltern haben mir immer gesagt, ich solle nicht mit Fremden mitgehen."

 Roboter programmieren ist einfach

eye home zur Startseite
stefan93 09. Apr 2015

Kann man wohl sagen :D

theonlyone 07. Apr 2015

So wie jedes lernende System, in Zahlen. Etwas das "positiv" ist bedeutet das Ziel wird...

Klagelied 06. Apr 2015

Alles was erfunden wird, lässt sich im guten oder schlechten nutzbar machen...

tibrob 04. Apr 2015

Nö ... das Sprechen ist natürlich keine Voraussetzung. Hunde z.B. sprechen auch eher...

theonlyone 03. Apr 2015

Die "Matrix" Theorie exisert natürlich auch. Wir sind alle schon lange verskalvt und...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. ARI Fleet Germany GmbH, Koblenz, Stuttgart, Eschborn bei Frankfurt am Main
  2. Vodafone Kabel Deutschland GmbH, Berlin
  3. Zurich Gruppe Deutschland, Bonn
  4. Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik, Dortmund


Anzeige
Top-Angebote
  1. 17,99€
  2. und Gratis-Produkt erhalten
  3. (Core i7-6700HQ + GeForce GTX 1060)

Folgen Sie uns
       


  1. Gulp-Umfrage

    Welche Kenntnisse IT-Freiberufler brauchen

  2. HPE

    650 Millionen Dollar für den Einstieg in die Hyperkonvergenz

  3. Begnadigung

    Danke, Chelsea Manning!

  4. Android 7

    Nougat für Smartphones von Sony, Oneplus, LG und Huawei

  5. Simplygon

    Microsoft reduziert 3D-Details

  6. Nach Begnadigung Mannings

    Assange weiter zu Auslieferung in die USA bereit

  7. Startups

    Rocket will 2017 drei Firmen in Gewinnzone bringen

  8. XMPP

    Chatsecure bringt OMEMO-Verschlüsselung fürs iPhone

  9. Special N.N.V.

    Nanoxias Lüfter sollen keinerlei Vibrationen übertragen

  10. Intel

    Internet-of-Things-Plattform auf x86-Basis angekündigt



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Tado im Test: Heizkörperthermostate mit effizientem Stalker-Modus
Tado im Test
Heizkörperthermostate mit effizientem Stalker-Modus
  1. Hausautomatisierung Google Nest kommt in deutsche Wohnzimmer
  2. Focalcrest Mixtile Hub soll inkompatible Produkte in Homekit einbinden
  3. Airbot LG stellt Roboter für Flughäfen vor

Routertest: Der nicht ganz so schnelle Linksys WRT3200ACM
Routertest
Der nicht ganz so schnelle Linksys WRT3200ACM
  1. Norton Core Symantec bietet sicheren Router mit Kreditkartenpflicht
  2. Routerfreiheit bei Vodafone Der Kampf um die eigene Telefonnummer
  3. Router-Schwachstellen 100.000 Kunden in Großbritannien von Störungen betroffen

U Ultra und U Play im Hands on: HTCs intelligente Smartphones hören immer zu
U Ultra und U Play im Hands on
HTCs intelligente Smartphones hören immer zu
  1. VR-Headset HTC stellt Kopfhörerband und Tracker für Vive vor
  2. HTC 10 Evo im Kurztest HTCs eigenwillige Evolution
  3. Virtual Reality HTC stellt Drahtlos-Kit für Vive vor

  1. Re: Veerräter!

    teenriot* | 23:16

  2. Re: Das macht der doch...

    maze_1980 | 23:10

  3. Re: Dummes Golem-Geschwätz!

    m_jazz | 23:09

  4. Re: was völlig fehlt

    SelfEsteem | 23:06

  5. Re: Keine #3

    Arhey | 23:06


  1. 19:06

  2. 17:37

  3. 17:23

  4. 17:07

  5. 16:53

  6. 16:39

  7. 16:27

  8. 16:13


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel