Abo
  • Services:
Anzeige
Techniker an einem Kabelverzweiger der Deutsche Telekom
Techniker an einem Kabelverzweiger der Deutsche Telekom (Bild: User:Mattes)

Alcatel-Lucent: Wie 1 GBit/s über Kupferkabel möglich ist

Ein Techniker von Alcatel-Lucent erklärt, was G.Fast ist und warum die Technologie noch stärker auf Vectoring angewiesen ist. Statt VDSL2, das Frequenzen bis 17 MHz nutzt, sind bei G.Fast Frequenzen bis 212 MHz im Gespräch.

Anzeige

G.Fast ist eine Technologie, die 1 GBit/s über Kupferkabel ermöglichen soll. Golem.de hat mit dem Breitbandexperten Thomas Schroeder von Alcatel-Lucent darüber gesprochen.

"G.Fast ist ein neuer Übertragungsstandard, die Standardisierung ist aber noch nicht abgeschlossen", sagte Schroeder. "Vom Konzept her ist es vergleichbar mit DSL, wobei aber wesentlich höhere Frequenzen für die Übertragung der Daten hergenommen werden. Das heute handelsübliche VDSL2 der Deutschen Telekom nutzt beispielsweise Frequenzen bis 17 MHz, bei G.Fast sind Frequenzen bis 212 MHz im Gespräch."

Das erweiterte Spektrum lasse zwar die Übertragung von mehr Daten zu, es ergäben sich aber Einschränkungen bei den Kupfer-Zweidraht-Leitungen. So seien die Wege, die mit den hohen Frequenzen zurückgelegt werden könnten, eher gering. Schroeder erklärte: Der G.Fast-Standard peile Datenraten von 500 MBit/s bis 100 Meter und 1 GBit/s unterhalb der 100-Meter-Marke an. Bei 250 Metern seien es dann immerhin noch 250 MBit/s. Dafür sei es notwendig, mit dem G.Fast Zugangsknoten sehr nahe an den Kunden heranzukommen. "Die Nutzung der Kabelverzweiger, die heute für VDSL verwendet werden, sind dafür - statistisch - zu weit vom Kunden entfernt. Für Fiber-to-the-Building sind die Längen aber ideal. Die Umsetzung eines Demarkationspunktes zwischen Kabelverzweiger und Teilnehmergebäude wäre eine eigene Herausforderung."

Das zweite Problem hoher Frequenzen auf ungeschirmten Leitungen ist das Übersprechen. Bei VDSL2 soll Vectoring dafür sorgen, dass dieses verhindert wird. "Bei G.Fast tritt dieser Effekt sogar noch stärker auf, und Vectoring ist zwingend notwendig, soll das Leistungspotenzial auch tatsächlich verfügbar machen. Die Tests, über die in der Presse zu lesen war, zeigen genau den Effekt, dass G.Fast ohne Vectoring nur geringen Nutzen bringt, mit Vectoring jedoch sehr hohe Bandbreiten auf der alten Kupferinfrastruktur ermöglicht", erklärte Schroeder.

Doch Vectoring bei G.Fast sei ungleich anspruchsvoller als bei VDSL2, da wesentlich mehr Träger berechnet werden müssen. Alcatel-Lucent ist im Bereich Vectoring seit längerer Zeit aktiv.


eye home zur Startseite
Hu5eL 10. Jul 2013

fehlt nur noch der nsa post dann hast du alle wichtigen themen vereint

tingelchen 08. Jul 2013

Hättest du mal den ganzen Text gelesen. Unabhängig davon was du vieleicht zu wissen...

wmayer 08. Jul 2013

Ist auch kein Wunder, wenn man solche Projekte in Gebieten ansetzt, wo bereits 16k...

asa (Golem.de) 08. Jul 2013

Ja, da ist was durcheinandergeraten, danke

ChMu 07. Jul 2013

Na ja, nicht mal die Haelfte der Deutschen Haushalte hat einen Kabel Anschluss und nicht...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS, Erlangen
  2. Vodafone GmbH, Düsseldorf
  3. Daimler AG, Stuttgart-Wangen
  4. über Ratbacher GmbH, Raum Bayreuth


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 14,99€
  2. (-31%) 8,99€
  3. 69,99€ (Release 31.03.)

Folgen Sie uns
       


  1. Brandgefahr

    Akku mit eingebautem Feuerlöscher

  2. Javascript und Node.js

    NPM ist weltweit größtes Paketarchiv

  3. Verdacht der Bestechung

    Staatsanwalt beantragt Haftbefehl gegen Samsung-Chef

  4. Nintendo Switch im Hands on

    Die Rückkehr der Fuchtel-Ritter

  5. Raspberry Pi

    Compute Module 3 ist verfügbar

  6. Microsoft

    Hyper-V bekommt Schnellassistenten und Speicherfragmente

  7. Airbus-Chef

    Fliegen ohne Piloten rückt näher

  8. Cartapping

    Autos werden seit 15 Jahren digital verwanzt

  9. Auto

    Die Kopfstütze des Fahrersitzes erkennt Sekundenschlaf

  10. World of Warcraft

    Fans der Classic-Version bereuen "Piraten-Server"



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Reverse Engineering: Mehr Spaß mit Amazons Dash-Button
Reverse Engineering
Mehr Spaß mit Amazons Dash-Button

Tado im Test: Heizkörperthermostate mit effizientem Stalker-Modus
Tado im Test
Heizkörperthermostate mit effizientem Stalker-Modus
  1. Focalcrest Mixtile Hub soll inkompatible Produkte in Homekit einbinden
  2. Airbot LG stellt Roboter für Flughäfen vor
  3. Smarte Lautsprecher Die Stimme ist das Interface der Zukunft

Routertest: Der nicht ganz so schnelle Linksys WRT3200ACM
Routertest
Der nicht ganz so schnelle Linksys WRT3200ACM
  1. Norton Core Symantec bietet sicheren Router mit Kreditkartenpflicht
  2. Routerfreiheit bei Vodafone Der Kampf um die eigene Telefonnummer
  3. Router-Schwachstellen 100.000 Kunden in Großbritannien von Störungen betroffen

  1. Re: Selbst Landungen

    Amalie Ohrenhart | 15:51

  2. Re: Anti-Serum gegen Poisoned Tree-Gift

    Guitarhero | 15:49

  3. Re: Abwärtskompatibel?

    TarikVaineTree | 15:49

  4. Re: ob das klappt?

    NeoTiger | 15:48

  5. Re: NPM zeigt auf, wie schlecht die StdLib von JS...

    piranha771 | 15:48


  1. 14:17

  2. 13:21

  3. 12:30

  4. 12:08

  5. 12:01

  6. 11:58

  7. 11:48

  8. 11:47


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel