Abo
  • Services:
Anzeige
In den Bell Labs wurde neue Hardware für XG-Fast geschaffen.
In den Bell Labs wurde neue Hardware für XG-Fast geschaffen. (Bild: Bell Labs/Screenshot: Golem.de)

Alcatel-Lucent: 5 Milliarden Euro vom Staat für Vectoring und G.Fast

In den Bell Labs wurde neue Hardware für XG-Fast geschaffen.
In den Bell Labs wurde neue Hardware für XG-Fast geschaffen. (Bild: Bell Labs/Screenshot: Golem.de)

Schnelles Internet auf dem Land könne über das bestehende Kupferkabel und DSL in die Haushalte kommen. "Wenn die Standardisierung gelingt, dann werden wir Ende des nächsten Jahres 300 MBit/s über Kupfer anbieten können", erklärt der Netzwerkausrüster Alcatel-Lucent über G.fast.

Anzeige

Eine staatliche Förderung von zunächst fünf Milliarden Euro für den Breitbandausbau in ländlichen Gebieten hat Wilhelm Dresselhaus, Chef von Alcatel-Lucent Deutschland, vor dem IT-Gipfel in Hamburg vorgeschlagen. Das berichten die VDI Nachrichten. Damit meint der Netzwerkausrüster offenbar Vectoring und G.Fast.

Von den Kosten von 20 Milliarden Euro für die Versorgung der verbliebenen 20 Prozent auf dem Land mit schnellem Internet sollte "ein Viertel dieser Summe im Rahmen einer öffentlichen Förderung durch Länder und Bund zur Verfügung gestellt werden", schlägt Dresselhaus vor, dessen Unternehmen in dem Bereich aktiv ist und an Aufträge kommen will.

Alcatel-Lucent erklärte, dass auch über die vorhandene Struktur schnelles Internet auf dem Land angeboten werden könne. "Wenn die Standardisierung gelingt, dann werden wir Ende des nächsten Jahres 300 MBit/s über Kupfer anbieten können", verspricht Dresselhaus. "Wichtig ist: Wir haben eine Infrastruktur in der Erde liegen, und die gilt es jetzt zu nutzen. Damit meine ich alle Techniken", betonte der Deutschland-Chef. Von einer Entscheidung über Glas, Kabel, Kupfer oder Mobilfunk müsse man sich befreien. "Wir sollten den Breitbandausbau mit allen verfügbaren Technologien vorantreiben."

G.Fast ist eine Technologie, die 1 GBit/s über Kupferkabel ermöglichen soll. Es kommen wesentlich höhere Frequenzen für die Übertragung der Daten zum Einsatz: Das heute handelsübliche VDSL2 der Deutschen Telekom nutzt beispielsweise Frequenzen bis 17 MHz, bei G.Fast sind Frequenzen bis 212 MHz im Gespräch.

Die Länge der Kupferleitungen für G.Fast darf aber höchstens 250 Meter betragen. Auf kurzen Distanzen sind Kupferleitungen sehr leistungsfähig, neigen aber bei hohen Datenraten dazu, sich gegenseitig zu stören. Diese Störungen werden mit Vectoring, also durch Berechnung eines Kompensationssignals, weitgehend eliminiert. Da es bei G.Fast zu sehr hohen Datenraten kommt, ist dafür eine sehr hohe Rechenleistung notwendig. Wie das auf dem Land funktionieren soll, ist jedoch unklar.


eye home zur Startseite
jaykay2342 20. Okt 2014

Ich sag ja nicht dass es nicht möglich wäre, es muss nur auch auf allen ebenen gewollt...

plutoniumsulfat 20. Okt 2014

Damit werden all diejenigen befriedigt, die nah an einen Verteiler wohnen.

jaykay2342 19. Okt 2014

Den der es ausbaut. Ich meine dafür wurde Telia beauftragt. Wichtige ist halt das Netz...

Ovaron 19. Okt 2014

Siehe http://www.golem.de/news/ausbau-beginnt-vectoring-liste-heute-offiziell-eroeffnet...

wiesi200 19. Okt 2014

Weil BT einen kpl. anderen einsatzzweck hat und kurze strecken wenig Energie. Sprich...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Hubert Burda Media, Offenburg
  2. Unitool GmbH & Co. EDV-KG, Oyten
  3. INTENSE AG, Würzburg, Köln
  4. VBL. Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder, Karlsruhe


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 29,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Raspberry Pi

    Schutz gegen Übernahme durch Hacker und Botnetze verbessert

  2. UHD-Blu-ray

    PowerDVD spielt 4K-Discs

  3. Raumfahrt

    Europa bleibt im All

  4. Nationale Sicherheit

    Obama verhindert Aixtron-Verkauf nach China

  5. Die Woche im Video

    Telekom fällt aus und HPE erfindet den Computer neu - fast

  6. Hololens

    Microsoft holoportiert Leute aus dem Auto ins Büro

  7. Star Wars

    Todesstern kostet 6,25 Quadrilliarden britische Pfund am Tag

  8. NSA-Ausschuss

    Wikileaks könnte Bundestagsquelle enttarnt haben

  9. Transparenzverordnung

    Angaben-Wirrwarr statt einer ehrlichen Datenratenangabe

  10. Urteil zu Sofortüberweisung

    OLG empfiehlt Verbrauchern Einkauf im Ladengeschäft



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Nach Angriff auf Telekom: Mit dem Strafrecht Router ins Terrorcamp schicken oder so
Nach Angriff auf Telekom
Mit dem Strafrecht Router ins Terrorcamp schicken oder so
  1. 0-Day Tor und Firefox patchen ausgenutzten Javascript-Exploit
  2. Pornoseite Xhamster spricht von Fake-Leak
  3. Mitfahrgelegenheit.de 640.000 Ibans von Mitfahrzentrale-Nutzern kopiert

Digitalcharta: Operation am offenen Herzen der europäischen Demokratie
Digitalcharta
Operation am offenen Herzen der europäischen Demokratie
  1. EU-Kommission Mehrwertsteuer für digitale Medien soll sinken
  2. Vernetzte Geräte Verbraucherminister fordern Datenschutz im Haushalt
  3. Neue Richtlinie EU plant Netzsperren und Staatstrojaner

Garamantis: Vorsicht Vitrine, anfassen erwünscht!
Garamantis
Vorsicht Vitrine, anfassen erwünscht!
  1. Gentechnik Mediziner setzen einem Menschen Crispr-veränderte Zellen ein
  2. Zarm Zehn Sekunden schwerelos
  3. Mikroelektronik Wie eine Vakuumröhre - nur klein, stromsparend und schnell

  1. Re: Nichts aus Russland ist vertrauenswürdig

    nille02 | 18:45

  2. Re: Vielleicht ist die Luft einfach raus?

    azeu | 18:45

  3. Re: Zugangsdaten weitergeben?

    Bouncy | 18:44

  4. Re: tatsächlich eigentlich eine gute Entwicklung.

    Seismoid | 18:44

  5. Re: Hinweis wäre nett gewesen ...

    Seismoid | 18:41


  1. 15:33

  2. 14:43

  3. 13:37

  4. 11:12

  5. 09:02

  6. 18:27

  7. 18:01

  8. 17:46


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel