Akustiksensor Qeexos Fingersense lässt Touchscreens hören

Damit ein Touchscreen weitere Eingabemöglichkeiten akzeptieren kann, haben ihm Forscher das Hören beigebracht. So lassen sich auch Fingernägel und Knöchel erkennen, die auf die Bildschirmoberfläche treffen.

Anzeige

Die Fingersense-Technik von Qeexo funktioniert mit einem hochempfindlichen Sensor, mit dem festgestellt werden kann, welche Töne beziehungsweise Erschütterungen bei der Berührung des Touchscreens erzeugt werden. Wo der Akustiksensor angebracht werden muss, verriet Qeexo nicht. Durch die Akustikerkennung werden die Eingabemöglichkeiten wesentlich erweitert. Ein Klopfen mit dem Fingerknöchel könnte zum Beispiel als Doppelklick interpretiert werden, da offenbar unterschiedliche Erschütterungen erkannt werden können.

Qeexo führte die Technik mit einem modifizierten Samsung Galaxy S III vor, bei dem genau dieser Rechtsklick durch die Knöchelberührung simuliert und ein Kontextmenü aufgerufen wurde. Auch Spiele können durch die Eingabemöglichkeit einen zusätzlichen Reiz erfahren.

Die akustische Erkennung funktioniert unabhängig vom kapazitativen Touchscreen, so dass zum Beispiel auch ein Tippen mit einem Stift erkannt wird. Vibrierende Gegenstände könnten sogar Daten übertragen, wenn auch nur in geringer Geschwindigkeit und Menge. Qeexo versucht die Technik nun Hardwareherstellern anzubieten, die sie in ihre Smartphones und Tablets einbauen. Ob bereits Partner gefunden wurden, verriet das Unternehmen nicht.


Lala Satalin... 19. Nov 2012

Net isses. Aber produktiver bei der Arbeit wird man dadurch trotzdem nicht. Ich meine...

EpicLPer 19. Nov 2012

Ich hab mir das Video angesehen und bin fasziniert und erstaunt wie schnell und toll dies...

Kommentieren



Anzeige

  1. Quality Assurance Engineer / Agile (m/w)
    PAYBACK GmbH, München
  2. Test Engineer (m/w) Software / Firmware
    DÜRR DENTAL AG, Bietigheim-Bissingen
  3. Consultant (m/w) IT-Sicherheit
    T-Systems Multimedia Solutions GmbH, verschiedene Standorte
  4. Junior Fleet IT Systems Manager (m/w)
    TUI Cruises GmbH, Hamburg

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Heartbleed-Bug

    Techfirmen zahlen Millionen für Open-Source-Sicherheit

  2. Sofortlieferung

    Base liefert Smartphone noch am gleichen Tag

  3. Leica T

    Teure Systemkamera mit Touchscreen

  4. The Elder Scrolls Online

    Inhaltserweiterung und Goldfarmer

  5. Sensabubble

    Display aus duftenden Seifenblasen

  6. Lulzsec

    FBI soll von Anonymous-Hacks profitiert haben

  7. Opera Coast 3.0

    Der Gesten-Browser fürs iPhone ist da

  8. Linux 3.13

    Canonical übernimmt erneut Kernel-Langzeitpflege

  9. Klötzchen

    Dänemark in Minecraft nachgebaut

  10. Netcat

    Musikalbum als Linux-Kernel-Modul veröffentlicht



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Energieversorgung: Forscher übertragen Strom drahtlos über 5 Meter
Energieversorgung
Forscher übertragen Strom drahtlos über 5 Meter

Südkoreanische Wissenschaftler haben einen Fernseher aus 5 Metern Entfernung ohne Kabel mit Strom versorgt. Sie träumen von öffentlichen Bereichen, in denen Nutzer ihre Geräte drahtlos laden können - vergleichbar mit heutigen öffentlichen WLANs.

  1. Genetik Forscher wollen Gesicht aus Genen rekonstruieren
  2. Leslie Lamport Turing-Award für LaTeX-Erfinder
  3. Bionik Pimp my Plant

LG LED Bulb ausprobiert: LED-Leuchtmittel als Ersatz für 100- und 150-Watt-Glühlampen
LG LED Bulb ausprobiert
LED-Leuchtmittel als Ersatz für 100- und 150-Watt-Glühlampen

Light + Building Zur vergangenen Lichtmesse in Frankfurt hat LG zwei LED-Lampen angekündigt, die vor allem Philips Konkurrenz machen werden. Mit 20 und 33 Watt zieht LG mit Philips gleich beziehungsweise überholt die Niederländer sogar. Wir konnten uns das 20-Watt-Exemplar bereits anschauen.

  1. Rückruf durch ESTI Schweizer Starkstrominspektorat warnt vor Billig-LED-Lampen
  2. Power over Ethernet Philips will Lichtsysteme mit Netzwerkkabeln versorgen
  3. Intelligentes Licht von Osram Lightify als Hue-Konkurrent

Test The Elder Scrolls Online: Skyrim meets Standard-MMORPG
Test The Elder Scrolls Online
Skyrim meets Standard-MMORPG

Es ist so groß wie mehrere Rollenspiele zusammen und bietet auch Soloabenteurern Unterhaltung für Wochen und Monate. Vieles in The Elder Scrolls Online erinnert an Skyrim - und leider noch mehr an das altbekannte Strickmuster gängiger MMORPGs.

  1. The Elder Scrolls Online Zenimax deaktiviert umstrittene Bezahlmethoden
  2. Abopflicht Verbraucherschützer mahnen The Elder Scrolls Online ab
  3. Zenimax Online The Elder Scrolls Online ohne Server-Schlangen gestartet

    •  / 
    Zum Artikel