Abo
  • Services:
Anzeige
Boeing 787 Dreamliner: Startverbot für mehrere Monate
Boeing 787 Dreamliner: Startverbot für mehrere Monate (Bild: Boeing)

Akkubrände: Boeing und die FAA halten den Dreamliner für sicher

Trotz der Akkubrände und anderer Pannen ist das Verkehrsflugzeug Boeing 787 Dreamliner sicher. Das Fazit ziehen die US-Luftfahrtaufsicht FAA und Hersteller Boeing nach einer gemeinsamen Untersuchung der Passagiermaschine.

Anzeige

Die US-Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA) und der US-Luftfahrtkonzern Boeing haben die Akkuprobleme des Boeing 787 Dreamliners für beendet erklärt. Eine Prüfung habe ergeben, dass das Verkehrsflugzeug sicher sei - trotz einer Reihe von Pannen.

Im Januar 2013 hatte FAA-Chef Michael Huerta eine Untersuchung angeordnet - wenige Tage nachdem ein Akku des Flugzeugs in Brand geraten war und einen Tag bevor ein weiterer Akkubrand einen Dreamliner in Japan zu einer Notlandung zwang. Daraufhin wurde dem Dreamliner für mehrere Monate Startverbot erteilt.

Sicherheitsstandards erfüllt

Experten von Boeing und FAA untersuchten gemeinsam den Dreamliner. Sie hätten festgestellt, "dass das Flugzeug solide konzipiert war, die vorgesehenen Sicherheitsstandards erfüllte und dass der Hersteller und die FAA wirksame Abläufe hatten, um Probleme zu finden und zu lösen, die vor und nach der Zertifizierung entstanden", erklärt die FAA zum Abschluss der Prüfung.

Die Prüfer hätten einige Probleme in der Fertigung bei Boeing und in der Überwachung der Produktion durch die Behörde ausgemacht, berichtet Huerta. Die Kommission habe entsprechende Verbesserungen vorgeschlagen. "Wir werden uns schnell mit diesen Problemen befassen."

Elektrik statt Hydraulik

Der Dreamliner ist eine Neuerung im Flugzeugbau: Um Gewicht - und damit Treibstoff - zu sparen, hat Boeing einen Großteil des Flugzeugs aus Verbundwerkstoffen statt Metall konstruiert. Steuerungssysteme werden nicht mehr hydraulisch, sondern elektrisch betrieben umgestellt, weil die elektrischen Komponenten leichter sind als die hydraulischen. Die Akkus dienen als Stromspeicher für den Fall, dass die Hilfsturbine des Flugzeugs ausfällt.

Boeings neues Konzept ist jedoch anfällig: So urteilte Elon Musk nach den Bränden, die Lithium-Ionen-Akkus seien eine Fehlkonstruktion - als Chef des Elektroautoherstellers Tesla Motors kennt er sich mit der Thematik aus. Boeing hat die Akkus ersetzt.

Weitere Pannen

Allerdings plagten den Dreamliner auch andere Probleme: mit der Elektrik, mit Treibstoffleitungen, mit den Bremsen. Zuletzt fielen mehrfach die Bordcomputer des Dreamliners aus. Das alles, nachdem sich die Auslieferung des Flugzeugs schon um über drei Jahre verschoben hatte.

Das Fazit des FAA-Untersuchungsberichts veranlasste das Wall Street Journal denn auch zu der hämischen Überschrift: "Boeing und FAA erteilen sich in Dreamliner-Prüfung selbst gute Noten".


eye home zur Startseite
m9898 21. Mär 2014

Die FAA ist die US-Luftfahrtbehörde. Und denen traue ich mindestens ein wenig mehr...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Eurofins NSC Finance Germany GmbH, Wesseling, Köln
  2. Ashampoo Systems GmbH & Co. KG, Oldenburg
  3. PDV-Systeme GmbH, Goslar
  4. Allplan Development Germany GmbH, München


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. beim Kauf einer GeForce GTX 1070 und GTX 108

Folgen Sie uns
       


  1. Huawei

    Vectoring mit 300 MBit/s wird in Deutschland angewandt

  2. The Dash

    Bragi bekommt Bluetooth-Probleme nicht in den Griff

  3. Bugs in Encase

    Mit dem Forensik-Tool die Polizei hacken

  4. Autonomes Fahren

    Verbraucherschützer fordern "Algorithmen-TÜV"

  5. The Last Guardian im Test

    Gassi gehen mit einem computergesteuerten Riesenbiest

  6. E-Sport

    Cheats und Bots in Südkorea offenbar gesetzlich verboten

  7. Videocodecs

    Netflix nutzt VP9-Codec für Offlinemodus

  8. Kosmobits im Test

    Tausch den Spielecontroller gegen einen Mikrocontroller!

  9. Open Data

    Daten für den Schweizer Verkehr werden frei veröffentlicht

  10. Telekom

    1,1 Millionen Haushalte erhalten VDSL oder Vectoring



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Nach Angriff auf Telekom: Mit dem Strafrecht Router ins Terrorcamp schicken oder so
Nach Angriff auf Telekom
Mit dem Strafrecht Router ins Terrorcamp schicken oder so
  1. Red Star OS Sicherheitslücke in Nordkoreas Staats-Linux
  2. 0-Day Tor und Firefox patchen ausgenutzten Javascript-Exploit
  3. Pornoseite Xhamster spricht von Fake-Leak

Gear S3 im Test: Großes Display, großer Akku, große Uhr
Gear S3 im Test
Großes Display, großer Akku, große Uhr
  1. In der Zuliefererkette Samsung und Panasonic sollen Arbeiter ausgebeutet haben
  2. Vernetztes Auto Samsung kauft Harman für 8 Milliarden US-Dollar
  3. 10LPU und 14LPU Samsung mit günstigerem 10- und schnellerem 14-nm-Prozess

Robot Operating System: Was Bratwurst-Bot und autonome Autos gemeinsam haben
Robot Operating System
Was Bratwurst-Bot und autonome Autos gemeinsam haben
  1. Roboterarm Dobot M1 - der Industrieroboter für daheim
  2. Roboter Laundroid faltet die Wäsche
  3. Fahrbare Roboter Japanische Firmen arbeiten an Transformers

  1. Re: In vielen Ländern Europas ist der...

    Spaghetticode | 14:55

  2. McAffe

    px | 14:54

  3. Re: Induktiv laden gehört verboten

    jo-1 | 14:54

  4. Re: Testet man sowas nicht?

    redbullface | 14:54

  5. Re: In Berlin nicht - In München auch nicht!

    s1ou | 14:53


  1. 15:05

  2. 14:54

  3. 14:50

  4. 14:14

  5. 14:00

  6. 13:56

  7. 13:30

  8. 12:01


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel