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Team Multifun. Von links nach rechts: Dhamotharan Veerasamy, Ajith Moses, Sathiskumar Anusuya Ponnusami, Dineshkumar Harursampath Academic mentor Indian Institute of Science, Shashank Agrawal,
Team Multifun. Von links nach rechts: Dhamotharan Veerasamy, Ajith Moses, Sathiskumar Anusuya Ponnusami, Dineshkumar Harursampath Academic mentor Indian Institute of Science, Shashank Agrawal, (Bild: Airbus)

Airbus: Flugzeugtragflächen sollen mit Piezoelementen Strom erzeugen

Team Multifun. Von links nach rechts: Dhamotharan Veerasamy, Ajith Moses, Sathiskumar Anusuya Ponnusami, Dineshkumar Harursampath Academic mentor Indian Institute of Science, Shashank Agrawal,
Team Multifun. Von links nach rechts: Dhamotharan Veerasamy, Ajith Moses, Sathiskumar Anusuya Ponnusami, Dineshkumar Harursampath Academic mentor Indian Institute of Science, Shashank Agrawal, (Bild: Airbus)

Airbus hat bei einem internationalen Wettbewerb das Team Multifun mit dem ersten Platz ausgezeichnet. Die Studenten haben eine Technik entwickelt, um über die Tragflächen eines Flugzeugs Strom zu gewinnen. Das klappt mit piezoelektrischen Fasern auf der Oberfläche.

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Das indische Wissenschaftlerteam Multifun hat den Airbus-Wettbewerb Fly your ideas mit einer Idee gewonnen, bei der aus den Tragflächenschwingungen im Flug durch Energy Harvesting Strom gewonnen wird. Dabei spielen piezoelektrische Fasern eine große Rolle. Werden sie gedehnt, erzeugen sie elektrische Energie.

Airbus suchte in seinem Wettbewerb nach herausragenden Ideen für die Flugzeuge der Zukunft. Mit ihrem Konzept konnten die fünf Inder den Flugzeughersteller überzeugen. Die Studenten kommen von mehreren Universitäten und haben sich für das Projekt zusammengetan. Das Preisgeld liegt bei 30.000 Euro. Außerdem dürfen die Studenten an einem Mentorenprogramm von Airbus teilnehmen.

Energy Harvesting durch die Tragflächen

Die Tragflächen des Flugzeugs werden bei dem Konzept der Studenten mit einer Art Haut überzogen, die unter anderem mit piezoelektrischen Fasern durchsetzt ist. Diese bewegen sich durch die Schwingungen des Flügels mit und werden gedehnt oder gestaucht. Sie sind in der Lage, selbst aus kleinsten Schwingungen elektrischen Strom zu gewinnen. Der ist an Bord sinnvoll nutzbar - etwa für die Kabinenbeleuchtung oder für die immer aufwändigeren Entertainmentsysteme.

Stromversorgung per Induktion vom Rollfeld aus

Den zweiten Platz belegte ein Team aus Brasilien. Studenten der Uni Sao Paulo überzeugten die Jury mit einer Reduktionsidee für den Abfall in der Kabine von Verkehrsflugzeugen und bekamen dafür 15.000 Euro.

Weitere Teilnehmer entwickelten ein Konzept für eine induktive Stromversorgung von Flugzeugen auf dem Rollfeld. Dazu müssten allerdings die Flugzeuge auch über ein elektrisch betriebenes Fahrwerk verfügen. Den passenden Antrieb hat ein französisch-US-amerikanisches Joint Venture bereits entwickelt und erprobt ihn.

Das Electric Green Taxiing System wurde versuchsweise in einen Airbus A320 eingebaut. Er kann das Mittelstreckenflugzeug am Boden bewegen und soll lokal zu weniger Schadstoff- und Lärmemissionen führen. Normalerweise werden dazu die Haupttriebwerke eingesetzt, die jedoch viel Treibstoff benötigen und laut sind. Mit den Elektromotoren, die am Hauptfahrwerk befestigt sind, kann das Flugzeug sogar aus eigener Kraft rückwärtsfahren.


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photoliner 04. Jun 2015

Zumal Airbus bereits Elektro-Flugzeuge gezeigt und weitere angekündigt hat. Hier könnte...

Timwissenschaften 04. Jun 2015

Machen wahrscheinlich Unmengen an Einsparungen und verleihen so ein geringes Preisgeld...



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