iPad 3 mit Air Display als sehr hochauflösender Monitor
iPad 3 mit Air Display als sehr hochauflösender Monitor (Bild: Christian Klaß/Golem.de)

Air Display und iScreen iPad 3 als ultrahochauflösendes externes Display

Apps wie Air Display und iScreen können mittlerweile auch die volle Displayauflösung des iPad 3 nutzen. Damit wird das neue Apple-Tablet zu einem externen Display mit 2.048 x 1.536 Pixeln - am Mac oder am PC.

Anzeige

Nach iScreen kann nun auch Air Display das iPad 3 bei voller Displayauflösung zum externen Monitor zweckentfremden. Damit stehen Windows- und Mac-OS-X-Nutzern dann die 2.048 x 1.536 Pixel des 10-Zoll-Tablets wie ein regulärer Bildschirm zur Verfügung.

Auf dem PC oder Mac muss bei Air Display jeweils ein Treiber installiert und ein Neustart ausgeführt werden. IScreen hingegen unterstützt bisher nur Macs, eine Verbindung mit einem Windows-Rechner ist nicht möglich. Die Übertragung der Bildinhalte auf den iPad-Monitor erfolgt jeweils über das lokale WLAN.

  • Air Display - iPad 3 als externer Bildschirm (Bild: Golem.de)
  • Air Display - das Icon der virtuellen Tastatur lässt sich verschieben. (Bild: Golem.de)
  • Air Display - virtuelle Tastatur mit Zusatztasten (Bild: Golem.de)
  • Air Display - kann unter Mac OS X auch im HiDPI-Modus angesteuert werden ... (Bild: Golem.de)
  • ... und bietet dann eine augenfreundlichere und dennoch hochauflösende Darstellung. (Bild: Golem.de)
  • Air Display - Browser im HiDPI-Modus (Bild: Golem.de)
  • iScreen - iPad 3 als externer Bildschirm (Bild: Golem.de)
  • iScreen - Bedienelemente für virtuelle Tastatur und Einstellungen (Bild: Golem.de)
  • iScreen - virtuelle Tastatur (Bild: Golem.de)
  • iScreen - Einstellungsmöglichkeiten direkt in der App (Bild: Golem.de)
Air Display - iPad 3 als externer Bildschirm (Bild: Golem.de)

Ausprobiert

Ein kurzer Test mit Air Display 1.6 und iScreen 3.0 mit einem Macbook Air hat ergeben, dass das ebenso unproblematisch funktioniert wie bei den alten iPads - allerdings sollten keine Wunder erwartet werden, wenn es um die Darstellungsgeschwindigkeit geht.

Das Verschieben und Vergrößern von Fenstern erfolgt bei der hohen Auflösung mit spürbarer Verzögerung. Die Videowiedergabe im Browserfenster ist trotzdem gut; solange man nicht den Vollbildmodus aktiviert, denn dann wird die Wiedergabe sehr ruckelig unter Auslassung vieler Einzelbilder. Bei iScreen kann noch etwas mit der Kompression des Bildsignals getrickst werden, aber das führt dann schnell zu Artefakten.

Der Touchscreen des iPads lässt sich bei beiden Apps als Mausersatz nutzen, so dass nicht notwendigerweise erst der Mauszeiger auf den zusätzlichen Bildschirm verschoben werden muss. So ist es etwa möglich, im Finder mehrere Dateien und Verzeichnisse durch Ziehen des Fingers zu markieren. Auch eine virtuelle Tastatur wird geboten. Die von iOS gewohnten Gesten, etwa Spreizgesten, können aber weder Air Display noch iScreen umsetzen.

Die hohe Auflösung in Kombination mit dem für Notebook- und Desktop-PC-Verhältnisse kleinen Tabletdisplay lässt die Bildschirminhalte extrem klein erscheinen, allerdings bei hoher Bildschärfe und mit vielen Details. In den Monitoreinstellungen unter Mac OS X lässt sich deshalb der HiDPI-Modus aktivieren, den Air Display im Unterschied zu iScreen bereits unterstützt. Menüs und Fenster werden dann so dargestellt, als ob die Auflösung 1024 x 768 Pixel beträgt, die Schrift wird aber mit voller Auflösung gerendert. Bei iScreen zeigt Mac OS X zwei HiDPI-Auflösungen an, es kann aber keine von ihnen genutzt werden.

Spielerei?

Die Installation von Air Display ist minimal bequemer, es ist vorteilhaft, nicht nur auf den Mac beschränkt zu sein und die Nutzung wird gleich in der App mit Hilfe zweier Videos erklärt. Zudem wird unter Mac OS X die HiDPI-Darstellung bereits unterstützt. Dafür steht der iScreen-Bildschirm bei aktivierter voller iPad-3-Auflösung in der aktuellen Version etwas schneller zur Verfügung. Letztlich leisten Air Display und iScreen aber im Funktionsumfang und Bedienungskomfort größten Teils das Gleiche.

Ob Spielerei oder praktischer Nutzen, mit seiner 10-Zoll-Bilddiagonalen ist das iPad 3 ein ungewöhnlicher externer Monitor. Und er kostet Geld: Für Air Display verlangt Softwareanbieter Avatron 7,99 Euro, während Konkurrent Drahtwerk seine iScreen-App gerade zum halben Preis in Höhe von 3,99 Euro anbietet.

Nachtrag vom 4. April 2012, 13 Uhr

Der Artikel wurde um Informationen zu HiDPI unter Mac OS X erweitert, die Galerie zeigt den speziellen Darstellungsmodus ebenfalls.


Raumzeitkrümmer 04. Apr 2012

Wenn aber die "Werkzeugliste" auf dem iPad liegt und einfach durch ein Fingertippen...

Raumzeitkrümmer 04. Apr 2012

Das ist nicht alleine ein Problem des Tablets. Es geht ja darum, dass der Anschluss für...

DeeZiD 04. Apr 2012

Jep, nennt sich ebenfalls Airdisplay: https://play.google.com/store/apps/details?id=com...

Kommentieren



Anzeige

  1. Softwareentwickler/in
    HELBAKO GmbH, Heiligenhaus
  2. Fachgebietsleiter/-in im Fachbereich "Strahlenschutz und Umwelt"
    Bundesamt für Strahlenschutz, Salzgitter
  3. IT-Administrator Second Level Support (m/w)
    Honda R&D Europe (Deutschland) GmbH über PME - Personal- und Managemententwicklung, Offenbach am Main
  4. Angestellter (m/w) für Systembetreuung
    Villeroy & Boch AG, Merzig bei Saarbrücken / Trier

 

Detailsuche


Top-Angebote
  1. TOP-PREIS: Crysis 3 Download
    2,99€
  2. NEU: StarCraft II: Heart of the Swarm (Add-On)
    12,87€
  3. TIPP: Amazon Last-Minute-Angebote Tag 6: Games, Blu-ray, Technik

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Chaton

    Samsung schaltet seinen Messenger ab

  2. Lehrreiche Geschenke

    Stille Nacht, Bastelnacht

  3. Samsung NX300

    Unabhängige Firmware verschlüsselt Fotos

  4. Arbeiter in China

    BBC findet schlechte Arbeitsbedingungen bei Apple-Zulieferer

  5. Misfortune Cookie

    Sicherheitslücke in Routern angeblich weit verbreitet

  6. Deutscher Entwicklerpreis 2014 Summit

    Das dreifache Balancing für den E-Sport

  7. Sicherheitssystem

    Volvo will Fahrradfahrer mit der Cloud schützen

  8. Security

    Schwere Sicherheitslücke im Git-Client

  9. Lumia Denim

    Verteilung von Windows-Phone-Update hat begonnen

  10. i8-Smartphone

    Linshof erliegt dem (T)Rubel



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Games-Verfilmungen: Videospiele erobern Hollywood
Games-Verfilmungen
Videospiele erobern Hollywood
  1. Entwicklerpreis Summit 2014 Wiederspielbarkeit Reloaded
  2. Adr1ft Mit Oculus Rift und UE4 ins All
  3. The Game Awards 2014 Dragon Age ist bestes Spiel, Miyamoto zeigt neues Zelda

O2 Car Connection im Test: Der Spion unterm Lenkrad
O2 Car Connection im Test
Der Spion unterm Lenkrad
  1. Urteil Finger weg vom Handy beim Autofahren
  2. Urban Windshield Jaguar bringt Videospiel-Feeling ins Auto
  3. Tweak Carplay ohne passendes Auto verwenden

Rock n' Roll Racing (1993): Nachbrenner vom Schneesturm
Rock n' Roll Racing (1993)
Nachbrenner vom Schneesturm
  1. Ultima Underworld (1992) Der revolutionäre Dungeon Simulator
  2. Sid Meier's Colonization (1994) Auf Augenhöhe mit George Washington
  3. Star Wars X-Wing (1993) Flugsimulation mit R2D2 im Nacken

    •  / 
    Zum Artikel