AES 128 statt 256 Intel nimmt SSD 520 wegen schwächerer Verschlüsselung zurück

Weil die Sandforce-Controller in Intels SSD-Serie 520 (Codename Cherryville) nicht mit 256, sondern nur mit 128 Bit langen AES-Schlüsseln arbeiten, nimmt Intel die Laufwerke auf Wunsch zurück. Die SSDs arbeiten sonst wie angegeben, wurden aber mit falschen Daten beworben.

Anzeige

Wer bis zum 1. Juli 2012 eine SSD der Serie 520 erwirbt oder schon erworben hat, kann das Laufwerk zurückgeben und bekommt den Kaufpreis erstattet. Darauf weist eine neue Supportseite von Intel hin. Es handelt sich dabei nicht um eine Rückrufaktion, denn die Laufwerke weisen keine Fehlfunktion auf, sie weichen in ihrem Verhalten nur von einer früheren Werbeaussage ab.

Schuld ist der Sandforce-Controller vom Typ SF-2000, der statt einer AES-Verschlüsselung mit 256 Bit nur eine solche mit 128 Bit langen Schlüsseln beherrscht. Laut Intel reicht auch das zwar in Verbindung mit guten Passwörtern für hinreichende Sicherheit aus, die SSD 520 war aber mit 256-Bit-Verschlüsselung beworben worden. Da sie das nicht beherrscht, nimmt Intel die Laufwerke nun auf Wunsch zurück.

Rückgabe bis 1. Oktober 2012 möglich

Das Datenblatt der SSD 520 hat Intel mit einem Specification Update geändert. In der Mitteilung zum Rückgabeprogramm kündigt das Unternehmen zudem an, dass künftige Intel-SSD auch AES 256 beherrschen sollen. Das deckt sich mit einem Hinweis von Sandforce auf der Produktseite des SF-2000. Wie die AES-Verschlüsselung in Verbindung mit früheren ATA-Funktionen bewerkstelligt wird, hat Intel in einem weiteren Dokument beschrieben.

Anwender, die mit der 128-Bit-Verschlüsselung der SSD 520 nicht zufrieden sind, können die Laufwerke bis zum 1. Oktober 2012 zurückgeben. Dazu müssen sie sich über eine Kundendienstseite an Intel wenden.


klink 14. Jun 2012

Nicht die hohen Sequentielle Geschwindigkeit macht die SSD schnell. Ich selbst nutze...

klink 14. Jun 2012

Dieser wurde nicht mit Full HD und 3D beworben, sonder als "Full HD 3D".

YoungManKlaus 13. Jun 2012

Ich mein: wurden die Controller schon von Sandforce mit den falschen Angaben versehen...

Charl 12. Jun 2012

Beim Controller handelt es sich nicht um den SF-2000, sondern um SF-2281!

Kommentieren



Anzeige

  1. Senior System Architect (m/w)
    PAYBACK GmbH, Munich
  2. Ingenieur (m/w) Materialflusssimulation / Intralogistiksysteme
    BEUMER Maschinenfabrik GmbH & Co. KG, Beckum (Raum Münster, Dortmund, Bielefeld)
  3. Trainee IT (m/w) Schwerpunkt: SAP Applikation
    Unternehmensgruppe Theo Müller, Aretsried
  4. Senior Softwareentwickler (m/w) Java EE
    Faktor Zehn AG, München und Köln

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. AMD-Vize Lisa Su

    Geringe Chancen für 20-Nanometer-GPUs von AMD für 2014

  2. Bärbel Höhn

    Smartphone-Hersteller zu Diebstahl-Sperre zwingen

  3. Taxi-App

    Uber will trotz Verbot in weitere deutsche Städte

  4. First-Person-Walker

    Wie viel Gameplay braucht ein Spiel?

  5. Finanzierungsrunde

    Startup Airbnb ist zehn Milliarden US-Dollar wert

  6. Spähaffäre

    Snowden erklärt seine Frage an Putin

  7. CSA-Verträge

    Microsoft senkt Preise für Support von Windows XP

  8. Test Wyse Cloud Connect

    Dells mobiles Büro

  9. Globalfoundries-Kooperation mit Samsung

    AMDs Konsolengeschäft kompensiert schwache CPU-Sparte

  10. Verband

    "Uber-Verbot ruiniert Ruf der Startup-Stadt Berlin"



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Robotik: Humanoide lassen sich mit dem Gehirn steuern
Robotik
Humanoide lassen sich mit dem Gehirn steuern

Der Roboter Geminoid soll bald nur durch Gedanken bewegt werden. Aber bei den Experimenten im Labor von Hiroshi Ishiguro geht es um mehr: Ishiguro will zeigen, dass Brain-Computer-Interfaces besser funktionieren, wenn das gesteuerte Objekt humanoid ist.

  1. Human Robots Roboter, menschengleich

Radeon R9 295X2 im Test: AMDs Wassermonster für 1.000-Watt-Netzteile
Radeon R9 295X2 im Test
AMDs Wassermonster für 1.000-Watt-Netzteile

Hybridkühlung, 50 Ampere auf der 12-Volt-Schiene - AMDs neue Dual-GPU-Grafikkarte ist ein kompromissloses Monster. In gut ausgestatteten High-End-PCs läuft sie dennoch problemlos und recht leise, und das so schnell, dass auch 4K-Auflösung mit allen Details spielbar wird.

  1. Schenker XMG P724 17-Zoll-Notebook mit Grafikleistung einer GTX 780 Ti
  2. Eurocom M4 13,3-Zoll-Notebook mit 3.200 x 1.800 Pixeln und i7-4940MX
  3. Nvidia Maxwell Geforce GTX 750 und GTX 750 Ti im Februar

Samsung Galaxy Note Pro 12.2 im Test: Groß, schwer, aber praktisch
Samsung Galaxy Note Pro 12.2 im Test
Groß, schwer, aber praktisch

Mit Stiftbedienung, viel Leistung und großem Display ist das Samsung Galaxy Note Pro 12.2 vor allem für den Business-Alltag entwickelt worden. Doch auch für Schüler und Studenten kann das Tablet interessant sein.

  1. Apple vs. Samsung 102 US-Dollar für die Autokorrektur
  2. Smartphones Die seltsame Demo des 30-Sekunden-Ladegeräts
  3. Apple vs. Samsung Apples Furcht vor großen Bildschirmen

    •  / 
    Zum Artikel