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Aero-X: bis zu einer Höhe von zwölf Fuß ohne Schein
Aero-X: bis zu einer Höhe von zwölf Fuß ohne Schein (Bild: Aerofex)

Aerofex: Hoverbike Aero-X kommt in drei Jahren auf den Markt

Einmal über den Dingen schweben - das soll das Aero-X ermöglichen, ein Hoverbike, das von dem US-Unternehmen Aerofex entwickelt wurde. Das Gefährt soll 2017 kommerziell erhältlich sein.

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Es ist kein Ritt auf der Rasierklinge, aber einer auf zwei Rotoren: Ein Hoverbike ist eine Art Mittelding aus Luftkissenfahrzeug und Zweirad. Es schwebt über dem Boden und wird ähnlich wie ein Motorrad gesteuert.

Den Prototyp eines Hoverbikes hatte Aerofex 2012 vorgestellt. Dieser Tage hat das kalifornische Unternehmen das Serienmodell Aero-X angekündigt. Das Hoverbike soll 2017 auf den Markt kommen. Der Preis liegt bei 85.000 US-Dollar. Gegen Anzahlung von 5.000 US-Dollar kann es bereits vorbestellt werden.

Zwei Mantelrotoren

Das Aero-X ist etwa 4,5 Meter lang und wiegt 356 Kilogramm. Angetrieben wird es von zwei Mantelrotoren. Der Fahrer sitzt allein oder mit Sozius, ähnlich wie bei einem Motorrad. Und er lenkt mit einem Lenker, ähnlich dem eines Motorrads. Das Hoverbike kann eine Nutzlast von 140 Kilogramm tragen.

  • Das Hoverbike Aero-X wird von zwei Mantelpropellern angetrieben. (Bild: Aerofex)
  • Gesteuert wird es wie ein Motorrad. Da es nur zwölf Fuß (knapp 3,7 m) hoch steigt, soll es ohne Pilotenschein geflogen werden dürfen. (Bild: Aerofex)
  • Um Fahrer und Beifahrer bei einem Absturz zu schützen, hat das Aero-X einen Überrollbügel. Es soll auch noch Airbags bekommen. (Bild: Aerofex)
  • Der Hoverbike hat einen Bordcomputer und Sensoren, die das Fliegen erleichtern sollen. (Bild: Aerofex)
  • Der Prototyp aus dem Jahr 2012 ist noch schwieriger zu steuern. (Bild: Aerofex)
Das Hoverbike Aero-X wird von zwei Mantelpropellern angetrieben. (Bild: Aerofex)

Das Fluggefährt kann bis zu 3,7 Meter hoch über dem Boden schweben. Im Vorwärtsflug schafft es eine Höchstgeschwindigkeit von 72 Kilometern pro Stunde. Eine Tankfüllung - das Hoverbike hat einen Verbrennungsantrieb - reicht für eine Flugzeit von einer Stunde und 15 Minuten.

Lenken durch Gewichtsverlagerung

Der Prototyp wird noch per Gewichtsverlagerung gesteuert: Der Pilot hält sich zwar am Lenker fest, er lenkt aber, indem er sich in die eine oder andere Richtung beugt. Das Serienmodell soll sich aber wie ein Zweirad steuern lassen.

Die vergangenen zwei Jahre habe Aerofex vor allem die Flugeigenschaften verbessert, sagte Mark De Roche, Gründer und Technikchef, dem US-Wissenschaftsmagazin IEEE Spectrum. Unter anderem haben sie Gyroskope und Beschleunigungsmesser eingebaut, die zusammen mit einem Bordcomputer Windböen ausgleichen und das Hoverbike im Flug stabilisieren sollen.

Überrollbügel und Airbags

Das Serienmodell soll auch einen Überrollbügel bekommen, um die Passagiere im Fall eines Sturzes zu schützen. Außerdem soll das Aero-X noch Airbags bekommen. "Wenn wir es nicht sicher machen, verkaufen wir es nicht", sagt De Roche.

Das Serienmodell soll 2016 fertig sein. Wenn es im Folgejahr auf den Markt kommt, werden Käufer in den USA voraussichtlich keinen Pilotenschein benötigen. Das hat mit der Steighöhe zu tun: Fluggeräte, die nicht höher als zwölf Fuß - umgerechnet 3,65 Meter - aufsteigen, benötigen keine besondere Erlaubnis.


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Hexagon 21. Mai 2014

Beim Motorradfahren sollte der Großteil des Lenkimpulses durch Gewichtsverlagerung...

Cancun771 21. Mai 2014

Den Ton haben sie beim Video wohlweislich weggelassen ^^ Das Ding macht mit Sicherheit...

Gizeh 21. Mai 2014

Oder die Alternative für moderne städtische Radler, KampfRAD.

thepiman 21. Mai 2014

Der erste Unfall wo ein Fahrer durch die Rotoren geschnezelt wird und Schluss ist.

stormwind81 20. Mai 2014

Deswegen werden so geniale Dinge auch in Amerika entwickelt und nicht im "steifen" Ich...

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