Adyen Shuttle: Unterwegs bezahlen per EC- und Kreditkarte
Mobiles Zahlungsterminal Adyen Shuttle (Bild: Adyen)

Adyen Shuttle Unterwegs bezahlen per EC- und Kreditkarte

Der niederländische Zahlungsabwickler Adyen hat mit dem Shuttle ein mobiles Zahlungsterminal vorgestellt. Damit können in Kombination mit einem Smartphone überall Kartenzahlungen abgewickelt werden, erstmals auch per Chip und PIN. Im Kaufhaus spart der Kunde sich so vielleicht die Schlange an der Kasse.

Anzeige

Adyen wickelt Zahlungen auf unterschiedlichen Wegen ab, primär im Bereich E-Commerce, aber auch am Point of Sale über herkömmliche Zahlungsterminals. Nun bietet das Unternehmen, das gegenüber Endkunden nicht in Erscheinung tritt, auch eine mobile Zahlungslösung an. Dabei unterscheidet sich Adyens Ansatz in einem wesentlichen Punkt von anderen Lösungen nach dem Vorbild des US-Anbieters Square: Adyens Lösung ist EMV-kompatibel, sie unterstützt also auch das Bezahlen per Chip und PIN, wie es hierzulande üblich ist. So können über Adyen Shuttle nicht nur Zahlungen per Kreditkarte und Unterschrift abwickelt werden, sondern auch Zahlungen per Maestro-Card alias EC-Karte.

  • Mobiles Bezahlen mit Adyen Shuttle und Smartphone oder Tablet
  • Adyen Shuttle
  • Mobiles Bezahlen mit Adyen Shuttle und Smartphone oder Tablet
  • Mobiles Bezahlen mit Adyen Shuttle und Smartphone oder Tablet
Mobiles Bezahlen mit Adyen Shuttle und Smartphone oder Tablet

Dazu hat Adyen ein mobiles Zahlungsterminal entwickelt, das per Bluetooth mit einem Smartphone kommuniziert. Der Händler gibt auf seinem Smartphone oder Tablet den Betrag und Verwendungszweck ein und gibt dem Kunden das Shuttle genannte Kästchen: Dieser steckt die Karte mit dem Chip ein oder zieht den Magnetstreifen am Rand durch und tippt direkt auf dem Terminal seine PIN ein, um die Zahlung abzuschließen. Der Händler kann dann über das Smartphone eine Rechnung über einen Bluetooth-Drucker ausgeben oder diese direkt per E-Mail an den Kunden senden.

Adyen vertreibt seine mobile Bezahllösung an große Unternehmen, bietet sie aber zugleich als White-Label-Lösung an. Über ein API können andere Unternehmen das System komplett in ihre eigene Infrastruktur und Apps einbinden, so dass der Kunde gar nicht mit Adyen in Berührung kommt. Das Berliner Unternehmen Payleven hat seinerseits angekündigt, künftig das Bezahlen per Chip und PIN zu unterstützen. Dabei kommt ganz offensichtlich Adyen Shuttle zum Einsatz, auch wenn Adyen das bisher nicht offiziell bestätigt.

Adyen bietet Shuttle aber auch kleinen Händlern an, die das Terminal über die Website des Unternehmens kaufen und mit Adyens eigener App verwenden können. Es kostet einmalig 99 Euro zuzüglich 10 Euro pro Monat. Hinzu kommen variable Gebühren für die einzelnen Transaktionen.

In Holland gibt es bereits erste Versuche in Kaufhäusern, wo Mitarbeiter mit dem Shuttle ausgestattet werden. Kunden können bei diesen direkt bezahlen, sollte die Schlange an der Kasse besonders lang sein. Ein großer Vorteil des mobilen Zahlungsterminals: Es funktioniert in ganz Europa, da es nur mit einem Smartphone per Bluetooth verbunden werden muss, um sich über das Internet mit den Adyen-Servern zu verbinden.


niklasR 04. Dez 2012

Hier in England (kenne die Situation in Deutschland nicht) haben die Apple Stores...

Kommentieren



Anzeige

  1. Mitarbeiter/in für den Bereich Applikationen mit dem Schwerpunkt Datenbanken und Datenauswertung
    Bezirk Oberbayern, München
  2. Jasper ETL / Data Warehousing Experte (m/w)
    afb Application Services AG, München
  3. Qualitätsmanager Dokumentation (m/w)
    B. Braun Avitum AG, Melsungen
  4. Systemingenieur (m/w)
    Bosch Sensortec GmbH, Reutlingen

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. EU-Angleichung

    Welche Onlineshops keine Gratis-Retouren mehr erlauben

  2. MIT Media Lab

    Bildschirm gleicht Sehfehler aus

  3. Leere Symbolik

    Greenwald lehnt aus Protest Aussage im NSA-Ausschuss ab

  4. Technisches Komitee

    Debian beharrt auf mehreren Init-Systemen

  5. Stellar

    Kostenlose Kryptowährung soll Kunden locken

  6. Brigadier

    Kyoceras Saphirglas-Smartphone kostet 400 US-Dollar

  7. ZeroVM

    Virtuelle Maschine für die Cloud

  8. CDN

    Apple aktiviert offenbar sein Content Delivery Network

  9. Test Sacred 3

    Schnetzeln im Team

  10. Microsoft

    Enhanced Mitigation Experience Toolkit 5.0 freigegeben



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Google: Youtube und der falsche Zeitstempel
Google
Youtube und der falsche Zeitstempel
  1. Spielevideos Google soll 1 Milliarde Dollar für Twitch.tv zahlen
  2. Videostreaming Youtube-Problem war ein Bug bei Google
  3. Videostreaming Telekom sieht Youtube-Problem erneut bei Google

Liebessimulation Love Plus: "Ich hoffe, du wirst für immer schön bleiben"
Liebessimulation Love Plus
"Ich hoffe, du wirst für immer schön bleiben"
  1. PES 2015 angespielt Neuer Ball auf frischem Rasen
  2. Metal Gear Solid - The Phantom Pain Krabbelnde Kisten und schwebende Schafe

LG 34UM95 im Test: Ultra-Widescreen-Monitor für 3K-Gaming
LG 34UM95 im Test
Ultra-Widescreen-Monitor für 3K-Gaming
  1. Free-Form Display Sharp zeigt LCD mit kurvigem Rahmen
  2. Eizo Foris FS2434 IPS-Display mit schmalem Rahmen für Spieler
  3. Philips 19DP6QJNS Klappmonitor mit zwei IPS-Displays

    •  / 
    Zum Artikel