Abo
  • Services:
Anzeige
Superfish-Adware sorgt weiter für Aufruhr.
Superfish-Adware sorgt weiter für Aufruhr. (Bild: Elma/Wikimedia Commons/CC BY 2.0)

Adware: Superfish-Chef bestreitet Sicherheitsrisiko

Superfish-Adware sorgt weiter für Aufruhr.
Superfish-Adware sorgt weiter für Aufruhr. (Bild: Elma/Wikimedia Commons/CC BY 2.0)

In der Affäre um die Adware Superfish leugnet deren Chef nun, dass sie ein Sicherheitsrisiko darstellt. Unterdessen gibt es von Lenovo ein Tool, um das Programm zu entfernen.

Anzeige

Bestreiten, abwiegeln und erst zugeben, wenn es gar nicht mehr anders geht: Das scheint das Motto der beteiligten Unternehmen in der Superfish-Affäre zu sein. Erst hat Lenovo diesen Weg gewählt - und räumt mittlerweile Fehler ein. Dennoch behaupten die Superfish-Macher jetzt weiter, nichts falsch gemacht zu haben. Nach Aussage des Superfish-Chefs, Adi Pinhas, stelle "die Superfish-Software kein Sicherheitsrisiko" dar, berichtet Ars Technica, die eine Stellungnahme des Unternehmenschefs veröffentlicht haben.

Grund für Arbeitsweise von Superfish

Superfish nennt The Next Web einen möglichen Grund für die Arbeitsweise der Software. Bekanntlich manipuliert das Programm den Aufruf von Webseiten und fügt Werbung für Verkaufsangebote ein, die zu Bildern auf der jeweiligen Seite passen. Dabei wird ein voreingestelltes Root-Zertifikat in den Browser eingebunden. Pinhas begründet diesen Schritt damit, dass so die Superfish-Angebote in jede Websuche eingebunden werden könnten.

Der Superfish-Chef erwähnt es nicht ausdrücklich, aber damit dürfte Google gemeint sein. Denn vergangenes Jahr aktivierte Google standardmäßig SSL - und damit hätte sich Superfish nicht mehr in die Google-Suchergebnisse einklinken können. Daher mussten - aus Sicht von Superfish - die SSL-Verbindungen untergraben werden.

Lenovo veröffentlicht Tool zur Entfernung von Superfish

Lenovo hat mittlerweile ein Tool veröffentlicht, mit dem sich automatisiert die Superfish-Adware vom Computer entfernen lässt. Wer dies nicht über eine Software erledigen lassen will, kann Superfisch auch manuell entfernen. Dazu hat Lenovo eine Anleitung bereitgestellt.

In einer aktuellen Stellungnahme erklärt Lenovo, dass das Unternehmen mit McAfee und Microsoft zusammenarbeite, damit die Schadsoftware automatisch deaktiviert und deinstalliert wird. Damit soll erreicht werden, dass die Software auch bei den Nutzern gelöscht wird, die nicht aus den Medien von der Superfish-Problematik erfahren haben. So ist Microsofts aktuelle Version des Windows Defenders in der Lage, die Adware zu deinstallieren.

Lenovo hatte bereits im Januar reagiert

Nach Angaben von Lenovo wurden die betreffenden Server-Verbindungen von Superfish bereits im Januar 2015 gekappt. Zudem werde die Superfish-Software seit vergangenem Monat nicht mehr auf Lenovo-Computern vorinstalliert. Obwohl Lenovo bereits vor einigen Wochen aktiv wurde, beteuert das Unternehmen, dass es das komplette Ausmaß des Sicherheitsrisikos erst in dieser Woche erfahren habe.

In einer Aufschlüsselung informiert Lenovo darüber, welche Geräte mit der Superfish-Software ausgeliefert wurden. Zudem kann mit einem Onlinetest geprüft werden, ob der eigene Rechner von dem Sicherheitsrisiko betroffen ist.


eye home zur Startseite
quineloe 23. Feb 2015

big thx dafür, der Notebook Kaufberater ist schon ziemlich genial. Wenn er nur nicht die...

Rulf 22. Feb 2015

30 mitarbeiter/rechner...das ist ja praktisch auch noch homeoffice...

Lala Satalin... 22. Feb 2015

Scheint so, alsob zumindest Dell und Asus dazu lernen. :)

der kleine boss 22. Feb 2015

Ich schätze, mit dem Kaufvertrag hast das schon irgendwie akzeptiert...

pLeX 22. Feb 2015

Hab ich leider als Mitarbeiter eines Systemhauses der in vielen Unternehmen unterwegs...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. über Hanseatisches Personalkontor Berlin, Deutschland
  2. dSPACE GmbH, Paderborn
  3. Diehl Aircabin GmbH, Laupheim (bei Ulm)
  4. Myra, München


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 399,00€ (Vorbesteller-Preisgarantie) - Release 02.08.
  2. 59,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie) - Release 02.08.
  3. 69,99€/149,99€/79,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       

Anzeige
Whitepaper
  1. Sicherheitskonzeption für das App-getriebene Geschäft
  2. Mehr dazu im aktuellen Whitepaper von Freudenberg IT
  3. Globale SAP-Anwendungsunterstützung durch Outsourcing


  1. Keysniffer

    Millionen kabellose Tastaturen senden Daten im Klartext

  2. Here WeGo

    Here Maps kommt mit neuem Namen und neuen Funktionen

  3. Mesuit

    Chinesischer Hersteller bietet Android-Hülle für iPhones an

  4. Pokémon Go

    Pikachu versus Bundeswehr

  5. Smartphones

    Erste Chips mit 10-nm-Technik sind bei den Herstellern

  6. Nintendo

    Wii U findet kaum noch Käufer

  7. BKA-Statistik

    Darknet und Dunkelfelder helfen Cyberkriminellen

  8. Ticwatch 2

    Android-Wear-kompatible Smartwatch in 10 Minuten finanziert

  9. Hardware und Software

    Facebook legt 360-Grad-Kamera offen

  10. Licht

    Osram verkauft sein LED-Geschäft nach China



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Huawei Matebook im Test: Guter Laptop-Ersatz mit zu starker Konkurrenz
Huawei Matebook im Test
Guter Laptop-Ersatz mit zu starker Konkurrenz
  1. Netze Huawei steigert Umsatz stark
  2. Huawei Österreich führt Hybridtechnik ein
  3. Huawei Deutsche Telekom testet LTE-V auf der A9

Nuki Smart Lock im Test: Ausgesperrt statt aufgesperrt
Nuki Smart Lock im Test
Ausgesperrt statt aufgesperrt

Xiaomi Mi Band 2 im Hands on: Fitness-Preisbrecher mit Hack-App
Xiaomi Mi Band 2 im Hands on
Fitness-Preisbrecher mit Hack-App
  1. Xiaomi Hugo Barra verkündet Premium-Smartphone
  2. Redmi 3S Xiaomis neues Smartphone kostet umgerechnet 95 Euro
  3. Mi Band 2 Xiaomis neues Fitness-Armband mit Pulsmesser kostet 20 Euro

  1. Re: Ganz und gar nicht günstig

    schachbrett | 01:04

  2. Re: Wie,,,

    widdermann | 00:59

  3. Re: jede firma, die noch im profisport...

    Cok3.Zer0 | 00:46

  4. Re: Ursprung auf Windows Phone ignoriert. :(

    drvsouth | 00:44

  5. Re: Ein Mehrwert darzustellen wird immer schwieriger

    plutoniumsulfat | 00:32


  1. 19:16

  2. 17:37

  3. 16:32

  4. 16:13

  5. 15:54

  6. 15:31

  7. 15:14

  8. 14:56


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel