Adobe Reader Notfallpatch schließt Zero-Day-Lücke

Adobe hat mit einem Notfallpatch auf eine Zero-Day-Lücke im Adobe Reader und in Acrobat reagiert. Seit einer Woche ist bekannt, dass aktiv Angriffe auf die PDF-Software laufen. Vor allem Windows-Systeme sind das Ziel der Attacken.

Anzeige

Vor einer Woche hatte Adobe vor einer Sicherheitslücke in den PDF-Applikationen Adobe Reader und Acrobat gewarnt, die bereits ausgenutzt wird. Es wurde versprochen, die Sicherheitslecks schnellstmöglich zu beseitigen. Nun steht ein Notfallpatch für Adobes PDF-Software bereit, der noch eine weitere Sicherheitslücke schließt. Wie nun bekanntwurde, sind vor allem Windows-Systeme das Ziel der Attacken.

Beide Sicherheitslücken lassen sich zum Ausführen beliebigen Programmcodes missbrauchen, so dass Unbefugte umfassenden Zugriff auf fremde Computer erlangen könnten. Adobe nennt als Angriffsmethode, dass manipulierte PDF-Dateien per E-Mail versendet werden. Die Angreifer versuchen, die späteren Opfer zum Öffnen der mit Schadcode versehenen Dateianhänge zu verleiten. Dann wird der darin enthaltene Code ausgeführt, ohne dass der Anwender davon etwas bemerkt. Das betreffende System steht dann für den Angreifer zur Verfügung.

Adobe hat den Adober Reader XI in der Version 11.0.02 für Windows und Mac OS veröffentlicht. Wer noch den Adobe Reader X für Windows und Mac OS verwendet, kann auf die Version 10.1.6 wechseln. Zudem wurde ein Update auf den Adobe Reader 9.5.4 für Windows, Mac OS und Linux veröffentlicht.

Für Nutzer von Acroabat stehen Updates für die beiden letzten Versionen bereit. Für Acrobat XI ist das Update auf 11.0.02 für Windows und Mac OS erschienen. Wer noch nicht Acrobat Xi einsetzt, kann Acrobat X aktualisieren. Dafür gibt es das Update auf die Version 10.1.6 für Windows und Mac OS.

Angreifer setzen oft auf Sicherheitslücken in den PDF-Applikationen von Adobe, weil Anwender derzeit noch leichter dazu zu verleiten sind, PDF-Dateien zu öffnen, ohne sich Sorgen um die Computersicherheit zu machen. Aber auch Sicherheitslücken in anderen Produkten machen den Nutzern derzeit zu schaffen. So gab es für den Flash Player von Adobe diesen Monat bereits zwei Sicherheitspatches. Auch für Java sind diesen Monat bereits zwei Patches erschienen, mit denen gefährliche Sicherheitslücken in Oracles Software beseitigt wurden.


Rulf 23. Feb 2013

ich nutze meinen rechner privat mit dem vollen multimediamöglichkeiten(moderne 3d-games...

Rulf 22. Feb 2013

weis nicht nutz den kram nicht so oft...hab auch den ganzen kram wie scripting...

Spaghetticode 21. Feb 2013

Dazu habe ich schon vorgestern etwas geschrieben. Damit minimiert man die Angriffsfläche...

Kommentieren



Anzeige

  1. Quality Assurance Engineer / Rollout and System Integration (m/w)
    PAYBACK GmbH, München
  2. BW/BI Anwendungsbetreuer (m/w)
    Universitätsklinikum Würzburg, Würzburg
  3. Junior Fleet IT Systems Manager (m/w)
    TUI Cruises GmbH, Hamburg
  4. Referent (m/w) Lernmanagementsysteme mit Schwerpunkt IT-Fachkonzeption
    Gothaer Finanzholding AG, Köln

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Marketplace

    Amazon-Händler verklagt Kunden wegen negativer Bewertung

  2. Elektromobilitätsgesetz

    Parken Elektro- und Hybridautos bald kostenlos?

  3. FlashQ

    Entfesselt blitzen mit Crowd-Unterstützung

  4. Vic Gundotra

    Chef von Google Plus verlässt das Unternehmen

  5. Quartalsbericht

    Amazon weiter mit hohem Umsatz und etwas Gewinn

  6. Quartalsbericht

    Microsofts Gewinn und Umsatz fallen

  7. Element

    Schenkers Windows-Tablet ab 350 Euro - aber ohne Tastatur

  8. Epic Games

    Unreal Engine 4.1 mit Zugriff auf Konsolen-Quellcode

  9. Heartbleed-Bug

    Techfirmen zahlen Millionen für Open-Source-Sicherheit

  10. Sofortlieferung

    Base liefert Smartphone noch am gleichen Tag



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Windows XP ade: Linux ist nicht nur ein Lückenfüller
Windows XP ade
Linux ist nicht nur ein Lückenfüller

Wenn der Support für Windows XP ausläuft, wird es dringend Zeit, nach einer sicheren und vor allem kostenlosen Alternative zu suchen. Linux ist dafür bestens geeignet. Bleibt nur noch die Qual der Wahl.

  1. Freedesktop-Summit Desktops erarbeiten gemeinsam Wayland und KDBus
  2. Open Source Linux 3.15 startet in die Testphase
  3. Linux-Kernel LTO-Patch entfacht Diskussion

Ubuntu 14.04 LTS im Test: Canonical in der Konvergenz-Falle
Ubuntu 14.04 LTS im Test
Canonical in der Konvergenz-Falle

Ubuntu soll künftig auch auf Tablets und PCs laufen, weshalb die Entwicklung des Unity-Desktops derzeit offenbar feststeckt. Die wenigen neuen Funktionen könnten gut für die lange Support-Dauer sein, zeigen aber auch einige interne Probleme auf.

  1. Canonical Ubuntu One wird beendet
  2. Canonical Mir in Ubuntu abermals verschoben
  3. Trusty Tahr Erste Beta der Ubuntu-Derivate verfügbar

Palcohol: Der Cocktail in Pulverform
Palcohol
Der Cocktail in Pulverform

Mit kleinem Gepäck unterwegs und trotzdem nicht auf den abendlichen Drink verzichten? Ein US-Unternehmen hat Rum und Wodka in Pulver verwandelt. Zum Trinken einfach mit Wasser aufgießen - zum Schnupfen jedoch nicht geeignet.

  1. OLED Das merkwürdige Bindungsverhalten organischer Halbleiter
  2. Max-Planck-Institut Quantencomputer werden Silizium-Chips ähnlicher
  3. Kognitionswissenschaft Computer erkennt 21 Gesichtsausdrücke

    •  / 
    Zum Artikel