Adobe Photoshop wird zum Videobearbeitungsprogramm

Adobe will das Bildbearbeitungsprogramm Photoshop künftig auch zur Bearbeitung von Videos anbieten, da mittlerweile viele Fotografen mit ihren DSLRs und Kompaktkameras auch Videos drehen.

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Dem Workflow von Adobe Premiere wollen sich viele die Fotoapparatbesitzer nicht unterwerfen, sondern lieber ein Programm verwenden, das sie bereits beherrschen, schätzt Adobes Produktmanager Bryan O'Neil Hughes.

Adobe Photoshop kann deshalb künftig auch zum Videoschnitt und zum Bearbeiten von Filmsquenzen genutzt werden. Filter, Einstellungen und ähnliche Werkzeuge aus Photoshop sollen sich auch auf Bewegtbildmaterial anwenden lassen.

Seit Adobe Photoshop CS3 Extended enthält die Software einige Funktionen, um aus Filmsequenzen Einzelbilder zu generieren, die dann bearbeitet werden können. Besonders intuitiv ist diese Funktion bislang jedoch nicht.

Das von Adobe veröffentlichte Video, das mit einer künftigen Photoshop-Version erstellt worden sein soll, lässt keine Rückschlüsse auf die Bedienung des Programms zu und Adobes Produktmanager hielt sich in diesem Punkt auch sehr mit Aussagen zurück. Wie lange die Erstellung des Videos mit Photoshop dauert, wollte er nicht verraten. Unklar bleibt, ob auch der Ton in Photoshop bearbeitet wird.

Einfache Filter und Farbänderungen sollen bei der Bearbeitung in Echtzeit angewendet werden können. Wie die Schnitte und Übergänge eingefügt werden, ist nicht bekannt.

Adobe ließ offen, ob die Videobearbeitungsfunktionen bereits in Photoshop CS6 enthalten sein werden. Die neue Version wird im zweiten Halbjahr 2012 erwartet.


Wary 13. Mär 2012

CinePaint ist ein Fork von GIMP der von Hollywoodstudios entwickelt und genutzt wird. Die...

redbullface 13. Mär 2012

Mir wären auch spezialisierte Programme lieber, die nur das tun was sie tun sollen. Wenn...

Senf 13. Mär 2012

After Effects ist vielleicht kein Schnittprogramm im klassischen Sinne und bei...

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