Adobe Photoshop CS5 und Illustrator wieder sicher

Mit einem Patch hat Adobe die Sicherheitslücken in seinen Bildbearbeitungs- und Grafikprogrammen Photoshop CS5 und Illustrator CS5 geschlossen. Ursprünglich wollte Adobe gar nicht reagieren, sondern empfahl ein kostenpflichtiges Update auf CS6.

Anzeige

Nach Anwenderprotesten veröffentlicht Adobe nun doch einen Patch für die Produkte Photoshop und Illustrator. Mit einer infizierten Tiff-Datei hätten sich Angreifer sonst Zugriff auf den Rechner des Benutzers verschaffen und Programme ausführen können. Nach Angaben von Adobe werden insgesamt drei Sicherheitslücken in Photoshop und sechs Stück in Illustrator gestopft.

Der US-Softwarehersteller hatte als Reaktion auf die Sicherheitslücken in Photoshop CS5 und Illustrator CS5 als Update die jeweilige CS6-Version angeboten. Diese kostet jedoch Geld. Den normalen und in der Softwarebranche üblichen kostenlosen Patch wollte Adobe nicht anbieten. Das löste bei Benutzern der Version CS5 erhebliche Irritationen und Ärger aus, zumal Adobe Photoshop CS5.5 erst ungefähr ein Jahr alt ist.

Die jetzt veröffentlichten Sicherheitspatches betreffen sowohl die Mac- als auch die Windows-Versionen der jeweiligen Softwareprodukte.

Für etliche Benutzer von Photoshop CS5 wird über kurz oder lang kein Weg an CS6 vorbeiführen: Wer künftig eine neue Digitalkamera mit Rohdatenunterstützung kauft, wird sich das Update kaufen müssen. Die neue Version von Adobe Camera Raw 6.7 für Photoshop CS5 ist die letzte, die Adobe für seine alte Bildbearbeitung veröffentlichen wird.

Das Update von Photoshop CS5 auf die aktuelle Version CS6 kostet die Besitzer der Vorversionen rund 270 Euro. Für Mac-Besitzer kann sich aus dem Update zusätzlicher Investitionsbedarf entwickeln. Photoshop CS6 läuft nur noch auf 64-Bit-Systemen von Mac OS X wie 10.7 alias Lion. Das erfordert eventuell die Anschaffung einer neuen OS-X-Version und damit womöglich sogar die eines neuen Rechners, da 10.7 nicht mehr auf Intels 32-Bit-Prozessor (Core Solo oder Core Duo) arbeitet.


Kommentieren




Anzeige
  1. Betriebsmanager für Telekommunikation (m/w)
    IABG Industrieanlagen-Betriebsgesellschaft mbH, Ottobrunn bei München
  2. (Junior) Softwareentwickler C#/VB (m/w)
    Prodefacto Forderungsmanagement GmbH, Osnabrück
  3. Research Fellow (m/w)
    Universität Passau, Passau
  4. Projektleiter/in SAP FI/CO mit Modulbetreuung
    Deutsche Welle, Bonn

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Xbox One

    Handel muss Gebrauchtspiele de-registrieren

  2. Lenovo

    "Wir können uns jede Übernahme leisten"

  3. Bundesdatenschützer

    Jobcenter sollen nicht bei Facebook recherchieren

  4. Navigation

    Google Maps erhält Routenplanung per Fahrrad

  5. Test Call of Juarez Gunslinger

    Hör-Spiel im Wilden Westen

  6. Fonic All-Net Flat

    Telefon-, SMS- und Datenflatrate für 25 Euro

  7. Drosselung

    Die Mär vom teuren Traffic oder wie viel kostet ein GByte?

  8. Telekom

    Bundestagspetition gegen Drosselung erreicht 50.000

  9. E-Ink

    Das E-Paper errötet

  10. Security

    WLAN-Suche als Einfallstor bei Android und iOS



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Blackberry Z10 im Langzeittest: Tausche Android gegen Blackberry
Blackberry Z10 im Langzeittest
Tausche Android gegen Blackberry

Mit dem Z10 versucht Blackberry ein Comeback im Smartphone-Markt. Auch Android-Anwendungen lassen sich auf dem Gerät installieren. Golem.de-Autor Tobias Költzsch hat zwei Wochen lang sein Galaxy S3 gegen das Z10 getauscht und im Langzeittest überprüft, wie schwer ein Umstieg ist.

  1. Smartphones Blackberry Q5 im Juli, Blackberry 10.1 wird verteilt
  2. Mobilfunk Fast drei Viertel der Smartphones laufen mit Android
  3. Blackberry-Chef "In fünf Jahren gibt es keine Tablets mehr"

Need for Speed Rivals: Verfolgungsjagden zwischen Cops und Rasern
Need for Speed Rivals
Verfolgungsjagden zwischen Cops und Rasern

Eine offene Spielumgebung, sehr schnelle Autos und spannende Verfolgungsjagden kündigt EA für Need for Speed Rivals an. Das Rennspiel auf Basis der Frostbite-3-Engine erscheint auch für die Next-Gen-Konsole.


Surface Pro im Test: Microsofts Tablet überzeugt als Notebook
Surface Pro im Test
Microsofts Tablet überzeugt als Notebook

Ein bisschen dicker, ein bisschen schwerer und dafür viel schneller: Das ist Microsofts Surface Pro im Vergleich zum Surface RT. Wir haben das Windows-8-Gerät auf seine Stärken hin untersucht und stellen fest, dass auch Microsoft Probleme mit einem kleinen Full-HD-Display hat.

  1. Microsoft Verkauf des Surface Pro startet am 31. Mai
  2. XPS 10 und Surface Deutliche Preissenkungen bei Windows-RT-Tablets
  3. Neue Firmware Update macht das Surface RT lauter

Zum Artikel