Adobe: Patches für Flash Player, Air und Shockwave Player
Sicherheitsupdate von Adobe für Flash Player, AIR und Shockwave Player (Bild: Midiman/CC BY 2.0)

Adobe Patches für Flash Player, Air und Shockwave Player

Adobe hat Sicherheitspatches für den Flash Player und für Air sowie für den Shockwave Player veröffentlicht. In den vier Produkten werden je vier Sicherheitslücken geschlossen, die allesamt zur Ausführung von Schadcode missbraucht werden könnten.

Anzeige

Ein Update für den Shockwave Player für Windows und Mac OS soll vier Sicherheitslücken schließen, die zur Ausführung von Schadcode missbraucht werden können. Adobe hat dafür den Shockwave Player 12.0.2.122 veröffentlicht.

Vier weitere Sicherheitslücken wurden im Flash Player und in Air entdeckt. Drei der vier Sicherheitslöcher wurden von Google-Mitarbeitern entdeckt und an Adobe gemeldet. Die vier Schwachstellen lassen sich von Angreifern zur Ausführung beliebigen Codes missbrauchen. Dadurch könnten Unbefugte einen vollständigen Zugriff auf einen fremden Rechner erhalten. Ob die nun bekanntgewordenen Sicherheitslücken bereits aktiv ausgenutzt werden, ist nicht bekannt.

Die Sicherheitslücken sind in allen Versionen des Flash Players für Windows, Mac OS, Linux und Android enthalten. Außerdem sind die Air-Versionen für Windows, Mac OS und Android betroffen. Windows- und Mac-OS-Nutzer können sich den aktuellen Flash Player mit der Version 11.7.700.169 über Adobes Webseite herunterladen. Linux-Nutzer sollten den Flash Player 11.2.202.280 installieren.

Flash-Player-Update ist Bestandteil von Chrome und Internet Explorer 10

Googles Chrome-Browser und Microsofts Internet Explorer 10 für Windows 8 erhalten laut Adobe eine aktualisierte Version, mit der die Sicherheitslücken im Flash-Player-Plugin beseitigt werden. Diese trägt dann in Chrome für Windows die Versionsnummer 11.7.700.179. Chrome-Nutzer unter Mac OS und Linux sowie Internet-Explorer-10-Anwender erhalten die Version 11.7.700.169.

Ein Update für Android 2.x sowie 3.x und Android 4.x ist über Googles Play Store zu bekommen. Dazu muss die App bereits auf dem Android-Gerät installiert sein, denn seit Mitte August 2012 gibt es den Flash Player nicht mehr im Play Store. Für Android 2.x und 3.x lautet die aktuelle Versionsnummer 11.1.111.50 und für Android 4.x gibt es die Version 11.1.115.54.

Windows- und Mac-OS-Nutzer von AIR können auf die Version 3.7.0.1530 wechseln. Für Android-Geräte steht AIR ebenfalls in der Version 3.7.0.1530 in Googles Play Store zum Herunterladen zur Verfügung.


Kommentieren



Anzeige

  1. SAP Application Manager (m/w) SD, CS, GTS
    über p3b, Winterthur (Schweiz)
  2. Software Quality Engineer (m/w) mit Fokus Elektrotechnik / Mechatronik
    OMICRON electronics GmbH, Klaus/Vorarlberg (Österreich)
  3. Informatiker/in Schwerpunkt SAP Applikationen
    Lechwerke AG, Augsburg
  4. Kundenberater / Projektmanager (m/w) Vertriebssteuerung
    Magmapool AG, Montabaur (Raum Koblenz)

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Smartwatch

    Pebble senkt die Preise

  2. Überhitzungsgefahr

    Rückruf für Amazon-Basics-Ladeteil

  3. Gapgate

    Spalte im Samsung Galaxy Note 4 ist gewollt

  4. 100-Millionen-Dollar-Datenklau

    Hacker wegen Software-Diebstahls angeklagt

  5. Apple

    Golden Master von OS X 10.10 Yosemite ist da

  6. Microsofts neues Betriebssystem

    Auf Windows 8 folgt Windows 10 mit Startmenü

  7. Akamai

    Deutschlands Datenrate liegt bei 8,9 MBit/s durchschnittlich

  8. Niedriger Schmelzpunkt

    3D-Drucken mit metallischer Tinte

  9. Tiger and Dragon II

    Netflix bietet ersten Kinofilm gleichzeitig zur Premiere

  10. Darkfield VR

    Kickstart für Dogfights mit Oculus Rift



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Bash-Lücke: Die Hintergründe zu Shellshock
Bash-Lücke
Die Hintergründe zu Shellshock
  1. Shellshock Immer mehr Lücken in Bash
  2. Linux-Shell Bash-Sicherheitslücke ermöglicht Codeausführung auf Servern

Trainingscamp NSA: Ex-Spione gründen High-Tech-Startups
Trainingscamp NSA
Ex-Spione gründen High-Tech-Startups
  1. Vorratsdatenspeicherung NSA darf weiter Telefondaten von US-Bürgern sammeln
  2. Prism-Programm US-Regierung drohte Yahoo mit täglich 250.000 Dollar Strafe
  3. NSA-Ausschuss Grüne "frustriert und deprimiert" über Schwärzung von Akten

Filmkritik Who Am I: Ritalin statt Mate
Filmkritik Who Am I
Ritalin statt Mate
  1. NSA-Affäre Staatsanwaltschaft ermittelt nach Cyberangriff auf Stellar
  2. Treasure Map Wie die NSA das Netz kartographiert
  3. Geheimdienste Wie ein Riesenkrake ins Weltall kam

    •  / 
    Zum Artikel