Adapter: Sony NEX nutzt Autofokus von Canon-Objektiven
Metabones Smart Adapter II (Bild: Metabones)

Adapter Sony NEX nutzt Autofokus von Canon-Objektiven

Der Zubehörhersteller Metabones hat seinen Objektivadapter für Sonys NEX-Kameras weiterentwickelt. Jetzt kann die Systemkamera auch den Autofokus mit den Fremdobjektiven einsetzen.

Anzeige

Der Metabones Smart Adapter II ist für Sonys E-Bajonett gedacht, das sich an allen spiegellosen NEX-Kameras und einigen Camcordern von Sony befindet. Canon-Objektiv-Besitzer können damit ihre Linsen an Sonys kleinen Kameras einsetzen und müssen bei der neuen Version des Adapters auch auf den Autofokus nicht verzichten, sofern neuere Canon-Objektive ab Baujahr 2006 vorhanden sind.

  • Metabones Smart Adapter II (Bild: Metabones)
  • Metabones Smart Adapter II (Bild: Metabones)
  • Metabones Smart Adapter II (Bild: Metabones)
  • Metabones Smart Adapter II (Bild: Metabones)
  • Metabones Smart Adapter II (Bild: Metabones)
Metabones Smart Adapter II (Bild: Metabones)

Schon die erste Ausgabe des Adapters übermittelte die Blendeneinstellung und versorgte die interne Bildstabilisierung mit Strom. Damals blieb der Autofokus außen vor.

Viele Adapter, die es ermöglichen, Fremdobjektive an Kameras zu schrauben, sind einfache Metallgewinde, die lediglich eine mechanische Verbindung herstellen. Der Benutzer muss dann das Objektiv manuell bedienen - sowohl die Blendenverstellung als auch die Scharfstellung.

Die Sony-Kamera empfängt über den Adapter von den Objektiven auch deren Brennweite, Fokussiereinstellung und ähnliche Daten und kann sie in die Exif-Felder der Fotos schreiben. Die Stromversorgung für die optisch-mechanische Bildstabilisierung der Objektive wird durchgeleitet.

Nach Herstellerangaben wird die Fokussiergeschwindigkeit an der Sony-Kamera jedoch deutlich niedriger sein als an den DSLRs, da nur der Kontrast-AF verwendet wird. Die Phasendetektionssysteme der Sony NEX 5R und der NEX 6 verwendet das Zubehör nicht.

Der Metabones Smart Adapter II soll rund 400 US-Dollar kosten. Ein Update für den älteren Smart-Adapter soll 50 US-Dollar kosten und erfordert nach vorheriger Absprache eine Einsendung des Geräts zum Hersteller.


Der Spatz 15. Nov 2012

Moin, hat Canon irgendwas am Protokoll im Jahre 2006 erweitert/geändert oder wieso erst...

Kommentieren



Anzeige

Anzeige

  1. Entwicklungsingenieur (m/w) Software
    EBE Elektro-Bau-Elemente GmbH, Leinfelden-Echterdingen bei Stuttgart
  2. Software-Entwickler/in für IT-Lösungen im Bereich Vernetztes Fahrzeug / Telematiksysteme
    ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH, München
  3. Systemadministrator (m/w) Windows
    KDO Personaldienste, Oldenburg
  4. SAP-Modulbetreuer (m/w) Rechnungswesen und Controlling
    HiPP-Werk Georg Hipp OHG, Pfaffenhofen (Raum Ingolstadt)

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. iPad Air 2 im Test

    Toll, aber kein Muss

  2. Nocomentator

    Filterkiste blendet Sportkommentare aus

  3. Gameworks

    Nvidia rollt den Rasen aus

  4. Rolling-Release

    Opensuse Factory und Tumbleweed werden zusammengeführt

  5. Project Ara

    Google will nicht nur das Smartphone neu erfinden

  6. Wildstar

    NC Soft entlässt Mitarbeiter

  7. Mozilla

    Einfache Web-Apps auf dem Smartphone erstellen

  8. Civ Beyond Earth Benchmark

    Schneller, ohne Mikroruckler und geringere Latenz mit Mantle

  9. Allview X2 Soul mini

    Sehr dünnes Smartphone im Alu-Gehäuse für 200 Euro

  10. Toybox Turbos

    Codemasters veranstaltet Rennen auf dem Frühstückstisch



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Kazam Tornado 348 ausprobiert: Das dünnste Smartphone der Welt hat ein versichertes Display
Kazam Tornado 348 ausprobiert
Das dünnste Smartphone der Welt hat ein versichertes Display

Nanotechnologie: Die unbekannten Teilchen
Nanotechnologie
Die unbekannten Teilchen
  1. Anode aus Titandioxid Neuer Akku lädt in wenigen Minuten
  2. Nanotechnologie Mit Nanoröhrchen gegen Produktfälschungen

Data Management: Wie Hauptspeicherdatenbanken arbeiten
Data Management
Wie Hauptspeicherdatenbanken arbeiten

    •  / 
    Zum Artikel